Mainz im Frühjahr – Ausflug an den Strand

Ausflug nach Mainz Kastel mit der Familie

Einen sonnigen Tag Anfang März nahmen wir zum Anlass, einen Ausflug nach Mainz mit den Kindern zu machen. Wir entdeckten einen tollen Sandstrand, überquerten eine riesige Brücke und verspeisten ein Eis.

Die beste Zeit für uns, um eine Autofahrt anzugehen, ist nach dem Frühstück. Wenn die Kinder einschlafen, ist es nicht schlimm, und wenn wir ankommen gibts direkt Futter. Anschließend haben wir noch den ganzen Nachmittag zur Verfügung. Inzwischen findet Baby Alex (ohje, er ist schon 11 Monate!!) Autofahren auch nicht mehr total zum schreien, zum Glück!

So parkten wir gegen 11 Uhr in Mainz-Kastel auf einem großen Parkplatz vor dem Kastel. Beziehungsweise nicht ganz, denn wir hatten Glück und fanden in der Straße einen kostenlosen Parkplatz! 😉 Als wir zum Rheinufer liefen, fiel unser Auge natürlich sofort auf den kleinen Sandstrand mit Liegestühlen! Sophia war restlos begeistert, sie rief immerzu dass sie am Meer ist. Die Tauben taufte sie kurzerhand „Möwen“ und rannte ihnen schreiend hinterher.

Wir nahmen gleich zwei Liegestühle in Beschlag, im März am ersten richtig frühlingshaften Tag war der Andrang natürlich nicht so groß, an einem Sonntag im Sommer könnte das anders aussehen. Wie das bei Müttern so ist, verbringt man allerdings nicht viel Zeit sitzend. Sophia musste davon abgehalten werden, sich direkt in die Fluten zu stürzen oder sich komplett im Sand zu verbuddeln, und klein Alex tapste an meinen Händen fröhlich herum – natürlich auch immer zielstrebig in Richtung Wasser. Obwohl am Strand auch Hunde waren, war er sehr sauber und gepflegt. Weit und breit keine Scherben oder Müll, so dass ich bei dem nur besockten Alex keine Bedenken hatte. Ich schätze der Kerl braucht bald mal ein paar Schuhe… 😉

An dem kleinen Strand ist eine Bar angeschlossen, ein Stück weiter befindet sich ein Restaurant, in dem wir zu Mittag gegessen haben. Dort gibt es eine kleine Karte mit eher mittleren bis gehobenen Preisen, diese umfasst aber auch kleine Gerichte, und einen Mittagstisch gibts auch. Für Kinder speziell gab es entweder Nudel mit Soße oder Putenschnitzel mit Kartoffelecken. Die Madame wollte Nudel, hat aber dann die Suppe vom Papa weg gemampft und war anschließend satt, so dass wir mal wieder das Kindergericht futtern durften. Alex hat ganz brav seinen Brei gegessen und das ganze Brot gemopst. Man kann dort auf der Terrasse direkt am Rhein sitzen, nur durch eine Glaswand getrennt, die angenehm vor Wind schützt. Kinder waren willkommen und wir wurden nett bedient. Auch den sperrigen Kinderwagen irgendwo hin zu stellen war kein Problem – das habe ich auch schon anderes erlebt.

Über die Brücke sind wir dann rüber nach Mainz in die Stadt gelaufen. Die Brücke ist echt lang, und echt stark befahren. Es war so laut, dass wir uns nicht unterhalten konnten, so viele Autos und Laster, wirklich ungemütlich. Da finde ich die reinen Fußgängerbrücken in Frankfurt schon angenehmer. Der Bürgersteig war zum Glück ausreichend breit, so dass wir nicht permanent Angst haben mussten. Mit Kinderwagen ist das ganze auch barrierefrei zu erreichen, erfordert aber so manchen Schlenker und zusätzliche Meter. Die haben wir uns ein paar Mal gespart und den Wagen halt über die Treppen getragen.

In der Stadt schlenderten wir dann ein wenig durch die Fußgängerzone. Sophia rief immer wieder „Eine Möwe!“ und rannte den Tauben hinterher – vor den erstaunten Blicken der Passanten.  Wir suchten dann eine Eisdiele, bei der man auch in der Sonne sitzen kann. Das war gar nicht so einfach, denn es lag irgendwie alles im Schatten! Doch an einer Kirche fanden wir eine Eisdiele, vor der einige Tische in der Sonne standen. Das Eis war lecker, die Bedienung allerdings war eher unfreundlich. Sophia wollte an der Theke schauen mit dem Papa, welche Eissorten es gibt. Beide wurden ziemlich angemotzt, was sie denn haben wollen. Es gab keine Schlange, die beiden standen niemanden im Weg. Mein Mann sagte dann, dass die Kleine erst mal schauen möchte und wir hier an einem Tisch sitzen und da bestellen. Doch die Laune des Zeitgenossen besserte sich nicht. Wir haben uns den Tag davon nicht verderben lassen und einfach das Trinkgeld weg gelassen.

Danach schlenderten wir langsam wieder zurück und über die Brücke rüber zum Auto und haben es dank Berufsverkehr erst zur Schlafenszeit nach Hause geschafft. Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug, besonders der kleine Strand war klasse. Nächstes Mal würde ich nur eine andere Eisdiele suchen! 😉

3 Gedanken zu “Mainz im Frühjahr – Ausflug an den Strand

  1. Wie jetzt, Du warst Samstags in Mainz, wo doch erst heute am Sonntag der Stoffmarkt in Wiesbaden war? 😉

    Schön, dass Ihr einen so netten Tag am Meer im angrenzenden Ausland hattet!

    LG, Nane

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