Flower Crown DIY – Blumenkranz basteln

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In letzter Zeit bewundere ich in vielen Blogs und Zeitschriften die tollen Blumenkränze, die die Frauen/Mädchen/Models auf den Köpfen tragen.Heute möchte ich euch zeigen, wie man ganz einfach in kurzer Zeit solch eine Flower Crown basteln kann! Ich habe dafür Kunstblumen verwendet, damit die Pracht länger hält und ich habe dafür nur wenige Materialien benötigt. Weiterlesen

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Auf meinem Blog schreibe ich über unser Familienleben, das Mama-sein, Reisen und Ausflugstipps mit kleinen Kindern sowie natürlich über das Nähen. Du findest bei mir Inspiration, Witz, Unterhaltung und Freebooks!

Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

Heute gehts ENDLICH weiter mit der Serie “BBB – Bessere Blog Bilder”! Unserem kleinen „Handbuch“ der Fotografie. In dieser Folge gibt mein Fotografen-Ehemann Stefan der diese Serie für euch bei mir gastbloggt, eine kleine Entscheidungshilfe für den Objektivkauf. Kit Objektiv? Zoom oder lieber Festbrennweite und was ist das überhaupt? Falls also jemand gerade überlegt was er für ein Objektiv braucht, könnte dieser Artikel helfen sich klar zu werden! Im Übrigen freut sich Stefan sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

In der letzten Folge von BBB habe ich die Bildwirkung von verschiedenen Brennweiten erklärt. Wie bei einem Weitwinkel viel von der Umgebung aufs Bild kommt – dafür aber ein von nahem fotografiertes Gesicht eine dicke Nase bekommt, oder dass man mit einem Tele hervorragend Portraitfotos schießen kann ohne dicke Nase – dafür aber mit sehr engem Blickfeld. Beide Brennweiten-Arten haben also ihre verschiedenen Einsatzzwecke, soweit so gut. Was sollte man sich aber nun als Blogger zuhause hinlegen? Ganz viele verschiedene Festbrennweiten (also für jede Brennweite ein extra Objektiv), oder lieber ein Zoom (kann aus- und einfahren und deckt so eine ganze Spanne von Brennweiten ab)? Auf den ersten Blick als Laie könnte man meinen: Prima, ein großes Zoom-Objektiv und meine Kamera kann alles, Problem gelöst. So einfach ist es nun leider nicht, und darum soll es heute gehen. Weiterlesen

Ich bin Stefan und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Fotografieren! Ich bin Vollblut-Unternehmer und der neugierigste Mensch auf Erden. Wenn ich mal nicht an meinen nächsten Zielen arbeite, verbringe ich meine gesamte Zeit mit meinen beiden Kindern und meiner Frau. Bevorzugt in fernen Ländern und meinem Geburtsland Indonesien.

„Das Leben ist zu kurz, um Dinge zu tun, die man nicht tun möchte.“

Bildwirkung verschiedener Brennweiten

Heute gehts weiter mit der Serie “BBB – Bessere Blog Bilder”! Unserem kleinen „Handbuch“ der Fotografie. In dieser Folge erklärt mein Fotografen-Ehemann Stefan der diese Serie für euch bei mir gastbloggt, wie die Brennweite eines Objektivs sich auf das Bild auswirkt. Falls also jemand gerade überlegt was er für ein Objektiv braucht, könnte dieser Artikel helfen sich klar zu werden! Im Übrigen freut sich Stefan sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Bildwirkung verschiedener Brennweiten

“In Situation X nehme ich meist ein Weitwinkel, wenn Y dann eher ein Tele.”, so oder so ähnlich hört man es häufig von Fotografen. Zunächst einmal, sie reden von zwei verschiedenen Objektiven, nämlich Weitwinkel und Tele, die sich in ihrer Brennweite stark unterscheiden. Was ist nun die Brennweite? Kurz angerissen hatte ich dieses Thema schon in der letzten Folge, als es um das Bokeh ging. Da haben wir folgenden Merksatz aufgestellt:

Merke: Je länger die Brennweite, also je größer die mm Zahl, desto unschärfer der Hintergrund

Was ist also nun genau die Brennweite? Damit wird alles bezeichnet, was mit dem Objektiv abgebildet werden kann; die Brennweite wird dabei in mm angegeben und steht auf jedem Objektiv drauf. Weitwinkel-Objektive sind beispielsweise 14mm oder 24mm, als Tele-Objektive bezeichnet man Objektive so ab 135mm bis hin zu 300mm und mehr.

Für welchen Einsatzzweck eignet sich nun welches Objektiv?
Denn die unterschiedlichen Brennweiten haben ja völlig unterschiedliche Wirkungen. Jeder kennt beispielsweise Fotos von sich, die mit einer Kompaktkamera aufgenommen wurden (oder die man selbst mit dem Handy von sich geschossen hat) und auf denen man eine riesige Nase hat und total unvorteilhaft aussieht. Diese Fotos wurden dann wahrscheinlich mit einer kleinen Brennweite von 14mm, 24mm, 35mm oder so in der Richtung gemacht. Was diese kleinen Brennweiten auszeichnet ist, dass sehr viel von der Umgebung mit auf das Bild kommt. Also mit einem Weitwinkel fotografiert man eben einen weiten Winkel und kann viel auf einem Bild einfangen. Es gibt auch ganz extreme Weitwinkel, die sogenannten Ultraweitwinkel (14mm zählt da schon dazu) und Fish-Eyes/Fischauge. Damit kann man beinahe “rundum” fotografieren! Man fängt sogar noch Dinge ein, die hinter einem selbst stehen! Ein Beispiel für so ein extremes Weitwinkel das manche vielleicht kennen, ist die GoPro Kamera, die man an Surfbrett, Fahrrad, Skihelm oder sonst wo befestigen kann.

Doch dadurch, das man viel einfangen kann, nicht nur bei einem Ultraweitwinkel oder Fischeye, sondern auch bei einem normalen Weitwinkel, ist das Bild leider deswegen auch leicht verzerrt. Es ist nicht richtig flach, sondern mutet etwas “tonnenförmig” an. Es wirkt dadurch dynamischer, plastischer, dreidimensionaler. Bei Landschaftsaufnahmen ist das ganz toll und ein erstrebenswerter Effekt! Mit einem Weitwinkel kann man Bergkämme fotografieren oder einen ganzen Strand ablichten. Auch für Fotos von Innenräumen ist ein Weitwinkel eine gute Idee, wenn man möglichst viel vom ganzen Raum auf dem Foto haben möchte. Für Portraitfotos ist ein Weitwinkel allerdings völlig ungeeignet, eben weil die abgelichtete Person eine riesige Nase bekommt und das Gesicht, welches ja einen Großteil des Bildes ausfüllt, leicht verzerrt wird. Bewundert nun diesen “riesen-Nasen-Effekt” bei dem folgenden Foto meiner lieben Nähfrosch Frau:

Ihr könnt auf dem Bild gut erkennen, wie verzerrend so ein Weitwinkel wirkt. Tonnenförmig, überdimensionaler Nase/Mund Bereich und die Häuser links sind nicht “auf einer Linie”. Gleichzeitig wirkt das Bild sehr plastisch und dreidimensional, man wird förmlich in das Bild hinein gesogen – oder an Katjas Mund ;). Ich war wirklich sehr nah dran mit dem Objektiv, trotzdem ist sehr viel Umgebung mit auf dem Bild.

Nun schauen wir uns die Wirkung einer anderen Brennweite an. Wenn man durch eine Kamera mit 50mm Objektiv schaut, dann entspricht dies ungefähr der Sichtweise durch das menschliche Auge. Wir haben also ungefähr alles vor uns im Blick, der Blick reicht nicht um uns herum nach hinten wie bei einem Weitwinkel. Das 50mm verzerrt nicht sonderlich, es ist quasi eine Universallinse. Man hat einigermaßen viel von der Umgebung dabei, kann aber auch ein Kopf-Portrait machen ohne eine riesige Nase zu erzeugen.

Das nächste Bild ist mit einem 40mm Objektiv aufgenommen worden, also nicht ganz 50mm. Aber man merkt, dass alles schon harmonischer und weniger stark verzerrt wirkt. Fast so, als wie man es gewohnt nur durch die Augen sieht.

Die klassische Portraitlinse ist das 85mm Objektiv. Mit dieser Linse verdichtet sich das Blickfeld. Man bekommt nicht mehr so viel von der Umgebung mit aufs Bild, das Blickfeld wird enger. Es ist sehr gut geeignet für Kopf-Portraits, da nichts verzerrt, wie man auf dem folgenden Bild sieht. Insgesamt ist es für ein Portrait ein sehr harmonisches Bild. Jedoch wirkt es auch viel “flacher”, weniger plastisch als mit einem Weitwinkel.

Mit einer Linse so ab 135mm bis hin zu 200mm wirkt das Bild dann sehr flach, Verzerrungen gibt es gar nicht mehr. Mit solchen Linsen möchte man eine starke Kompression des Hintergrunds erwirken. Warum will man so etwas, und was heißt das genau? Wenn man beispielsweise eine sehr hässliche Umgebung hat, dann kann man diese nahezu wegzaubern. Denn das Sichtfeld verdichtet sich so stark wenn man ein Portrait aufnimmt, dass plötzlich nur noch ganz wenig Hintergrund zu sehen ist, eine Art Tunnelblick entsteht. So etwa wird es wohl Pferden mit Scheuklappen gehen, die Links und Rechts nichts mehr sehen. 😉

Die zweite Eigenschaft dieser Kompression ist, dass es den Hintergrund ganz nah an das Modell heran holt. Wieso will man das denn??? Denkt einmal an Fotos, die wir alle schon einmal gemacht haben: Person groß vorne und im Hintergrund ein berühmtes Bauwerk, z.B. der Eifelturm. Man schaut sich das Bild an und ist enttäuscht, weil der Eifelturm nur so winzig klein im Hintergrund zu sehen ist! Dann ist das Foto wahrscheinlich mit einer kleinen Brennweite fotografiert worden. Hätte man das gleiche Foto mit einem 200mm Objektiv gemacht und entsprechend mehr Abstand zu der Person gehalten, dann wäre der Eifelturm proportional zu der abzulichtenden Person so nah “herangeholt” worden, dass er das komplette Bild füllt.

Um die Bildwirkung der Kompression (also dem “Tunnelblick”) besser zu veranschaulichen kommen nun vier Bilder mit unterschiedlichen Brennweiten direkt hintereinander. Das erste ist mit 17mm, das zweite mit 40mm, das dritte mit 85mm und das vierte mit 200mm aufgenommen. Ich habe versucht Katja, auf jedem Bild annähernd gleich groß abzulichten. Katja hat ihre Position nicht verändert, ich mich hingegen schon ein wenig, damit sie bei den längeren Brennweiten nicht zu nah erscheint. Was jedoch deutlich zu erkennen ist, ist die mit größerer Brennweite zunehmende Kompression, d.h. der Hintergrund rückt viel näher an die Person heran. Das kann man sehr gut erkennen an den dunkelgrünen Bäumen, links von Katja; bei 200mm passen sie schon gar nicht mehr auf das Bild. Ihr erkennt von Bild zu Bild den stärker werdenden Tunnelblick, d.h. von der Umgebung rechts und links (sprich Häuser und Weg) ist irgendwann nichts mehr zu sehen.

Daher mein Tipp: wollt ihr nichts von der hässlichen Umgebung auf eurem Bild haben, nehmt eine längere Brennweite. Ist die Umgebung jedoch cool, lohnt es sich, auch mal auf ein Weitwinkel zurückzugreifen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: für normale Blogfotos ist ein 50mm sicherlich die universellste Lösung, wenn es eine Festbrennweite sein soll. Bei einem Zoom langt das so genannte Standardzoom 24-70mm, d.h. von Weitwinkel mit 24mm bis Portraits mit 70mm ist alles möglich. Und kleinen Kindern kann man auch prima hinterher-zoomen! 😉

Und was die Vor- und Nachteile von Festbrennweite und Zoomobjektiv sind, das erkläre ich in der nächsten Folge!

Ich bin Stefan und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Fotografieren! Ich bin Vollblut-Unternehmer und der neugierigste Mensch auf Erden. Wenn ich mal nicht an meinen nächsten Zielen arbeite, verbringe ich meine gesamte Zeit mit meinen beiden Kindern und meiner Frau. Bevorzugt in fernen Ländern und meinem Geburtsland Indonesien.

„Das Leben ist zu kurz, um Dinge zu tun, die man nicht tun möchte.“

Was ist das Bokeh?

Heute gehts weiter mit der Serie “BBB – Bessere Blog Bilder”! Heute gehts um dieses ominöse „Bokeh“, was es ist, wie man es bekommt und was es bewirkt. Und nun übergebe ich ihm das Wort, nämlich meinem Fotografen-Ehemann der diese Serie für euch bei mir gastbloggt. Er freut sich übrigens sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Heute erzähle ich euch etwas über ein in der Fotografie wichtiges Element: Nicht die Schärfe, sondern die Unschärfe.

Bokeh

Ist das was zum Essen? Nein, die Unschärfe, im Fachjargon Bokeh genannt (aus dem Japanischen) bezeichnet die Ästhetik der Unschärfe. Nun fragen sich einige, wie kann die Unschärfe denn wichtig sein, man will doch scharfe Bilder? Was hier gemeint ist, ist natürlich nicht das Objekt oder die Person, welche natürlich scharf sein soll, sondern vielmehr das Drumherum, der Hintergrund, welcher durch die Unschärfe die abzubildende Person isoliert und somit vom Hintergrund abhebt. Das Bokeh ist gerade das, was ein Bild professionell aussehen lässt und wo viele Fotografieanfänger schon zu Beginn scheitern. Jetzt hat man sich endlich eine DSLR gekauft und es klappt immer noch nicht mit dem verschwommenen Hintergrund. Woran liegt das? Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Unschärfe zu kreieren und sie hängt von vier Faktoren ab: Der Blendenöffnung, der Brennweite, der Distanz zum Objekt und der Sensorgröße.

1. Die Blendenöffnung

Wenn man in ein Objektiv von vorne reinschaut, sieht man, dass schwarze Lamellen die Öffnung kreisförmig mehr oder weniger weit bedecken. Genau das ist die sogenannte Blende.

Wofür ist sie da? Mit der Blende kann man regulieren, wieviel Licht man auf den Sensor lässt. Ist sie weit offen, wird viel Licht durchgelassen, ist sie geschlossener kommt weniger Licht durch. Neben dieser Funktion gibt es noch eine ganz wichtige Eigenschaft die damit verbunden ist. Denn je offener, desto unschärfer der Hintergrund. D.h. eigentlich ja ganz einfach, ich mache die Blende ganz weit auf und zack, ist der Hintergrund unscharf. Das stimmt auch so, nur leider lässt nicht jedes Objektiv eine so große Blendenöffnung zu, als dass es richtig unscharf wird. Entscheidend ist die Blendenzahl F. Schaut ihr auf euer Objektiv seht ihr diese angegeben. Bei Objektiven mit Festbrennweiten z.B. so: f/1.4 (manchmal wird das auch so geschrieben: 1:1.4 oder F1.4 – bedeutet aber alles das gleiche). Bei Zooms auch häufiger so: f/3.5-5.6.

Was haben diese Zahlen nun zu bedeuten? Je kleiner diese Zahl ist, desto weiter kann die Blende geöffnet werden, also genau andersherum wie man vermuten mag. Wenn auf dem Objektiv zwei Zahlen stehen heißt dies zum einen, es ist ein Zoomobjektiv (wusstet ihr wahrscheinlich schon vorher 😉 und die erste Zahl gibt die maximale Blendenöffnung bei komplett eingefahrenem Objektiv an und die zweite Zahl die maximale Blendenöffnung bei komplett ausgefahrenem Objektiv. Richtig, die Blendenöffnung verändert sich bei Zoomobjektiven mit dem Ein- und Ausfahren des Objektivs. Jedoch nicht bei jedem Zoom. Richtig gute Zooms haben eine konstante maximale Blendenöffnung, und dann steht da wie bei Festbrennweiten nur eine Zahl da, z.b. f/2.8. Objektive mit kleiner Blendenzahl nennt man auch lichtstarke Objektive (wichtig wenn man ohne Blitz fotografieren möchte).

Merke: Je größer die Blendenöffnung, also je kleiner die Zahl nach dem f, desto unschärfer der Hintergrund

Hier seht ihr zwei Bilder mit gleicher Brennweite (85mm) und unterschiedlicher Blende (Katja wollte sich nicht schminken, daher die dicke Sonnenbrille bei nicht ganz so sonnigem Wetter ;). Das erste ist mit f/1.4, das zweite mit f/4.0 aufgenommen. Das erste Bild ist im Hintergrund ein wenig weicher. Den Unterschied erkennt man vor allen Dingen an den Baumstämmen rechts oder aber an den Traktorspuren im Feld links.

2. Die Brennweite

Eine weitere Möglichkeit die Unschärfe zu beeinflussen geht über die Brennweite, also sozusagen, wie lang mein Objektiv ist bzw. wie weit “gezoomt” wird. Benutze ich eine lange Brennweite z.B. ab 85mm, 135mm, 200mm, so wird der Hintergrund immer unschärfer. Die Sportfotografen mit den riesen Objektiven (die haben zum Teil einen extra Standfuß!) können also die Sportler sehr gut vor unscharfem Hintergrund ablichten.

Merke: Je länger die Brennweite, also je größer die mm Zahl, desto unschärfer der Hintergrund

Hier seht ihr drei Bilder. Das erste ist mit einer Brennweite von 17mm aufgenommen, das zweite mit 85mm und das dritte mit 200mm. Der Hintergrund wird immer unschärfer, je länger die Brennweite ist. Es ist auch noch eine weitere Eigenschaft von unterschiedlichen Brennweiten zu erkennen, die Kompression; Katja hat bei keinem Bild die Position verändert, jedoch sieht es danach aus; achtet mal auf die dunkelgrünen Bäume links von Katja, wie stark sie näher zu scheinen kommen und im letzten Bild sogar ganz verschwinden. Dazu aber in einem der nächsten Blogbeiträge mehr).

3. Die Distanz zum Objekt

Was macht man nun, wenn man kein lichtstarkes Objektiv besitzt und auch keine lange Brennweite? Man geht einfach näher an das Objekt ran. Ihr werdet merken, auch das beeinflusst die Unschärfe im Hintergrund.

Merke: Je geringer die Distanz zum Objekt, also je näher du dran bist, desto unschärfer der Hintergrund.

Bei beiden Bildern ist die Brennweite und die Blende gleich geblieben (17mm und f/4.0), lediglich ich bin näher an Katja rangegangen, wirklich sehr nah ran 😉 Die Unschärfe im Hintergrund ist trotz kleiner Brennweite und nicht ganz geöffneter Blende nur durch das Näherkommen größer geworden.

4. Die Sensorgröße

Ja, auch die Sensorgröße spielt bei der Unschärfe eine Rolle. Allerdings wäre die Erläuterung hierfür ein wenig komplizierter, daher beschränke ich mich auf das Wesentliche. Was ihr wissen müsst ist, dass wenn ihr eine Kamera mit Vollformatsensor und eine mit APS-C Sensor habt und den gleichen Abstand zum Objekt einhalten wollt und genau denselben Bildausschnitt auf dem Foto haben wollt, dann müsst ihr unterschiedliche Brennweiten auf beiden Kameras nutzen. Aufgrund der Sensorgröße ist nämlich der Bildausschnitt bei Vollformat und APS-C mit gleicher Brennweite (z.B. beide 50mm) unterschiedlich. Wenn ihr also den gleichen Bildausschnitt haben möchtet und die Position zum Objekt gleich bleibt, und ihr ein 50mm Objektiv bei einer Vollformatkamera nehmt, dann müsstet ihr auf der APS-C Kamera rechnerisch ein 31mm Objektiv (gibt es natürlich nicht) nehmen. Und wenn ihr dann die Unschärfe vergleicht werdet ihr feststellen, dass diese bei Vollformat größer ist, geschuldet dem Umstand, dass ihr bei der APS-C Kamera eine kleinere Brennweite nehmen musstet um den gleichen Bildausschnitt bei identischer Distanz zum Objekt zu erhalten. Also kurz gesagt:

Merke: Je größer der Sensor, desto unschärfer der Hintergrund (bei gleichem Bildausschnitt und unveränderter Position).

Fazit: Was heißt das nun für euch Blogger wenn ihr Unschärfe im Hintergrund haben möchtet? Die weiteste Blendenöffnung einstellen, das Objektiv ganz weit ausfahren, nah an das Objekt gehen, und dann müsste auch mit dem Kit-Objektiv eine Unschärfe im Hintergrund vorhanden sein.

Für die Objektiv Auswahl habe ich mich entschieden einen eigenen Blogeintrag zu verfassen, da dies hier sonst den Rahmen gesprengt hätte. 🙂

Ich bin Stefan und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Fotografieren! Ich bin Vollblut-Unternehmer und der neugierigste Mensch auf Erden. Wenn ich mal nicht an meinen nächsten Zielen arbeite, verbringe ich meine gesamte Zeit mit meinen beiden Kindern und meiner Frau. Bevorzugt in fernen Ländern und meinem Geburtsland Indonesien.

„Das Leben ist zu kurz, um Dinge zu tun, die man nicht tun möchte.“

Die digitale Spiegelreflex Kamera und das Herzstück – der Bildsensor

Heute gehts weiter mit der Serie „BBB – Bessere Blog Bilder“! Es geht um grundsätzliches, nämlich die Digitale Spiegelreflexkamera an sich und im Besonderen um den Bildsensor! Ein bisschen Theorie also für euch und ich wünsche euch viel Spaß mit dem zweiten Teil und hoffe, dass es euch genauso gut gefällt wie mir!!! Und nun übergebe ich ihm das Wort, nämlich meinem Fotografen-Ehemann der diese Serie für euch bei mir gastbloggt. Er freut sich übrigens sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Die digitale Spiegelreflex Kamera und das Herzstück – der Bildsensor

Bevor es in den weiteren Teilen dieser Serie um fotografische Elemente geht, möchte ich heute ein wenig über die Hardware schreiben, also wie und weshalb unterscheiden sich die Kameras in Punkto Bildqualität, Rauschen, etc. Auch für diejenigen, die bereits eine Kamera besitzen oder sich in naher Zukunft keine neue Kamera kaufen werden ist dieser Artikel interessant, da ich die grundlegenden Eigenschaften der verschiedenen Kameraarten in einfacher Form aufbereite – keine Fachchinesisch-Kenntnisse notwendig! Wenn ich hier von Kameras rede, meine ich nur das Gehäuse, den sogenannten Body. Die verschiedenen Objektive werden hier nicht behandelt sondern erhalten einen eigenen Artikel.

Meine ersten Gehversuche mit einer digitalen Spiegelreflex Kamera (DSLR) scheiterten daran, dass die Bilder durch Überforderung aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten noch schlechter waren als mit der Otto-Normal-Kompakten. Solch eine Kompaktkamera hat nämlich so viele Automatismen drin, dass man als normalsterblicher Mensch eigentlich gar nichts falsch machen kann und sich über Belichtung etc. überhaupt keine Gedanken machen muss: Das alles macht nämlich die Kamera für einen. Nun bei der Spiegelreflex ist das anders – bzw. kann dies anders sein, sofern man auch ja nie wieder den grünen Automatikmodus einstellt; dieser ist nämlich böse 😉 Naja nicht ganz, aber was man mit einer DSLR ja machen will, ist richtig zu fotografieren, schön zu fotografieren und da muss man eben die ganzen bequemen Automatiken ausschalten und sich wirklich Gedanken über ein paar grundlegende Dinge machen, die ein schönes Foto ausmachen. Dazu dann aber an einem anderen Tag mehr.

Welche Kamera kaufen?

Lasst mich mal beginnen mit der Frage aller Fragen, sofern man noch keine DSLR sein eigen nennt: Welche Kamera(Marke) soll ich mir kaufen? Canon, Nikon, Sony, …. die Liste lässt sich beliebig fortführen. Und dann die nächste Frage, welches Objektiv? Das Kit-Objektiv? Festbrennweite oder Zoom? So viele Sachen auf einmal. Zuerst einmal sei gesagt, die heutige Technik was Kameras angeht ist mittlerweile so weit, dass die Bildqualität durchweg auf höchstem Niveau ist und man eigentlich mit keiner neueren Kamera etwas falsch machen kann. So ist meist der höhere Aufpreis bei den teureren Kameras dadurch gegeben, dass der Hersteller mehr bequeme Funktionen, Knöpfe, schwenkbare Displays etc. einbaut, die die Kameras teurer werden lassen, oder aber auch Features, die nur die Profis brauchen (schnelle Bildrate etc.).

Allerdings ist der Bildsensor (also das Herz einer Kamera oder äquivalent dazu der Negativfilm in der Analog-Fotografie) überall so gut, dass man bei wirklich fast keiner Kamera was falsch machen kann (ich fotografiere heute noch mit meiner ersten DSLR Canon 600D im Studio, obwohl ich eine achtmal so teure 5D Mark III besitze). Warum ist es dann aber so, dass wenn doch alle Kameras gleich sind, nicht jeder schöne Bilder macht. Neben den bildgestalterischen Mitteln und der Erfahrung, wann man was machen sollte, spielt dann doch das Objektiv zumindest hardwaremäßig die größte Rolle. Bis auf wenige Ausnahmen kann man sagen, ein teures Objektiv erzeugt schönere Bilder als ein billiges. Es gibt aber auch einige günstige Objektive, die super Bilder machen und in Sachen Bildqualität ihren teureren Brüdern in nichts nachstehen. Der günstige Preis ergibt sich dann meist durch die nicht ganz so gute Verarbeitung (z.B. Plastik statt Metall), lauterem Geräuschpegel beim Fokussieren, langsamerem Fokussieren – alles Gründe, die ein Profi-Fotograf bei einem Job on Location nicht akzeptieren kann, die aber keinen Einfluss auf die Bildqualität haben. Trotzdem kann man sagen die Farben, Schärfe, Unschärfe (Bokeh – dazu im nächsten Artikel mehr) und weitere Dinge sind bei Objektiven ab 1000 Euro schöner als bei Objektiven unter 300 Euro. Ob man das bei Fotos, die nicht übergroß in Print gehen sieht, ist aber auch nochmal eine andere Sache. Also bis hierhin kurze Zusammenfassung:
Einsteiger-DSLR Body + sehr gutes Objektiv + Gestaltung = Schöne Fotos.

Canon oder Nikon oder…?

Eine sehr beliebte Frage, die unter Nikonianern und Canon-Shootern Grund für zahlreiche Debatten ist. Ich shoote mit Canon. Aber nicht deswegen, weil ich sage Canon ist besser als Nikon oder Sony. Sondern nur, weil ich damals eine geschenkt bekommen habe. Es hätte genausogut Nikon oder Sony werden können (und ich sage nicht, dass ich in Zukunft nicht auch mal wechseln oder zweigleisig fahren werde).

Der Sensor

Welche Sensorgröße, APS-C, DX oder Vollformat? Was ist das überhaupt? Erstmal ein bisschen Hintergrundwissen, vielleicht erinnert sich noch jemand an die „Filme“, die man in die „alten“ Kameras einlegen und später entwickeln musste, bevor alles digital wurde. Dieser Negativfilm von damals ist der digitale Bildsensor heute. Zu analogen Zeiten fotografierte man mit Film, dem sogenannten Kleinbildformatfilm, 35mm. Als die ersten digitalen Kameras auf den Markt kamen nahm man stattdessen den digitalen Bildsensor der, im Gegensatz zum Film, immer wieder neu beschrieben werden kann (da das Bild auf der Speicherkarte gespeichert wird). So kann der Sensor wieder neu für das nächste Bild belichtet werden. Dieser Sensor war damals sehr teuer. Daher produzierte man erst ganz kleine Sensoren, die nur wenige Megapixel aufnehmen konnten. Entsprechend klein waren die Fotos die dabei rauskamen. Schnell wurden die Sensoren immer größer (Stichwort Megapixel-Wahn), bis sich heute – neben ein paar anderen Größen – im DSLR Bereich der APS-C Sensor (Canon) bzw. DX-Sensor (Nikon) und der Vollformatsensor etabliert haben. Der Vollformatsensor hat die Größe des damaligen analogen Kleinbildformatfilms 35mm. Der APS-C Sensor ist kleiner als der Vollformatsensor (hier ein Link, der die Sensorgrößen gut veranschaulicht). Entsprechend sind auch die Preise bei Kameras mit Vollformatsensor (beginnen bei ca. 1300 Euro nur für den Body) höher als mit dem kleineren APS-C-Sensor (beginnen schon bei ca. 300 euro). Im Folgenden seht ihr den Vollformatsensor einer Canon 5D Mark III und im Vergleich dazu den kleinen APS-C Sensor einer Canon 600D (der Sensor ist das kleine grüne Etwas). Ein ganz schöner Größenunterschied. (Den Sensor so offenzulegen wie auf den Bildern solltet ihr tunlichst vermeiden. Staub und Schmutz können sich so ungehindert auf den Sensor legen und dann ist eine teure Reinigung durch den Kamera-Service fällig. Eigenhändig den Sensor zu reinigen ist eine gefährliche Sache, läuft was schief, ist fotografieren ohne Flecken auf den Bildern nicht mehr möglich).

Was ist nun der Vorteil eines Vollformatsensors?

Zum einen passen auf einen Vollformatsensor mehr Megapixel drauf. Wäre für mich und auch für euch Blogger allerdings kein Grund auf Vollformat umzusteigen, es sei denn, man möchte riesige Prints bzw. Plakate der Bilder anfertigen. Denn jeder kleine APS-C-Sensor hat mittlerweile soviele Megapixel, dass dies für alle Otto-Normal Anwendungsfälle ausreichen sollte.

Rauschverhalten

Ein Vollformatsensor ist im Rauschverhalten aufgrund der größeren Pixel allerdings wesentlich besser als ein APS-C-Sensor. Ein KO-Kriterium, wenn man mit hohen ISO-Zahlen fotografieren will oder gezwungen ist (bspw. dunkle Kirche, keine Blitz erlaubt). „Rauschen“, das sind diese hässlichen lila-blauen kleinen Flecken die auf Fotos mit hohem ISO (also Lichtempfindlichkeit der Pixel) zu sehen sind. Je größer der Sensor, desto weniger entsteht dieses Rauschen bei gleicher ISO Zahl. So kann man mit einem APS-C-Sensor bis ca. ISO 1.600 noch fotografieren ohne dass das Bild verrauscht aussieht, während es bei einem Vollformat-Sensor bis zu ISO 128.000 (und mehr) hochgeht ohne zu verrauschen.

Welchen Sensor bzw. welche Kamera soll ich nun fürs Bloggen oder für meine Hobbyfotografie nehmen?

Aufgrund des geringeren Preises und der in hellen Umgebungen annähernd identischen Bildqualität würde ich euch Kameras mit dem bei Canon kleinen APS-C Sensor bzw. bei Nikon mit dem kleinen DX Sensor empfehlen. Das sind somit eigentlich alle DSLR Einsteiger Modelle. Dass ihr “versehentlich” eine Kamera mit Vollformatsensor kauft ist bei Preisen ab 1300 Euro eher unwahrscheinlich 😉

Die meisten von euch werden sehr wahrscheinlich sowieso schon eine Kamera mit APS-C bzw. DX Sensor besitzen. Dieser Artikel soll euch nun aber klar gemacht haben, wo die Vorteile und vor allen Dingen Grenzen eines solchen Sensors liegen. Wenn ihr sowieso mit Blitz arbeitet, oder mit Dauerlichtlampen, dann sind hohe ISO Zahlen sowieso kein Thema. Natürlich spielen noch weitere Gründe für und gegen einen Vollformatsensor (Dynamikumfang, Bokeh, etc.), aber ich möchte komplette Abhandlungen die bei Adam und Eva beginnen vermeiden, sondern euch praxisrelevante Tipps geben. Ein wenig Hintergrundwissen ist aber sicherlich nicht verkehrt.

Soviel also zunächst mal zum Body der Kamera und dem Sensor. Nächstes Mal erzähle ich euch ein bisschen darüber, welche Objektive es gibt und wofür man sie benutzt, und was ein Bokeh ist! 😉

PS: Die Bilder habe ich abwechselnd mit der 600D (APS-C) und der 5D Miii (Vollformat) gemacht. Ich finde, man sieht keinen Unterschied, was die Quintessenz des Artikels nochmals unterstreicht 😉

Ich bin Stefan und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Fotografieren! Ich bin Vollblut-Unternehmer und der neugierigste Mensch auf Erden. Wenn ich mal nicht an meinen nächsten Zielen arbeite, verbringe ich meine gesamte Zeit mit meinen beiden Kindern und meiner Frau. Bevorzugt in fernen Ländern und meinem Geburtsland Indonesien.

„Das Leben ist zu kurz, um Dinge zu tun, die man nicht tun möchte.“

Stefan, der Fotograf

Ich möchte heute einen Gastblogger begrüßen! Einen ganz besonderen, nämlich meinen Mann. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass die ganzen schönen Fotos von ihm stammen (außer die mit Selbstauslöser hihi) und er gerade als Hochzeitsfotograf durchstartet. Nun habe ich ihn also weich geklopft, für euch eine Serie von Artikeln zum Thema Fotografieren für Blogger zu schreiben! Das Ganze nennen wir nun „BBB – Bessere Blog Bilder“ und ich wünsche euch viel Spaß mit dem ersten Teil und hoffe, dass es euch genauso gut gefällt wie mir!!! Und nun übergebe ich ihm das Wort.

Meine liebe Frau Katja fragte mich ob ich als – mittlerweile professioneller – Fotograf nicht mal einen Gastbeitrag schreiben könnte, in dem es darum geht wie man als Blogger schöne Fotos machen kann. Vorgaben hat sie mir dazu auch noch gegeben: Die Tipps die du gibst müssen schnell ausführbar sein, d.h. kein zeitaufwendiges, über Stunden perfekt ausgeleuchtetes Studiosetting sondern Kamera raus, Foto machen, fertig. Dann sollte das ganze auch nicht mit einer megateuren Spiegelreflexkamera und dem noch teureren Objektiv machbar sein. Und die dritte Bedingung war, schreibe bitte kein Fotografen-Fachchinesisch sondern für alle verständlich. Kurz überlegt ob ich dazu noch was sagen soll, aber ich dachte mir einfach, Challenge accepted. Alle Bedingungen sollen erfüllt sein.

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Über mich

Zu allererst einmal ein wenig über mich und meinen fotografischen Werdegang. Ich bin der aus Erzählungen bekannte Nähfroschmann, Stefan, Jahrgang 1983 also ein Digital Native und Technikverliebt, halb Indonesier. Das Fotografieren hat mich eigentlich schon seit Kindertagen bekleidet. Die ersten Erfahrungen machte ich mit der Kleinbildkamera meiner Mutter, dann folgte die erste eigene (leider wie ich heute besser weiß) nicht ganz so gute APS Kamera, dann die ersten kompakten Digitalkameras bis ich im Jahr 2011 meine erste Spiegelreflex überhaupt, die Canon EOS 600D zum Geburtstag geschenkt bekommen habe.

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Die ersten gestalterischen Fotos entstanden, jedoch verfolgte ich nie das Ziel damit, daraus ernsthaft was hinsichtlich professioneller Dienstleistungen zu entwickeln. Bis ich im Jahr 2012 meine liebe Katja heiratete und die Frage nach einem Hochzeitsfotografen anstand. Da kam ich das erste mal mit den sogenannten Hochzeitsreportagen in Berührung, d.h. Bilder, die den ganzen Tag journalistisch, künstlerisch abbilden. D.h. während der Feier keine gestellten Fotos, sondern der Fotograf begleitet einen und hält die wichtigen Bilder möglichst unbemerkt fest. Seither fesselte mich dieser Stil und ich schaute mir immer häufiger Fotos der großen Fotografen des Hochzeitsfotografie Genres an und wurde immer mehr in diesen Bann gezogen.

Hochzeitsfotograf Frankfurt 140816 2021

Eines Tages wurde ich von einem Bekannten gefragt, ob ich denn nicht mal die Taufe seines Kindes fotografieren wollte. Ich sagte sofort zu, bemerkte aber dann erst während der Taufe, wie schwer es doch ist, bei solch einem Event schöne oder sogar brauchbare Fotos zu fotografieren, meine Frau war sogar als second shooter mit am Start. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, zumal man bei einer Taufe keine zweite Chance bekommt, wenn das Wasser über das Köpfchen gegossen wurde. Trotz allem waren die Fotos einigermaßen ok, und ich um die Erfahrung reicher, für gute Fotos braucht man eines, nämlich viel Übung und Erfahrung. Es kam die Zeit in der ich einen neuen Job antrat, familiär passierte viel (u.a. Schwangerschaft) und so trat die Fotografie in den Hintergrund.

Hochzeitsfotograf Frankfurt 140214 1031

Bis zur Geburt des lieben Chaoskindes Sophia. Ich wollte unbedingt zu jedem Zeitabschnitt ihres Lebens schöne Fotos von ihr haben, sodass ich soviel Motivation entwickelte und meine gesamte freie Zeit der Fotografie hingab. Ich las einige Bücher, schaute Dutzende Videotutorials (Youtube, Video2Brain, Creativelive) und übte, übte übte. Das machte sich in schönen Bildern meiner Tochter bezahlt, und im Bekanntenkreis machte es die Runde, dass es einen guten Fotografen gab, der dann für sämtliche Familienfeiern, Musikauftritte etc. herhalten musste. Irgendwann kamen dann Mails an mich, von Personen, die ich gar nicht kannte und ob ich denn nicht deren Hochzeiten fotografieren könnte. Meine Bilder würden ihnen so gut gefallen (welche Bilder? Ich hatte doch gar nichts online! 😉 Wie dem auch sei, also standen dann meine ersten Hochzeiten an, zu denen ich den Brautpaaren immer sehr schöne Fotos überreichen konnte (die harte Arbeit machte sich bezahlt).

Hochzeitsfotograf Frankfurt 140503 1410

Ich wurde in internationale Hochzeitsfotografen-Organisationen aufgenommen, denen nur die besten Hochzeitsfotografen der Welt angehören. Dazu gibt es ein Bewerbunsverfahen worin die Bilder von einem Komitee bewertet und man dann entweder akpeztiert oder abgelehnt wird. Sehr schwer reinzukommen, und jetzt bin ich im Kreis der besten Fotografen der Welt, eine Ehre. Es folgten zahlreiche weitere Aufträge, für Unternehmen, Privatportraits, Babyfotografie. Letztendlich ist und bleibt allerdings die Hochzeitsfotografie mein Hauptstandbein, womit ich meine Brötchen verdienen möchte. Die Hochzeitssaison 2015 naht und es sind schon fast alle Wochenenden ausgebucht, ein tolles Gefühl. Gerne könnt ihr mal bei mir auf der Homepage, Instagram oder auf Facebook vorbei schauen!

Hochzeitsfotograf Frankfurt 140817 1745

Da ich sehr gerne über Fotografie rede und mein Wissen, gerne weitergebe (vielleicht in Zukunft in Form von Workshops?), gefiel mir die Bitte meiner Frau sehr gut und ich schreibe euch gern ein paar Artikel zum Thema Fotografie. Vor allem Tipps um praktisch zu fotografieren. Denn nicht jeder braucht und will ja gleich einen Haufen Zubehör!

Hochzeitsfotograf Frankfurt 140725 1612

Welche Themen würden euch denn besonders interessieren? Beispielsweise fiele mir da ein,  welche Kamera eignet sich für mich, was muss ich einstellen, wie mache ich als Blogger ein gutes Bild ohne mich in den finanziellen Ruin durch Equipment zu treiben,… 

Hochzeitsfotograf Frankfurt 140503 1634

Ich freue mich schon auf eure Rückmeldungen/Kommentare und auf einen regen Austausch! Bis bald!
Stefan, der Fotograf.

Ich bin Stefan und habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Fotografieren! Ich bin Vollblut-Unternehmer und der neugierigste Mensch auf Erden. Wenn ich mal nicht an meinen nächsten Zielen arbeite, verbringe ich meine gesamte Zeit mit meinen beiden Kindern und meiner Frau. Bevorzugt in fernen Ländern und meinem Geburtsland Indonesien.

„Das Leben ist zu kurz, um Dinge zu tun, die man nicht tun möchte.“