Kuschelalarm mit Kullaloo

Plüsch Zottel Kulalloo Jacke Pablo Bienvenido Colorido Farbenmix

Bei unserem Familienurlaub im südlichen Elsass waren zwei ganz besonders kuschelige Gesellen mit von der Partie! Ein zotteliges Monsterchen in dezentem pink und eines in türkisblau zogen alle Blicke auf sich.  Weiterlesen

Achtung stachelig! Geschwisteroutfit mit Kakteen

Kaktus nähen

Die Stoffe mit den Kakteen von Jolijou fallen genau in mein Beuteschema. Aus türkis-pink wurde eine Mädchenkombi, aus petrol-hellgrün eine für das Baby. Das Geschwisteroutfit beinhaltet einige Freebooks. Weiterlesen

Stepper selbst herstellen, Tipps zum Zuschneiden und ein Geschwisteroutfit

Frische Frühlingsfarben: Türkis mit einem Spritzer Zitrone. Ich habe ein fröhliches Geschwisteroutfit aus den süßen Booten von Cherrypicking genäht. Und wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie man Stepper selbst herstellen kann, und was man beim Zuschnitt beachten muss, dann seid ihr heute bei mir richtig.  Weiterlesen

SweetDays Pink und noch mehr Kindersprüche

Weiter gehts mit einem neuen Muddi-Tocher-Outfit aus fröhlich buntem finnischen Jersey, und einer neuen Runde Sprüche, die uns die Dreijährige so Tag für Tag vor den Latz knallt. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, ich muss alles mitschreiben, was sie so sagt: So klug, so süß, so kindlich naiv und doch durchdacht, Wortschöpfungen, Liedtexte, Weisheiten und falsch Verstandenes. Mindestens genauso süß wie die verbalen Ergüsse der kleinen Damen ist wieder mal das Design „Sweet Days“ von Shalmiak (Affiliate Link), das ich hier schon in blau-orange beim Pilze sammeln gezeigt habe. Diesmal also mint und pink! Ein zuckersüßer Mädchentraum. Ok. Und Mamatraum offensichtlich, denn ich habe mir eine Scheibe abgeschnitten und ein Shirt genäht.

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Sommerkleid Lorelei, mütterliche Kaffeesucht und Kindersprüche

Zeit, so langsam die letzten Sommerteile hier auf dem Blog zu zeigen oder? So Mitte Oktober? Draußen wabert der Nebel vor dem Fenster… Ok ich seh gar nix, draussen ist es nämlich dunkel. Aber das Baby ist wach, nachdem ich es um 6 Uhr umziehen musste weil die Windel zu voll war. Nun sitze ich also im Wohnzimmer, neben mir plappert es „Mamamamama“ und hin und wieder scheppert ein Spielzeug beim Rasseltest. Und ich schreibe über das Kleid Lorelei, Sommerfotos im April und die neuesten Sprüche meiner Dreijährigen!

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Alles Drin Tasche

Das ist quasi ein Nachtrag! Ewig hats gedauert aber fast genauso lange ist sie nun schon ungezeigterweise fertig. Meine erste und bisher einzige selbst genähte Tasche. Die Alles Drin Tasche von Farbenmix.
Zunächst einmal noch vielen Dank für die lieben Kommentare zu meiner Urlaubsberichtsreihe „Indonesien mit Baby“ und zu den vielen Verlinkungen zu meiner Urlaubslinkparty und natürlich der Linkparty für Werke nach kostenlosen Schnittmustern!

So also. Von Vorne. Die ganze armselige Geschichte. Zunächst habe ich irgendwann im Sommer 2013 (ich glaube ca Juli?) das Schnittmuster erstanden. Dann ging die Stoffsuche los. Für den Innenstoff hatte ich mich schnell entschieden, denn der war im Angebot. Schwarz mit pinken Herzchen. Der Außenstoff war schon schwieriger. Ich mags irgendwie grad bunt. Aber so eine selbstgenähte Tasche soll ja zu allem passen. Also doch schwarz? Meine Tasche die ich immer benutze ist schwarz. Brauche ich überhaupt eine Tasche weil ich renne die nächste Zeit ja eh nur mit riesen Wickeltasche durch die Gegend… So waren meine Überlegungen. Schließlich kam der Stoffmarkt. Ich kaufte genug Stoffkombinationen für mindestens 3 Taschen, inklusive Gurtband. Den Innenstoff warf ich wieder über den Haufen. Es folgten mehrere Wochen und schlaflose Nächte durch Baby und Stoffüberlegungen. Dann entschied ich: Ok, ich nehm doch den schwarz-pink beherzten Innenstoff. Und schnitt zu. Und versuchte das Vliesedings aufzubügeln.

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Zum Bügeln war ich ja damals irgendwie zu doof. Inzwischen habe ich eine oder zwei wage Vermutungen, warum das Aufbügeln hier nicht geklappt hat. Und zwar, erstens hatte ich eine recht feste Vliesedings gekauft. Ich wollte nämlich eine sehr stabile Tasche und nicht so ein weiches Beutelchen. Außerdem weiß ich nicht, ob mein altes kaum genutztes Bügeleisen heiß genug wurde. Und dann hab ich eventuell nicht lange genug auf einer Stelle gebügelt, wobei es mir EWIG vor kam. Und schließlich, und das dürfte dann doch der Hauptgrund sein: Ich habe gebügelt und dann sofort geschaut ob es schon fest ist. Also heiß gemacht, abgezogen. Hält nicht. Heiß gemacht, hälts jetzt? Nee. usw bis wohl kein Kleber mehr drauf war! Mir hat aber auch keiner gesagt dass man die Pfoten weglassen soll bis der Kram kalt ist… Später bei der U-Heft Hülle hat das Bügeln wesentlich besser geklappt. 

Nach den erfolglosen Bügelversuchen habe ich den zugeschnittenen Innenstoff erst mal wieder in die Ecke gepfeffert. Auf einen Außenstoff habe ich mich ja sowieso noch nicht festlegen können. So lag lange Zeit der zusammengeknüllte Haufen Innenstoff in einer Ecke meines Nähplatzes, der damals noch nicht im Keller war. Also eher gesagt habe ich für jede Mahlzeit ein kleines Stückchen Tisch freiräumen müssen… 😀

Aber ganz vergessen hatte ich den Stoffhaufen nicht. Es wurmte mich doch ein bisschen. Und ich wollte doch AUCH eine Tasche haben. Auf dem Blogs sah und sieht man immer so tolle. Eigne ich mich nur für Klamotten? Ein Jerseytyp durch und durch???

Bei einem der häufigen Streifzüge durch den Jungle des örtlichen Stoffdealers fand ich mich am Ständer mit den Kunstlederwasserabweisendenriesenrollen wieder. Uh, wasn das. Verdammt, daraus könnte man eine Tasche nähen! Nach einigem Hin und Her kaufte ich schwarzes leicht genopptes Kunstleder. Das ist der Außenstoff! Da führt jetzt kein Weg mehr dran vorbei. Denn es war teuer, das künstliche Leder. Und was sollte ich schon sonst daraus machen? Außerdem nahte das Elternbloggercafé. Da wollte ich schon mit eigenem Täschchen aufkreuzen!!!

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Also zugeschnitten. Vorderseite betüddelt mit Frankfurter Webband und Spitze und Paspel. Wenn schon denn schon. Wenn ich schon so eine Tasche nähe dann will ich zum Kuckuck noch mal auch ne Paspel ringsrum und vorne drauf! Zusammengesteckt. Laut geflucht. Das Vliesedings hielt nicht. Also festgenäht, kreuz und quer nach dem Motto, halte oder stirb!!! So. Schon mal versucht mit ner 80er Ledernadel mehrere Schichten Kunstleder, dickes Vliesedings und Innenstoff zusammen zu nähen? Ich dachte ich drehe durch. Verbissen hab ich das Ding IRGENDWIE fertig genäht. Besser nicht fragen. So. Wenden. Dazu sag ich jetzt einfach mal nix. Mein Blutdruck schnellt schon wieder hoch.

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Beim Annähen der kleinen Schnippel mit den D-Ringen, in die ich dann den Träger einhaken wollte und die eigens ausgedachten Klettdingis damit die Tasche auch am Kinderwagen hält, wäre ich beinahe nochmal verrückt geworden. So viele Schichten! Nähmaschine war völlig überfordert und hat sich selbst ausgeschaltet mit den Worten dass sie überhitzt wäre. Mein Mann wäre in dem Moment auch fast überhitzt. Da schrottet sein doofes Frauchen fast die neue coole Maschine. Für einen Halbmaschinenbauer ein Greuel. Also mit DER HAND weiter genäht. Zum Glück war im Fundus der Schwiegeromanähkästchen eine Ledernadel zum Handnähen. Hat ja nu auch nicht jeder Zuhause. Dann war der Korpus fertig und ich mit den Nerven am Ende.

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So. Nun die Gurtbandstücke mit Webband verziert und Klett dran und dann dran haken und dann an den Kinderwagen… scheiße, Klett zu kurz! AHHHHHHH!!! Hält nicht am Kinderwagen!
Aber man kann den Klett aufeinander kletten und erhält wenigstens vorübergehend einen durchgängigen Trageriemen. Somit beschließe ich, die Tasche ist fertig. Gerade rechtzeitig um mit nach Düsseldorf zum Bloggertreffen zu fahren. Hier konntet ihr sie aus der Ferne schon bewundern.

Die Entstehung der Tasche zog sich also von Juni 2013 bis Januar 2014!!!
Bis zum heutigen Tag ist noch kein richtiger Trageriemen angebracht und ich nehme Abstand davon, jemals wieder eine Tasche zu nähen. Aus Kunstleder. Glaub ich. (Sophia braucht eine Tasche für die Krippe. Und ich will ne Schnabelina Bag… eventuell. Wenn ich diese Tasche hier mental verarbeitet habe.)

Dieses Langzeitprojekt geht nun definitiv zu RUMS!
Und ich möchte mich noch für die bescheidenen Fotos entschuldigen. Die sind mit dem Handy schnell geknippst weil ich ENDLICH diesen Taschenpost posten wollte. Und der privatpersönliche Nähfroschfotograf hat es irgendwie nicht geschafft die Fotos zu machen bzw dann auch zu bearbeiten. Seit Januar. *winkmitdemzaunpfahl* 😉

 

 

U-Heft Hülle trotz Baumwollphobie

Ich bin ja eher so der Jerseytyp. Durch und durch. Was nicht passt wird hingedehnt, zack zack, wer versäubert ist feige und wer nahezu perfekt ausschneidet und am besten noch die Nahtzugabe akribisch ausmisst und einzeichnet ist ein Streber.  😉

Deshalb kann ich auch leider nicht bei dem tollen 356 Tage Quilt Projekt mitmachen. Bei mir würden einfach keine 2 Teile aufeinander passen! Macht aber nix. Ich jerseye und overlocke vor mich hin und freue mich, meine Werke ratzfatz anziehen zu können. Wahlweise mir selbst oder dem kleinen Prinzesschen. Mein höchsteigenes Freebook für die Babyhose RAS in Gr. 56-92 passt natürlich genau in dieses Schema. Ein Schnittteil zack fertig. So mag ich das! 🙂

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Allerdings gibt es richtige Baumwollschönheiten. Undehnbar. Luftig leicht. Verdammt.
Und das kleine Chaosmädchen hat nur eine Standard-U-Heft-Hülle, das geht so als Nähmaschinenjunkey eigentlich garnicht.
Auch die ganzen Webbänder liegen hier weitgehend unangetastet! Höchstens mal als Fähnchen am Shirtrand fristen sie ein tristes Dasein. Oder als kleiner filziger Schlüsselanhänger mit Fuchs und Frankfurt. Oder als Loop Schal. Ohje ohje. Und in letzter Zeit nicht mal das, denn Sophia ist auf den Geschmack gekommen und spielt solange rum an den lustig bunten Fähnchen an Mamas Shirts, bis sie ab sind. Hmpf. Obwohl, das Stufenröckchen hab ich ja ganz gut hin bekommen. Aber da hab ich auch so getan als hätte ich Jersey vor mir 😉

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Was tun??? Erst mal Baumwolle kaufen. Kann man bestimmt brauchen und die Baumwollphobie irgendwann überwinden. Wegdehnen quasi. Nun ja. Ich habe mich dann tatsächlich mal ran gewagt. An eine U-Heft-Hülle…

Das Schnittmuster ist ein Freebook von Farbenmix.  Und mein Bügeleisen ist (relativ) neu 😀
Diejenigen, die schon länger mitlesen, wissen ja, wie sehr ich bügeln „liebe“. Diese Information und weitere unglaublich wichtige Dinge über mich, die eigentlich keinen interessieren, könnt ihr hier übrigens nachlesen.

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Es grenzt ja quasi an ein Wunder, aber ich habe es geschafft, den Vliesedings aufzubügeln!!! Bestimmt liegt es an dem neuen Bügeleisen. Ich habe nämlich nix anders gemacht als hier, aber da war es ja mehr so eine Art Kampf den ich nie mehr wiederholen wollte. Da fällt mir auf, die Tasche hab ich noch nie im Blog gezeigt… das sollte ich auch mal nachholen.

Also, Bügeln hat geklappt, einigermaßen genau zugeschnitten hatte ich auch und die Sticki war auch fleißig. Wollt ihr das grandiose Ergebnis sehen? Tadaaaaaaaaa 🙂

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Selbstverständlich mussten jede Menge Webband und Spitze vertüddelt werden. Wer weiß wann sich wieder die Gelegenheit ergibt!
Dieser Post hüpft nun weiter auf meine höchst eigene Linkparty für Werke, die nach kostenlosen Schnittmustern genäht wurden. Und natürlich, weil ich mich so freue an der Baumwollphobie zu arbeiten, wandert dieser Post zum Freutag! Und zu Kiddikram und Meitlisache.

Was gibt es noch zu freuen… Eine Menge, aber das wird es erst zu einem späteren Zeitpunkt in den Blog schaffen. Ihr könnt euch schon mal freuen hihi. Ach ja, die Maus kann ihr erstes „Wort“! Wenn sie in einem ihrer Bücher eine Kuh sieht, macht sie „mhhhh!“ (Für alle die das jetzt nicht übersetzen können, das heißt natürlich Muh!!!)