Mit Plüsch und Zottel einen Esel nähen

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Nach Satin und Viskose habe ich mich an die nächsten „fremden“ Stoffe gewagt: Aus Plüsch und Zottel von Stoffe Hemmers wurde ein knuffiger Esel, der mir und meiner Freundin einiges Abverlangte. Ich habe für euch unsere einzelnen Schritte und Tücken mit fotografiert. Weiterlesen

Ponys in trockenen Tüchern und Tutorial für schnelles gigantisches Kapuzenhandtuch

Spätsommer (bzw. schon Herbstanfang), knaller Temperaturen und schönstes Wetter! An diesen Traumtagen fällt das Kinderlüften leicht, man hält sich ohnehin viel draußen auf. Besonders hoch frequentiert dieser Tage ist unser „großes Planschi“, auch genannt Pool 2.0. Über den Epic Fail mit unserem gigantischen Pool (und dessen jähen Ende) hatte ich gerade erst berichtet. Der Garten musste jedenfalls tagelang nicht gewässert werden und ich würde mich nicht wundern wenn im Frühjahr alles gelb blüht wegen des Vitamin C… lassen wir das. Jedenfalls ist das Thema Pool bei uns erstaunlicherweise noch nicht vom Tisch gewesen und nun haben wir ein wesentlich kleineres rundes Exemplar.

Ich möchte gern eure Geschichten und Tipps rund um Pools, Planschis und Hottubs sammeln! Was ist euch schon passiert? Schreibt eine Mail (info@naehfrosch.de) oder kommentiert! 🙂

Damit das Töchterlein nach dem planschen gut eingepackt werden kann, habe ich jedenfalls ein finnisches Traumstöffchen von Shalmiak vernäht. Der türkise Sommersweat namens PonyBloom wurde zu einem gigantischen Kapuzenhandtuch, für das ich euch hier auch ein klitzekleines Tutorial zeige. (Mehr Anleitungen und Freebooks von mir findet ihr hier.) Bei Shalmiak kann man übrigens kostengünstig bestellen, trotz Lieferung aus Finnland! Das muss auch mal gesagt werden, ist ja nicht selbstverständlich. Und die Designs sind so schön, ich bin ganz verliebt.

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Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

Heute gehts ENDLICH weiter mit der Serie “BBB – Bessere Blog Bilder”! Unserem kleinen „Handbuch“ der Fotografie. In dieser Folge gibt mein Fotografen-Ehemann Stefan der diese Serie für euch bei mir gastbloggt, eine kleine Entscheidungshilfe für den Objektivkauf. Kit Objektiv? Zoom oder lieber Festbrennweite und was ist das überhaupt? Falls also jemand gerade überlegt was er für ein Objektiv braucht, könnte dieser Artikel helfen sich klar zu werden! Im Übrigen freut sich Stefan sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

In der letzten Folge von BBB habe ich die Bildwirkung von verschiedenen Brennweiten erklärt. Wie bei einem Weitwinkel viel von der Umgebung aufs Bild kommt – dafür aber ein von nahem fotografiertes Gesicht eine dicke Nase bekommt, oder dass man mit einem Tele hervorragend Portraitfotos schießen kann ohne dicke Nase – dafür aber mit sehr engem Blickfeld. Beide Brennweiten-Arten haben also ihre verschiedenen Einsatzzwecke, soweit so gut. Was sollte man sich aber nun als Blogger zuhause hinlegen? Ganz viele verschiedene Festbrennweiten (also für jede Brennweite ein extra Objektiv), oder lieber ein Zoom (kann aus- und einfahren und deckt so eine ganze Spanne von Brennweiten ab)? Auf den ersten Blick als Laie könnte man meinen: Prima, ein großes Zoom-Objektiv und meine Kamera kann alles, Problem gelöst. So einfach ist es nun leider nicht, und darum soll es heute gehen. Weiterlesen

Bildwirkung verschiedener Brennweiten

Heute gehts weiter mit der Serie “BBB – Bessere Blog Bilder”! Unserem kleinen „Handbuch“ der Fotografie. In dieser Folge erklärt mein Fotografen-Ehemann Stefan der diese Serie für euch bei mir gastbloggt, wie die Brennweite eines Objektivs sich auf das Bild auswirkt. Falls also jemand gerade überlegt was er für ein Objektiv braucht, könnte dieser Artikel helfen sich klar zu werden! Im Übrigen freut sich Stefan sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Bildwirkung verschiedener Brennweiten

“In Situation X nehme ich meist ein Weitwinkel, wenn Y dann eher ein Tele.”, so oder so ähnlich hört man es häufig von Fotografen. Zunächst einmal, sie reden von zwei verschiedenen Objektiven, nämlich Weitwinkel und Tele, die sich in ihrer Brennweite stark unterscheiden. Was ist nun die Brennweite? Kurz angerissen hatte ich dieses Thema schon in der letzten Folge, als es um das Bokeh ging. Da haben wir folgenden Merksatz aufgestellt:

Merke: Je länger die Brennweite, also je größer die mm Zahl, desto unschärfer der Hintergrund

Was ist also nun genau die Brennweite? Damit wird alles bezeichnet, was mit dem Objektiv abgebildet werden kann; die Brennweite wird dabei in mm angegeben und steht auf jedem Objektiv drauf. Weitwinkel-Objektive sind beispielsweise 14mm oder 24mm, als Tele-Objektive bezeichnet man Objektive so ab 135mm bis hin zu 300mm und mehr.

Für welchen Einsatzzweck eignet sich nun welches Objektiv?
Denn die unterschiedlichen Brennweiten haben ja völlig unterschiedliche Wirkungen. Jeder kennt beispielsweise Fotos von sich, die mit einer Kompaktkamera aufgenommen wurden (oder die man selbst mit dem Handy von sich geschossen hat) und auf denen man eine riesige Nase hat und total unvorteilhaft aussieht. Diese Fotos wurden dann wahrscheinlich mit einer kleinen Brennweite von 14mm, 24mm, 35mm oder so in der Richtung gemacht. Was diese kleinen Brennweiten auszeichnet ist, dass sehr viel von der Umgebung mit auf das Bild kommt. Also mit einem Weitwinkel fotografiert man eben einen weiten Winkel und kann viel auf einem Bild einfangen. Es gibt auch ganz extreme Weitwinkel, die sogenannten Ultraweitwinkel (14mm zählt da schon dazu) und Fish-Eyes/Fischauge. Damit kann man beinahe “rundum” fotografieren! Man fängt sogar noch Dinge ein, die hinter einem selbst stehen! Ein Beispiel für so ein extremes Weitwinkel das manche vielleicht kennen, ist die GoPro Kamera, die man an Surfbrett, Fahrrad, Skihelm oder sonst wo befestigen kann.

Doch dadurch, das man viel einfangen kann, nicht nur bei einem Ultraweitwinkel oder Fischeye, sondern auch bei einem normalen Weitwinkel, ist das Bild leider deswegen auch leicht verzerrt. Es ist nicht richtig flach, sondern mutet etwas “tonnenförmig” an. Es wirkt dadurch dynamischer, plastischer, dreidimensionaler. Bei Landschaftsaufnahmen ist das ganz toll und ein erstrebenswerter Effekt! Mit einem Weitwinkel kann man Bergkämme fotografieren oder einen ganzen Strand ablichten. Auch für Fotos von Innenräumen ist ein Weitwinkel eine gute Idee, wenn man möglichst viel vom ganzen Raum auf dem Foto haben möchte. Für Portraitfotos ist ein Weitwinkel allerdings völlig ungeeignet, eben weil die abgelichtete Person eine riesige Nase bekommt und das Gesicht, welches ja einen Großteil des Bildes ausfüllt, leicht verzerrt wird. Bewundert nun diesen “riesen-Nasen-Effekt” bei dem folgenden Foto meiner lieben Nähfrosch Frau:

Ihr könnt auf dem Bild gut erkennen, wie verzerrend so ein Weitwinkel wirkt. Tonnenförmig, überdimensionaler Nase/Mund Bereich und die Häuser links sind nicht “auf einer Linie”. Gleichzeitig wirkt das Bild sehr plastisch und dreidimensional, man wird förmlich in das Bild hinein gesogen – oder an Katjas Mund ;). Ich war wirklich sehr nah dran mit dem Objektiv, trotzdem ist sehr viel Umgebung mit auf dem Bild.

Nun schauen wir uns die Wirkung einer anderen Brennweite an. Wenn man durch eine Kamera mit 50mm Objektiv schaut, dann entspricht dies ungefähr der Sichtweise durch das menschliche Auge. Wir haben also ungefähr alles vor uns im Blick, der Blick reicht nicht um uns herum nach hinten wie bei einem Weitwinkel. Das 50mm verzerrt nicht sonderlich, es ist quasi eine Universallinse. Man hat einigermaßen viel von der Umgebung dabei, kann aber auch ein Kopf-Portrait machen ohne eine riesige Nase zu erzeugen.

Das nächste Bild ist mit einem 40mm Objektiv aufgenommen worden, also nicht ganz 50mm. Aber man merkt, dass alles schon harmonischer und weniger stark verzerrt wirkt. Fast so, als wie man es gewohnt nur durch die Augen sieht.

Die klassische Portraitlinse ist das 85mm Objektiv. Mit dieser Linse verdichtet sich das Blickfeld. Man bekommt nicht mehr so viel von der Umgebung mit aufs Bild, das Blickfeld wird enger. Es ist sehr gut geeignet für Kopf-Portraits, da nichts verzerrt, wie man auf dem folgenden Bild sieht. Insgesamt ist es für ein Portrait ein sehr harmonisches Bild. Jedoch wirkt es auch viel “flacher”, weniger plastisch als mit einem Weitwinkel.

Mit einer Linse so ab 135mm bis hin zu 200mm wirkt das Bild dann sehr flach, Verzerrungen gibt es gar nicht mehr. Mit solchen Linsen möchte man eine starke Kompression des Hintergrunds erwirken. Warum will man so etwas, und was heißt das genau? Wenn man beispielsweise eine sehr hässliche Umgebung hat, dann kann man diese nahezu wegzaubern. Denn das Sichtfeld verdichtet sich so stark wenn man ein Portrait aufnimmt, dass plötzlich nur noch ganz wenig Hintergrund zu sehen ist, eine Art Tunnelblick entsteht. So etwa wird es wohl Pferden mit Scheuklappen gehen, die Links und Rechts nichts mehr sehen. 😉

Die zweite Eigenschaft dieser Kompression ist, dass es den Hintergrund ganz nah an das Modell heran holt. Wieso will man das denn??? Denkt einmal an Fotos, die wir alle schon einmal gemacht haben: Person groß vorne und im Hintergrund ein berühmtes Bauwerk, z.B. der Eifelturm. Man schaut sich das Bild an und ist enttäuscht, weil der Eifelturm nur so winzig klein im Hintergrund zu sehen ist! Dann ist das Foto wahrscheinlich mit einer kleinen Brennweite fotografiert worden. Hätte man das gleiche Foto mit einem 200mm Objektiv gemacht und entsprechend mehr Abstand zu der Person gehalten, dann wäre der Eifelturm proportional zu der abzulichtenden Person so nah “herangeholt” worden, dass er das komplette Bild füllt.

Um die Bildwirkung der Kompression (also dem “Tunnelblick”) besser zu veranschaulichen kommen nun vier Bilder mit unterschiedlichen Brennweiten direkt hintereinander. Das erste ist mit 17mm, das zweite mit 40mm, das dritte mit 85mm und das vierte mit 200mm aufgenommen. Ich habe versucht Katja, auf jedem Bild annähernd gleich groß abzulichten. Katja hat ihre Position nicht verändert, ich mich hingegen schon ein wenig, damit sie bei den längeren Brennweiten nicht zu nah erscheint. Was jedoch deutlich zu erkennen ist, ist die mit größerer Brennweite zunehmende Kompression, d.h. der Hintergrund rückt viel näher an die Person heran. Das kann man sehr gut erkennen an den dunkelgrünen Bäumen, links von Katja; bei 200mm passen sie schon gar nicht mehr auf das Bild. Ihr erkennt von Bild zu Bild den stärker werdenden Tunnelblick, d.h. von der Umgebung rechts und links (sprich Häuser und Weg) ist irgendwann nichts mehr zu sehen.

Daher mein Tipp: wollt ihr nichts von der hässlichen Umgebung auf eurem Bild haben, nehmt eine längere Brennweite. Ist die Umgebung jedoch cool, lohnt es sich, auch mal auf ein Weitwinkel zurückzugreifen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: für normale Blogfotos ist ein 50mm sicherlich die universellste Lösung, wenn es eine Festbrennweite sein soll. Bei einem Zoom langt das so genannte Standardzoom 24-70mm, d.h. von Weitwinkel mit 24mm bis Portraits mit 70mm ist alles möglich. Und kleinen Kindern kann man auch prima hinterher-zoomen! 😉

Und was die Vor- und Nachteile von Festbrennweite und Zoomobjektiv sind, das erkläre ich in der nächsten Folge!

Meine Probenäherinnen für das Freebook Damenhose RAS

Ich habe versprochen euch die Probenäherinnen und ihre grandiosen RAS Hosen vorzustellen! Das Freebook für die Damenhose RAS findet ihr übrigens hier. Zunächst einmal danke für all die lieben Kommentare! Ich freue mir immernoch ein Loch in den Bauch, dass ich beim Adventskalender von Lilalotta dabei sein durfte! Nun aber zu den Mädels. Die haben nämlich definitiv ihren großen Auftritt verdient! Die Armen wurden von mir sehr überrumpelt. Da kam einfach eine Mail von mir, ob sie an einem streng geheimen Probenähen teilnehmen wollen und der Zeitraum. Aber kein Wort darüber, um was es eigentlich geht! Zum Glück sind die Mädels mutig und unerschrocken! Zumindest WAREN sie das hihi. Zum Glück hatte ich schnell ein Team zusammen, ohne große Wellen zu schlagen. Es sollte ja keiner mitkriegen, was hier vor sich ging! Eine Weihnachtsüberraschung verrät man vorher halt nicht.

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Dann schrieb ich den Damen, für was sie sich angemeldet hatten. Hahahahaha! Da hagelte es innerhalb von SEKUNDEN die ersten Antwortmails! Am häufigsten zu hören bekam ich:
„KATJA!!!! Eine HOSE????“
Ich gestehe ich musste ziemlich lachen. Aber zum Glück haben alle Mädels ihren Schreck überwunden und haben tolle Gemütlichkeitshosen genäht! Und die möchte ich euch nun endlich vorstellen. Halt nein, zuerst möchte ich noch ein paar Zitate der Mädels zur Damenhose RAS zum besten geben:

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  • „Oben rum körpernah, aber nicht zu eng, die vorgegebene Länge ist mir Zwerg natürlich nen Ticken zu lang. Unten rum finde ich die Hose angenehm leger. Ich mag insbesondere den knackigen Sitz am Po (was aber auch an meinem etwas runderen Po liegen könnte).“
  • „Ich habe viel genäht und finde gerade den Schnitt TOP! Eine Naht…schnelles überzeugendes ERGEBNIS! Wer kann schon von sich behaupten in 30 min mit Zuschnitt und nähen eine Hose die bequem ist und TOP sitzt zu haben 😉 „
  • „Ich mag das mit der Ohnenahtvorderseite sehr. Mit richtigen Motivstoffen käme das natürlich nochmal nen Tick besser raus.“
  • „Es ist auf alle Fälle ein origineller Schnitt und durch die fehlende Naht auch ungewöhnlich. Sie kommt allen entgegen, die gerne enge Sachen tragen!“
  • „Super. Bei den üblichen Leggings sind immer 2 Nähte an den Beinen. Hier nicht, das ist toll.“
  • „Ich persönlich finde für mich auch eine Mittelnaht vorne schöner. Aber diese Hose lässt sich einfach soooo super nähen!“
  • „Durch die eine Naht ist es sehr schnell zugeschnitten und natürlich (im Normalfall, also nicht von mir *lach*) auch flott genäht. „
  • „Nach Anpassung passt es gut und ist bequem. Ich werde mit einem billigen Stoff auf alle Fälle doch noch einmal Webware ausprobieren, da bin ich neugierig, ob es nicht doch geht. Und wie das um den Bauch herum aussieht.“

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Nun spanne ich euch nicht länger auf die Folter. Darf ich vorstellen: „Meine mutigen Mädels“ und ihre Damen-RAS-Parade!

AefflynsRAS

Hier die RAS von Evi von Aefflyns to go, mit Bündchen aus kuscheligem Nicki in lang mit Bündchen an den Füßen und oben V-förmigem Bündchen, das man hier nicht sieht. 😀 Evi hat alles in einer Größe genäht.

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Sabine alias Contadina hat auch gleich zwei Versionen genäht! Die orangene RAS ist aus elastischem Fleece und die graue aus Jersey mit Bündchen aus Bündchenstoff oben. Sabine hat sich ihre passende Hose aus zwei Größen gemixt, perfekt!

AlmstoffRAS

Steffi von Almstoff hat eine lange RAS aus Jersey genäht. Das Bündchen am Bauch ist ebenfalls aus Jersey, an den Füßen ist nur gesäumt. Ein Applaus für den Bauch! ;p

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Ina von ImmermalwasNeues hat gleich 2 Versionen genäht, eine für sich aus Sweat mit Gummibund und eine für die Tochter aus Jersey.

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Jessi alias Hummelschn hat den Probenährekord aufgestellt mit insgesamt 3 RAS in unterschiedlichen Längen!!! Und sie hat festgestellt das man am Bund oben nicht zu viel kürzen sollte weil man dann ein unglaubliches Freiheitsgefühl genießen kann ;p

PamelopeeRAS

Pamela von Pamelopee hat eine lange RAS aus Schneekitz-Sweat genäht, mit einem laaaangen Bündchen zum Umschlagen aus dem gleichen Stoff. Sie hat insgesamt 3 verschiedene Größen gemixt (Taille, Po, Beine), ihr seht also das geht problemlos!

JulibuntesRAS

Julia von Julibuntes hat eine lange RAS aus Jersey genäht. Da dieser wenig dehnbar ist, hat sie einfach eine Größe größer gewählt. Auch das geht 🙂

SockenlotteRAS

Simone von Sockenlotte hat ebenfalls den Probenährekord von 3 Hosen genäht! Darunter auch eine Knickerbocker-Version und in einer Größe ohne mixen.

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Jaqueline von Klakline hat eine unglaublich weihnachtliche Version in Knickerbocker-länge gezaubert! Ich bin hin und weg! 😉

Ich bedanke mich hier nochmal gaaaaaanz herzlich bei den Mutigen Mädels! 😀 Ihr habt echt tolle Hosen gezaubert, und ich hoffe ihr hattet Spaß bei dem geheimen Werkeln.
Und allen anderen wünsche ich viiieeel Spaß beim nähen der eigenen Damenhose RAS! Ich würde mich freuen wenn ihr sie zu meiner RAS-Linkparty und zu meiner Linkparty für Werke nach kostenlosen Schnittmustern rüber werft. Und nun ab auf die Couch 😉

Freebook Damenhose RAS

Wie aufregend! Ich bin heute bei einem grooooßen Event dabei!!! Ich kanns immer noch nicht fassen, welch eine Ehre! Ein kleiner Frosch in sooooo einem großen Adventskalender! Ich bin zu Gast beim Adventskalender von – Achtung: LILALOTTA! Hier gehts zu meinem Beitrag bei ihr. Ich freue mich wenn ihr dort vorbei schaut! (Wenn ihr von dort zu mir gekommen seid, weiterlesen!)

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Falls du über den Link von Lilalotta hierher gekommen bist, dann weißt du ja schon worum es geht! Ich habe hinter den Kulissen fleißig getestet, gemalt, genäht und geschrieben, seit ich erfahren habe dass ich bei Sandras Event dabei sein darf. Ich wollte ja etwas richtig tolles dort mit einbringen! Telefoniert hab ich mit Sandra auch. Boooooaaa war ich aufgeregt! Man telefoniert ja nicht alle Tage mit einer Berühmtheit!!! Sandra ist total nett und ich würde sie wirklich gern mal in Echt kennenlernen!!!

Nun zurück zum Thema, ihr kennt ja wahrscheinlich alle mein Freebook für die Babyhose RAS in Gr. 56-92, die Hose die aus nur einem einzigen Schnittteil genäht wird und deshalb ratz fatz fertig ist. Solange es das Freebook gibt, solange bekomme ich schon Anfragen ob ich eine Größenerweiterung machen könnte. Ja klar kann ich! Wenn ich mal Zeit hätte… Aber nun habe ich mich hingesetzt und größenmäßig einen richtigen Sprung hingelegt. Und ein paar nichtsahnende Kolleginnen zum Probenähen verpflichtet *hust*. Die Damen hatten keine Ahnung worauf sie sich einlassen und ich hatte meinen Spaß. Nach dem ersten „Schreck“ purzelten schnell die ersten Ergebnisse in mein Postfach! Soooo toll geworden. Die Probenähergebnisse werde ich die nächsten Tage in Ruhe vorstellen, diesen Post hier möchte ich etwas kürzer halten. Also seid gespannt wer da was genadelt hat!

Ich möchte euch also heute mein neuestes Freebook schenken! Ich hoffe es gefällt euch! Adventszeit – Kuschelzeit. Gemütlich auf der Couch lümmeln, in bequemen Klamotten die letzten Geschenke einpacken und den Weihnachtsbaum schmücken. Seid ihr in der richtigen Stimmung? Ok die Stimmung muss eigentlich nicht weihnachtlich sein. Schließlich gibts auch ne Sommer-Version!

I proudly present:

FREEBOOK Damenhose RAS

(Einfach drauf klicken dann startet der Download des .pdf Dokuments. Dort drinne ist Anleitung UND am Ende das Schnittmuster.)

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RAS (= „rennen“ auf indonesisch) ist eine bequeme Jersey-Hose für Damen, egal ob zum kuscheln auf der Couch oder für die Sportstunde (auf dem Foto seht ihr ja, dass ich für euch den Yoga-Test gemacht habe!) Sie ist sehr körpernah geschnitten und ab dem Knie gerade. Statt zwei Seitennähten und Nähten vorne und hinten, wird sie nur mit einer Naht am Po geschlossen. Daher lässt sie sich sehr schnell nähen (ca. 30 Min – 1 Std) und das Stoffmuster wird vorne nicht durchbrochen. RAS ist eine gemütliche Hose die am Bauch mit Bündchen, V-Bündchen (jeweils wahlweise Bündchenware oder Jersey) oder Gummibund genäht werden kann. An den Füßen können ebenfalls Bündchen angebracht werden, oder die Hose einfach gesäumt werden. Außerdem könnt ihr die Hose auch in Knickerbocker-Länge nähen! Anpassungsmöglichkeiten an unsere jeweiligen Luxuskörper sind wie immer im Freebook beschrieben!

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Uuuund? Was sagt ihr? Überraschung gelungen? Meine Probenähmädels haben ja schön dicht gehalten :DUnd mein Stoffdealer des Vertrauens auch. Die liebe Regine von Stoff-Flausen hat mir gaaanz schnell die schicken Stöffchen geschickt, die ihr auf den Bildern seht. Natürlich musste auch der von Lilalotta dabei sein, wenn ich schon bei ihrem Adventskalender mit mische! An dieser Stelle nochmal Danke Regine, dass es so unglaublich schnell geklappt hat! Sonst wäre das mit den Fotos echt schwer geworden. Tja und nun frag ich noch meine Probenähmädels: Uuuund? Seid ihr auch überrascht??? Ihr wusstet schließlich nur, dass es ein „Event“ sein würde, bei dem die Damenhose RAS veröffentlicht wird, aber ihr wusstet nicht was und vor allem bei wem! 😀

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nähen eurer eigenen Gemütlichkeitshose und beim ausführlichen Gammeln auf der Couch damit! Wenn ihr mögt, werft mir eure RAS gern rüber zu meiner RAS-Linkparty und zu meiner Linkparty für Werke nach kostenlosen Schnittmustern. Eine wunderschöne, ruhige Adventszeit und ein tolles Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben! Ihr hört es sicherlich nochmal von mir, aber ich wünsche euch jetzt schon:

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Ein bunter Maxi-Rock

Noch so ein Sommerteilchen was es bisher noch nicht auf den Blog geschafft hat, ist mein kunterbunter Maxi-Rock. Genäht bereits vor dem Indonesienurlaub für genau diesen. Ein leichter Rock passend zu den Temperaturen aber auch schön bedecken so dass ich ihn sowohl in der muslimisch geprägten Stadt Surabaya, als auch am Strand von Bali anziehen kann, das war das Ziel. Schöner Nebeneffekt den ich damals beim Nähen noch gar nicht bedacht hatte: Wenn man einen kleinen Lauflerner hat, muss man sich permanent bücken, in die Knie gehn oder sonstige Gymnastik veranstalten. Ein knielanger Rock lässt da schnell Rückschlüsse auf die Farbe der Unnerbuxe zu, weshalb diese Länge von mir nur noch mit Leggins getragen wird. Deshalb habe ich diesen hier ja im Urlaub nicht so oft getragen.

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Ein Maxi-Rock also. Ich wollte ja auch mal was aus Baumwolle nähen. Ihr wisst ja, ich bekämpfe meine Baumwollphobie! Und es gibt sooo tolle Stöffchen die ich gerne mal an der Frau spazieren tragen würde. Ein Kleid für die Chaosmaus hat ja schon geklappt, also kann so ein Rock für mich doch wohl nicht so schwer sein.

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Der obere Teil von meinem Jersey Rock (hier meine schnelle Anleitung) gefällt mir nach wie vor gut und da ich ein richtiges Bündchen vermeiden wollte habe ich mich oben wieder für Jersey entschieden. Also oben quasi der Jersey Rock, damit man ihn gut anziehen kann und so weiter. Darunter habe ich dann bahnenweise Baumwolle getackert.
Und zwar dachte ich mir, ich mach das wie beim Frühlingsröckchen. Also die untere Bahn ist die längste. Nun ist es ja so, dass die natürliche Grenze, sozusagen das obere Maximum, durch die Länge der Stoffbahn bestimmt wird. Eine Baumwollstoffbahnlänge ist also die Länge der unteren Bahn. Und oben haben wir die kürzeste Länge durch den Jerseyrock vorgegeben. Nun habe ich grob überlegt wieviele Stoffbahnen ich haben möchte.

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Bei mir sind es Jersey oben + 6 Bahnen Baumwolle. Also hab ich mir ausgerechnet wie viele Zentimeter die Bahnen unterschiedlich lang sein müssen. Dann hab ich immer die obere Kante der neuen Bahn gesmokt mit einem auf die Länge der letzten Bahn abgeschnittenem Smokgummi, so dass eben die neue Bahn dann auf die Länge der letzten Bahn gerafft wird. Dann annähen. Achso, weils ja Baumwolle ist, hab ich brav alles vorher durch die Overlock gezogen damit ja nix ausfranst. So wuchs der Rock dann Bahn um Bahn und unten hab ich einfach die mit Overlock versäuberte Kante gelassen, das fällt bei meinem Stoff eh nicht auf.

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Mir gefällt mein luftiges Röcklein sehr gut, allerdings dem Nähfroschmann nicht. Ich habe klare Anweisung den Rock nur im Urlaub zu tragen 😀
Ich trage diesen Rock-Post nun stolz rüber zu den RUMS Damen! Und zum Kopfkino, wenns recht ist.
Die Fotos sind übrigens auf Bali entstanden, die Hotelanlage ist einfach total schön gemacht!

Plotter-Tipps Linkparty

Ich habe einen Plotter. Ja, ich böser Lemming!!! Ich glaubs nicht. Bin ich echt schwach geworden. Sogar nach der Misere hier mit dem gekauften Plotterbildchen. Zum Aufbügeln bin ich bisher immer zu blöd gewesen. Deshalb trau ich mich auch noch nicht so richtig an mein tolles Geschenk, den geplotterten Frosch! Habe schiss dass ich mich da auch zu doof anstelle…

Und warum hat die Alte jetzt einen Plotter gekauft? Weil ähhh… man kann damit angeblich noch andere tolle Sachen machen, Bügelbildchen sind ja nur ein Aspekt. Und dafür hab ich ja eigentlich die Sticki. Aber man kann damit angeblich z.B. Stoff schneiden für Applis. Oder Papiersachen zum Basteln. Mir schwebt da zum Beispiel eine filigrane Laterne für die Chaosmaus vor, denn noch kann sie ja nicht selbst basteln. Nicht wirklich zumindest 😉
Tja nun hat also neben Sticki und Ovi das maschinelle Wettrüsten mir einen Plotti beschert. Zunächst Begeisterung, ich hatte ja viele Videos im Internet geschaut zum Thema und sogar die halbe Anleitung gelesen! Das ist also schon eine wahnsinns Vorbereitung meinerseits. Und sogleich wurde das Ding aufgebaut, entklebesichert, angekettet an den Rechner (die Software hatte ich schon vorher runtergeladen) und in Betrieb genommen. Plotterfreebies sammle ich übrigens auf meiner Pinterest Pinnwand, falls jemand Bedarf hat. Ähem ja, ich hab jetzt auch Pinterest, ich Lemming. Hust. Zu meiner Verteidigung: Äh. Nee, mir fällt nix ein.

Ok Weiter mit dem Plotti. Jedenfalls hab ich dann eins meiner Buntpapiere auserkoren, das auf die Matte gepappt, schon glatt gestrichen und fest geklebt. Hatte ja im Internet gesehen dass es schön kleben muss damit es nicht verrutscht. Messer rein, Matte einziehen uhuuuu es klappt, toll! Und start klicken. Matte auswerfen. Tief ausatmen. Mhh. Irgendwie sind die Ausschnitte die innerhalb liegen müssten etwas verrutscht. Also nochmal. Motiv am Rechner nebendran setzen, Matte einziehen, Start klicken und???Matte angeritzt. Wasn scheiß! Wieso zieht der die manchmal richtig ein und manchmal nicht??? Noch eine böse Überraschung als ich das Papier abziehen wollte: Klebt zu gut. Halbes Papier zerrissen und das Geplotterte eh nicht brauchbar. Steckerziehen, Ding in die Ecke stellen.  Nach einer Viertelstunde erneuter Versuch. Doch diesmal erkennt der Rechner den Plotti nicht mal mehr. Da ist der Rechner wohl auch sauer gewesen.

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So. Soweit also meine Plottererfahrung. Für die Füße!!! Hätte ich auf Instagram nicht Mut zugesprochen bekommen, von ungefähr 10-20 Personen denen es ebenso ging, ich hätte das Ding schon eingepackt und zurück geschickt. Nun habe ich beschlossen dass ich es nochmal versuche. In Ruhe. Mit viel Nerven.

Ich frage mich jetzt nur, wieso geht das eigentlich oft so schief? Da gibts doch bestimmt irgendwelche guten Tipps und Tricks die man nach und nach raus findet. Geht das nicht auch einfacher und schneller??? Da kam mir die Idee!!! Ich mach einfach eine Linkparty!

Plotter Tipps

Also ihr lieben Plotterlemminge, so sieht es aus: Ich suche eure Erfahrungen und Tipps zum Thema Plotten!

  • Kniffe zur Benutzung der Software
  • Tricks beim Designen
  • How-to’s für das Plotten an sich
  • Warenkunde zu Folien und Papieren
  • Tipps zu Messer, Stiften und was auch immer
  • Erfahrungen beim Basteln
  • Anleitungen zum Bügeln
  • Cheats wie man Stifte nachfüllt oder ohne Matte plottet

Ihr versteht? Ich suche also alles rund ums Plotten was es Anfängern, Einsteigern und alten Hasen einfacher macht. Nicht gesucht sind eure tollen Plotterbilder an sich, sondern eher so: Boa ich hab hier voll den Mist gebaut aber wenn ich den blauen Knopf drücke und Alufolie drum wickle dann gehts. Oder seitdem ich Spülmittel drunter schütte funktionierts. Wie auch immer, ihr merkt ich habe keinen Plan und bin auf eure Tipps angewiesen!!! 🙂

Teilnahme an der Linkparty geht so:
Einfach unten auf “Add your link” klicken und die URL deines Beitrags (nicht die allgemeine Adresse!), deinen (Blog-)Namen und Mailadresse eingeben. Dann im “next step” ein Bild aus deinem Post auswählen (wenn du magst kannst du es vorher mit “crop” zurechtschnipseln) und fertig.
Ganz wichtig: In deinem Beitrag musst du einen Backlink zu dieser Seite (www.naehfrosch.de) eingeben, sonst klappt es nicht!
Bitte verlinke Tipps und Tricks zum Plotten/Bügeln/Designen/Basteln und nicht nur dein geniales Ergebnis!
Plotter Tipps

Das Linkparty-Bild kannst du mit auf deinen Blog nehmen:

Dazu einfach folgenden Text kopieren:

<a border=“0″ href=“http://www.naehfrosch.de/2014/09/plotter-tipps-linkparty/“ target=“_blank“><img src=“http://www.naehfrosch.de/wp-content/uploads/2014/09/Copy-of-Untitled-design-300×225.png“ width=“200″/></a>

Bei Blogger unter “Layout” das Gadget “HTML/JavaScript” hinzufügen, den kopierten Text dort einfügen und abspeichern, fertig!

 

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Fimoknöpfe und Aufregungsgrashopper

Immer wieder begegnen mir diese tollen Knöpfe! Knallbunt, geringelt, selbst gemacht. Aus Fimo! Damit habe ich früher auch schon mal hantiert, nämlich zusammen mit meiner Mama in Kindertagen. Wir haben damals Broschen gemacht und an die selbst bemalten Seidentücher geklemmt. Was man halt so macht mit bastelwütigem Kind (also mir) dass es zu beschäftigen gilt. Ich bin gespannt, ob Sophia auch so wird. Neulich hat sie sich schon mal mit Kugelschreiber ausgetobt. Auf ihrem Speckbeinchen.

Fimo also. Damit müsste ich doch klar kommen. Ist doch wie Knete. Und einen Backofen hab ich auch. Und Anleitungen gibts auch. Jedenfalls vor unserem großen Urlaub war ich da schon ganz heiß drauf. Aber im Packstress und mit den ganzen Vorbereitungen war sogar mir klar, dass ich das besser nicht auch noch anfange. Aber kaum waren wir wieder da, die Maschine An-genäht, der erste Urlaubsbericht über den Langstreckenflug mit Baby getippt, kam der Gedanke: ich mach das jetzt. Also nee, erst mal schön Fimo im Netz kaufen. Ich liebe onlineshoppen! Das ist so praktisch… (Warum ich das erst jetzt verblogge? Ganz einfach. Ich habe dauernd den RUMS-Tag verpennt! Argh. Aber jetzt hat es endlich geklappt!!!)

Einige Tage später wirft mir dann also der Herr Gemahl einen Umschlag auf den Tisch mit den Worten: „Deine Knete!“
Juhuuuuu!!! 3 Pakete Buntes! Mint, Glitzerlila und Flieder.

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Erst mal bin ich dann noch ein bisschen um die bunte Knete rum geschlichen. Bis zu Tag X wo ich die Knete auf Instagram gezeigt habe mit der Ansage dass ich jetzt Knöpfe mache. Jetzt muss ich also. Nicht. Das nächste Foto war eine Hose! Vor lauter Aufregung über die Knöpfe, ob ich die wohl hin bekomme und überhaupt, musste ich erst mal eine Hose nähen! Eine Aufregungsgrashopper. Weil die im Gegensatz zur ersten Grashopper ziemlich schnell ging, hab ich sie spontan am Ende noch benähmalt. Zum ersten Mal habe ich diese Technik ausprobiert und bin völlig hin und weg!!! Wieso dachte ich eigentlich dass es voll kompliziert ist??? Macht total Spaß.

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Und dann war die Hose fertig. Mist, jetzt also doch Knöpfe! Auf Instagram wurde ich angefeuert und so habe ich mich dann doch gewagt! Ich habe euch mal meine Arbeitsschritte mit fotografiert. Das hat sich ja jemand gewünscht, gell Evi???

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Erst mal muss man kneten bis der Fimo (das Fimo???) weich ist. Und zwar habe ich nur soviel geknetet wie ich glaubte zu benötigen. Also für die Mitte einen halben Klotz, für den Rand jeweils 1/3 Klotz. Da hätte auch 1/4 gelangt. Dann rollt man die Mittelrolle zurecht, ich hab sie extra mal nicht zu lang gemacht, etwa wie einen Finger aber dicker. Das sind genug Knöpfe geworden! Ich hab sie nicht gezählt, aber mehr als 20. Man kann da innen auch noch Muster rein machen, aber ich wollte erstens nicht zu große Knöpfe und zweitens das das Glitzerlila gut zur Geltung kommt. Danach wurstet man sich die Umrandung zurecht. Dazu dünnere Würste wursten und die dann leicht aneinander andrücken bis man meint genug zu haben.

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Dann versucht man die Mittelwurst mit dem Teppich zu umwickeln und stellt fest das das Augenmaß zu wünschen übrig lässt. Wenn man dann endlich die ganze Mitte umwurstet hat, rollt man die ganze dicke Wurst hin und her damit sie außen schön glatt und rund wird. Anschließend schneidet man Scheibchen runter. Ich habe mit einer ausgebauten Teppichmesserklinge geschnitten. Hatte ich einen Schiss dass ich mich erwische! Aber es ist alles gut gegangen. Mein Mann hatte nach den ersten paar Scheibchen sogar genug Vertrauen dass er aus dem Zimmer gegangen ist. ;P
Meine Scheibchen hab ich etwa 0,5 cm dick geschnitten, mehr oder weniger. So richtig gleichmäßig sind sie nicht geworden. Beim Schneiden muss man aufpassen, dass man die Wurst nicht platt drückt! Ich habe dann mehr gesägt, was dazu führte, dass die Farben ganz leicht ineinander verwischt sind. Also auch nicht das wahre. Was ein bisschen hilft ist nach jeder Scheibe die Rolle ein Stück weiter zu drehen, so macht man wenigstens nicht eine Seite ganz platt.

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Ich habe im Anschluss versucht es wieder etwas rund zu machen, aber so richtig hat es nicht funktioniert. Außerdem müssen natürlich noch Knopflöcher rein. Die habe ich mit einem Zahnstocher ungefähr in die Mitte gepiekt. Und dann gewendet und von der Rückseite auch nochmal durch gestochen. Sonst waren die nämlich nicht richtig, die Löcher. Zum Schluss habe ich versucht, die Dinger mit dem Boden eines Wasserglases eben zu machen, das hat aber auch nicht so wirklich gut geklappt. Egal, ab in den Ofen. Immer mal wieder nachschauen, nicht dass sie dunkel werden! Und ich habe dabei gut gelüftet, ich finde es stinkt etwas. Aber zum Glück ist der Geruch schnell weg und hängt nicht in der Bude rum. Die fertigen Knöpfe riechen nicht!
Da fehlt übrigens noch Schritt Nr. 9: Vergessen ein Foto von den fertigen Knöpfen zu machen!

Aber sie sehen so aus wie auf dem Bild vor dem backen. Von daher ist das schon ok. Tja nun habe ich einen Haufen Mintfliederglitzerlila Knöpfe! Mal sehen, wo die so ihren Platz finden werden. Ein paar sind schon verplant! Ihr dürft gespannt sein.
Ach ja, ich habe sie nicht mit Klarlack überzogen. Habe irgendwo gelesen das soll man nicht wenn man sie an Kleidung näht. Wegen waschen und so.

So, ich danke dass ihr durchgehalten habt und schicke Knöpfe und Grashopper rüber zu Meitlisache und Kiddikram und SeasonalSewing und am Wochenende zu SewingSaSu! Und zu Rums, denn einige der Knöpfe landen garantiert an irgendeinem Stück für mich!

Vom Folgen und Verfolgt werden

Wie kann man einem Blog folgen? Was muss man tun um als Blogger selbst verfolgt zu werden? In letzter Zeit erreichen mich immer wieder Fragen ums Folgen und Verfolgt werden. Deshalb schreibe ich heute mal darüber und erkläre euch kurz die verschiedenen Möglichkeiten, die mir so bekannt sind. Zunächst einmal für die Leser, und falls Bedarf besteht auch gern für die Bloggerkollegen (das müsst ihr mir aber sagen!).

LESER

Liebe Leser, ich freue mich, dass ihr euch (immer wieder?) auf meinen Blog verirrt oder ihn gezielt ansteuert. Man muss sich die Adresse merken, oder jedes Mal neu googeln. Das ist ziemlich doof und es geht besser und einfacher! Ihr könnt mir und anderen einfach „folgen“. Dann seht ihr immer, wenn es was Neues auf dem Blog gibt.

Was gibt es für Möglichkeiten? Nun, zum Einen gibt es das ganze Social Media Gedöhns. Ihr könnt Nähfrosch auf Facebook liken, mir auf Instagram oder Google+ folgen. Oder alles zusammen. Warum? Auf allen Kanälen landen unterschiedliche Sachen. Auf Facebook teile ich neue Blogbeiträge, zwischendurch landet das ein oder andere von Instagram auch mal dort, oder ich teile Verlosungen/tolle Beiträge von anderen. Bei Instagram seid ihr fast live dabei, wenn ich vor der Nähmaschine klemme. Dort zeige ich Halbfertiges, Ideen, Stoffausbeute vom Einkaufen und viiiiieeeeles anderes. Bei Google+ teile ich im großen und ganzen nur die neuesten Blogbeiträge.

Noch kurz etwas zu Facebook: Facebook macht es einem Seitenbetreiber im Moment immer schwerer, seine Fans zu erreichen. Die Reichweite wird eingeschränkt und um alle zu erreichen, soll bezahlt werden. Nachzulesen hier. Im Klartext heißt dass, ihr habt eine Seite in FB geliked, unter Umständen seht ihr aber nie oder nur ganz wenige Beiträge davon. Obwohl sich die Seitenbetreiber (wie ich z.B.) die Finger wund schreiben und tolle Dinge posten. Doch es gibt einen Lichtblick, die sogenannte „organische Reichweite“. Nämlich Beiträge, die als „gut“ eingestuft werden, die erreichen auch viele Leute. Es ist für kleine Unternehmen oder Einzelpersonen wie mich recht schwer, Beiträge „gut“ werden zu lassen. Ohne eure Hilfe funktioniert es quasi garnicht. Wenn ihr also in Zukunft von mir Lesen wollt, dann Liked und Teilt und Kommentiert die Beiträge, was das Zeug hält. Ein Like ist ja nur ein kleiner Klick.
Ich schreibe das jetzt nicht, um auf „Like-Fang“ zu gehen, sondern wirklich weil ich sonst aus eurer Timeline verschwinde, obwohl mich der eine oder andere vielleicht dort haben möchte. Ich finde, das sollte man selbst entscheiden ob man etwas lesen will oder nicht, und nicht von FB vorsortiert bekommen.
Ihr könnt z.B. auch an einer Umfrage teilnehmen, welche Beiträge für euch relevant sind. Dazu klickt ihr in einem Beitrag auf eurer Pinnwand in die rechte Ecke auf diesen Pfeil. Da erscheint dann „Mach mit bei einer Umfrage…“ im Drop Down Menü.  

Und wie folgt man einem Blog? So ganz direkt? Ohne Umweg über Social Media?

Das geht natürlich auch. Dazu braucht ihr z.B. Bloglovin oder Blogconnect. Ihr legt euch ganz kurz dort ein „Profil“ an, in dem aber nix stehen muss. Alternativ kann man sich z.B. auch per Facebook dort anmelden. Dann könnt ihr dort eure Lieblingsblogs in Leselisten anlegen, könnt neue Blogs entdecken und so weiter. Eine tolle Sache!
Ich selbst benutze Bloglovin, um den zahlreichen Blogs zu folgen, die ich gerne mag. Ich habe dazu die passende App auf dem smarten Phon installiert, umsonst natürlich. Immer wenn ich nun langeweile habe oder so, öffne ich die App und sehe die Überschriften und ein Bild von den noch nicht gelesenen Blogposts der Lieblingsblogs. Das was mich interessiert, kann ich dann anklicken und sehe den ganzen Beitrag. Sehr bequem, wie ich finde!
Wenn ihr mir gern über Bloglovin oder Blogconnect folgen möchtet, freue ich mich sehr.

 

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Alle Buttons zum Verfolgen findet ihr übrigens auch in der rechten Seitenleiste 🙂
Ich freu mich auf euch!