SweetDays Pink und noch mehr Kindersprüche

Weiter gehts mit einem neuen Muddi-Tocher-Outfit aus fröhlich buntem finnischen Jersey, und einer neuen Runde Sprüche, die uns die Dreijährige so Tag für Tag vor den Latz knallt. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, ich muss alles mitschreiben, was sie so sagt: So klug, so süß, so kindlich naiv und doch durchdacht, Wortschöpfungen, Liedtexte, Weisheiten und falsch Verstandenes. Mindestens genauso süß wie die verbalen Ergüsse der kleinen Damen ist wieder mal das Design „Sweet Days“ von Shalmiak (Affiliate Link), das ich hier schon in blau-orange beim Pilze sammeln gezeigt habe. Diesmal also mint und pink! Ein zuckersüßer Mädchentraum. Ok. Und Mamatraum offensichtlich, denn ich habe mir eine Scheibe abgeschnitten und ein Shirt genäht.

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Pilze suchen mit SweetDays

Wie lockt man Kinder in den Wald? Also wenn man kein Knusperhäusschen mit Lebkuchendachschindeln hat, keine Hexe ist und die Kinder nicht Hänsel und Gretel heißen? Dann muss man sich schon was einfallen lassen. Mit einfach nur: „Komm, wir gehen spazieren!“ Bekommt man zumindest Sophia nicht so einfach vor die Tür. Da ist das Indoorspielzeug und der Bastelschrank wesentlich interessanter, vor allem, wenn man sich noch Jacke und Mütze und Schal und alles anziehen muss! Mit diesem neuen Set aus Beanie und gemütlichem Dreieckstuch ist zumindest dieser Schritt etwas leichter gefallen – denn genau so hatte die Dame das bestellt, als der Bio-Stoff von Shalmiak (Affiliate Link) hier ankam. Einen Anreiz für den Waldspaziergang haben wir dann auch gefunden: Pilze sammeln! Ob wir welche gefunden haben und was dann mit diesen passierte, möchte ich euch heute erzählen.

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Rückblick: Der 3. Geburtstag mit Peppa und George

Genau 7 Tage nach der Geburt von Baby Alex stand dieses Jahr ein weiteres Großevent im Kalender. Die frisch gebackene große Schwester feierte da nämlich ihren 3. Geburtstag! (Na, hat Muddi das gut getimed oder was? hahahahaha) Selbstverständlich glühte im Hause Nähfrosch schon lange vorher die Näh-Stick-Kombi, damit auch das passende Outfit für den großen Tag rechtzeitig fertig werden würde. Mir schwebte da während meines akuten NÄHstbautrieb in der Schwangerschaft 2.0 ein süßes Geschwisteroutfit vor. Welches das nun geworden ist, welches Motto die Party haben sollte, trotz eingeflogener Deko dann doch nicht hatte und warum Alex mit grade mal 3 Wochen schon in einem Spielparadis war, möchte ich nun heute erzählen.

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Sweet n Salty und Ausflugstipp Playmobil Funpark mit Kleinkind und Baby

Über unseren Aufenthalt im sehr kinderfreundlichem Hotel Bomonti hatte ich schon berichtet. Ihr könnt übrigens auf meiner Facebookseite noch bis 10. Juli an der Verlosung für 2 Übernachtungen in dem Hotel für 2 Erwachsene und 2 Kinder teilnehmen! Aber warum sind wir da eigentlich hin gefahren? Wir wollten zum ersten Mal den Playmobil Funpark in Zirndorf besuchen.

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Rückblick: Baby Alex in seinem ersten Strampler

Heute mache ich mit euch eine klitzekleine Zeitreise. Wir reisen ein paar Wochen zurück, und schauen uns den heute 10 Wochen alten Baby Alex an seinem zweiten Tag auf dieser Welt an. Über die Ankunft des ehemaligen Bauchzwergs hatte ich hier berichtet und hier hatte er mit 3 Wochen den ersten Auftritt im Blog.

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Ich weiß was du letzten Sommer getan hast…

… nämlich verpeilt die folgenden Dinge zu zeigen. Pünklich vor dem letztjährigen Indonesienurlaub, über den ich immer noch in meiner Serie „Indonesien mit Baby“ blogge, habe ich der kleinen Maus nämlich einen Sonnenhut genäht! Damals echt eine große Sache, so als Baumwollphobiker! 😉

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Übrigens möchte ich euch meine Urlaubslinkparty in Erinnerung rufen! Ich bin gespannt, was ihr so zu berichten habt! Dort könnt ihr eure eigenen Urlaubsposts verlinken. Ob mit Kind, mit Hund, mit Pleiten Pech und Pannen, der perfekter Cluburlaub auf den Malediven, eine abenteuerliche Kreuzfahrt auf dem Nil (oder Rhein), Ferienhaus an der Nordsee, Kurztrip nach Paris, Städtereise nach Stockholm, Tagesausflug ins Legoland, Weihnachtsshopping in New York oder Fahrradtour im Schwarzwald. Her damit!!!

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Zurück zum Sonnenhut. Mit dem Schnitt „Sonnenschein“ von Schnabelina (Freebook) habe ich mich erfolgreich mit Webware herumgeschlagen. Theoretisch sollte der Hut wendbar sein, praktisch ging das aber gar nicht, weil ja die Bindebänder innen angenäht sind. Macht aber nix, die blau-rosa-Seite hat mir sowieso besser gefallen. In Indonesien und den ganzen letzten Sommer hat der Hut gute Dienste geleistet und wurde gern getragen.MT5A0636 Nun musste ich ihn schweren Herzens in eine Kiste packen wo er auf seinen Wiederauftritt wartet. Ich hatte zwar gehofft, das er dieses Jahr noch passt, aber da ist der Dickkopf zu groß geworden. Macht aber auch nix, neuer Hut ist schon fertig und wartet darauf gezeigt zu werden. Diesmal hoffentlich nicht mit einem Jahr Verspätung!MT5A0634 Außerdem hat uns letzten Sommer noch dieses Kleid begleitet. Es ist theoretisch eine Herbstkombi von Lillesol und Pelle, ich habe aber die Ärmel gekürzt, sowie Vorder- und Rückenteil. Dafür habe ich dann statt des einen kurzen Rockteils zwei längere Baumwoll-Stoffstreifen angenäht. Letztes Jahr war es noch ein langes Kleid bis zum Knöchel, diesen Sommer ist geht es noch bis zu den Knien und kann noch getragen werden! Auf die gleiche Art kann man übrigens auch ein Tshirt in ein Kleid verwandeln.MT5A0630 Ebenfalls für den Indonesienurlaub ist das nächste Kleid entstanden gewesen, nach dem Freebook „Selbermacherkleidchen“ von Alles für Selbermacher. Allerdings hat es letztes Jahr überhaupt gar nicht gepasst. War Kilometer zu groß und kam schließlich gar nicht in den Koffer. Das hat man davon, wenn man 86/92 näht für eine damals 74-trägerin! Deshalb haben es wohl die zwei fehlenden Knöpfe auch nicht mehr geschafft, angenäht zu werden… 😀 Sollte ich dringend nachholen. Dann kann das Kleidchen prima getragen werden, denn nun passt es sehr gut! Beim nächsten Kleid nach dem Schnitt habe ich übrigens die Größe gelassen und ein bisschen verlängert, so dass es noch länger passt (die Maus trägt aktuell 92/98). Das andere Kleid aus mintfarbenen Michael Miller Stöffchen mit vielen Pferdis findet ihr übrigens hier!MT5A0628

Das wars mit alten Kamellen, ich hoffe sie gefallen euch dennoch. Den Hut und das letzte Kleidchen werf ich vorbei bei meiner eigenen Linkparty für Werke nach kostenlosen Schnittmustern. Den gesamten Artikel werf ich vorbei bei Kiddikram, Meitlisache und SeasonalSewing und das mittlere Kleid beim Kopfkino, weil ich doch recht viel geändert habe! 🙂 Und weil ich mich so freue endlich die Sachen zu zeigen und mir der Freutag wieder eingefallen ist, verlinke ich auch dort hin! Noch was kleines zum Freuen zum Schluss? Wie wäre es mit ein paar Knallern von Sophia? (Richtig viele Geschichten von Sophia findet ihr in meiner Rubrik Chaoskindergeschichten!)

Ich: „Sophia, Mama und Papa müssen nochmal kurz weg, du bleibst bei XY und die liest dir was vor und bringt dich ins Bett, ja?“
Sophia: „Neeeein, nicht weggehen!!!“
Ich: „Vielleicht lässt dich die XY auch kurz die Maus auf dem IPad gucken!“
Sophia: „Ja. Mama weg. Tschüß!“ – läuft los um unsere Schuhe zu holen und schiebt uns zur Tür raus!

Oder diese Situation hier, beim Abendbrot. Das Kind isst ja wirklich gern Oliven, so gab es mal wieder welche. Entsteint natürlich, alles andere wäre mir bei der Chaotin zu heikel. Sophia nimmt eine Olive, untersucht sie, und ruft: „Mama! Die Olive hat ein Mauseloch!!!“

Schöne Kind Kleid – oder: Weihnachten im Sommer

Das „Schöne Kind Kleid“ hatte ich in diesem Blogpost neulich schon mal erwähnt, dabei ist mir nämlich aufgefallen, das ich es noch gar nie im Blog gezeigt habe. Dabei spielt dieses Kleid eine enorm wichtige Rolle im Kleiderschrank vom Chaoskind! Immer dann nämlich, wenn es darin ist, wird es sofort herausgezerrt und angezogen. Momentan bei dem tollen Sommerwetter muss ich es echt verstecken, sie würde sonst gnadenlos im Winterkleid in den Kindergarten marschieren. Genäht habe ich das Kleid nämlich schon für das letzte Weihnachtsfest! Im Blogpost von damals seht ihr auch ein paar Tragebilder, nur ein richtiges Bild wo man das Kleid auch anständig sieht, das gab es nicht. Das schlummerte nämlich vergessen auf der Festplatte, und wollte noch vom Herrn Fotograf ordentlich gefiltert und umgewandelt werden. Und nun endlich sagte der Ehefrosch:“ Ich hab da noch ein paar unbearbeitete Bilder gefunden, die hab ich fertig gemacht, kannste verbloggen.“ Deshalb also ein Weihnachtskleid im Sommer!

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Das Schöne Kind Kleid ist natürlich aus Sterntaler-Stoff genäht, aber als Sophia es das erste Mal anhatte, haben wir gesungen: „Sophia ist ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind…“ und zack, das hat sie sich gemerkt. Deshalb ist es das Schöne Kind Kleid, es muss „Schöne Kind“ gesungen werden, und es muss im Spiegel betrachtet werden. (Mehr Geschichten vom Chaoskind gibts übrigens hier.) Es ist eine Herbstkombi von Lillesol und Pelle, allerdings habe ich einen kleinen Schalkragen dran montiert und das Oberteil gekürzt und dafür das Rockteil verlängert. Das hat die kleine Dame also am 24.12.2014 getragen. Vorher noch, also vor Weihnachten, waren wir bei einer recht schnieken Weihnachtsfeier geladen, für das die Maus natürlich auch ein festliches Kleid brauchte.

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Genäht habe ich wie beim Schöne Kind Kleid auch eine Herbstkombi mit kleinem Schalkragen, gekürztem Oberteil und verlängertem zweistufigem Rockteil. Sie war der absolute Hingucker in dem Kleid! Jede anwesende Frau/Muddi hat mich gefragt wo ich das Kleid für sie her hatte. Ich bin beinahe geplatzt vor Stolz! So, fast bin ich durch, mit den alten Kamellen. Eins hab ich noch. Vor dem Weihnachten letztes Jahr habe ich nämlich auch gewichtelt, und ich musste einen kleinen Jungen bewichteln. Fand ich ja gar nicht so einfach, aber letztendlich ist es dann der Pulli geworden. Mit ausgeschnittenen Folienstreifen als Straße und einem richtig geplotteten Auto. Damals hab ich ja erst angefangen meinen Plotti zu beherrschen 😀IMG_3262Die Sammlung alter Kamellen schicke ich nun noch rüber zu MeitlisacheKiddikram und das letzte Shirt zu Made4Boys!

Zwei!

Das kleine Chaoskind hat ihren zweiten Geburtstag gefeiert! Aus dem süßen Baby wurde ein freches Kleinkind. Ok, frech war sie auch vorher schon, wie ihr ja in meiner Serie „Chaoskindergeschichten“ nachlesen könnt. Angestellt hat sie schon immer viel! 😉
Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihr ein Geburtstagskleid zu nähen! Mit der tollen Stickdatei von Lollipops for Breakfast und aus dem letzten Rest Vögelchen-Stoff von Swafing, der genau noch für das Raglankleid von Klimperklein gereicht hat, war die Maus bestens gekleidet.

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Nun also ist sie zwei Jahre alt. (Zum ersten Geburtstag gehts hier lang!) Zwei Jahre, seitdem ich mit der Babyschale aus der Klinik nach Hause gewackelt bin, bei jedem Gullideckel über den der Papa „gebrettert“ ist, wurde ängstlich nach dem kleinen Zwerg gesehen. Inzwischen klettert sie fast alleine auf die große Rutsche auf dem Spielplatz, will so hoch schaukeln wie es irgendwie geht und springt mit einem „und hopp“ völlig ohne Angst überall runter. Irgendjemand wird sie schon auffangen!

Was macht man noch so mit zwei Jahren? Man isst natürlich am liebsten Gummibärchen und Traubenzuckerlollis, wenn man sie erwischt. Außerdem stehen „Stebchen“ (wahlweise Fischstäbchen oder Schnitzelchen), „Olove“ (Oliven), „Lebenust“ (Leberwurst“) und „Schoko Golade“ (Schokolade) ganz hoch im Kurs. Lieblingseissorte: „Lebenust Eis“ (Leberwursteis). So bezeichnet sie jegliche Eissorten, die farblich nach Leberwurst aussehen. Essen tut sie selbst jedoch lieber Stracciatella! Am liebsten direkt 10 Kugeln hintereinander oder so.

Also Zweijährige rast man mit dem pinken Bobbycar durch die Bude, schaukelt das Schaukelpferd müde und singt dabei sehr laut „Hoppe Reiter“ oder puzzelt alles, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Da die Puzzle ab 2 viel zu langweilig geworden sind, sind wir aktuell bei denen mit Altersempfehlung 4+! Naja, jedes Kind hat so seine Spezialität, bei uns ist es halt puzzeln. Man lernt die Buchstaben „Oh, ein S Sophia!“, singt das ABC-Lied und liest sich selbst und den Puppen Rosi und Paula ein paar Bücher vor, bevor die Puppen dann auf ein Kissen gebettet und mit einem anderen Kissen zugedeckt werden. Dazu singt sie ein Schlaflied, wenn das fertig ist ruft sie „wieder wach!“ und zieht die Kissen weg. Zum Geburtstag gabs deshalb eine restaurierte Puppenwiege, die die Uroma ausgegraben hat.

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Mit zwei malt man gern, und freut sich wenn das Gekritzel wie ein Buchstabe aussieht: „Mama, schau mal! Ein V Vogel!“ Oder man klebt mit Hingabe Aufkleber auf ein zuvor bemaltes Blatt. Gerade hat sie ein ganzes Heft mit Dino-Aufklebern, am interessantesten sind da allerdings die „FeuerFeuerFeuer“ (Vulkane)! Wenn dann alles, inklusive man selbst, mit Aufklebern beklebt wurde, wird erst mal ein bisschen gekocht in der Kinderküche. Die Kaffeemaschine, die es zum Geburtstag vom Onkel gab, wurde da sofort in Betrieb genommen. Nun dürfen wir uns alle über stets frischen imaginären Kaffee freuen! Sie sorgt so gut für uns. Essen teilt sie eigentlich immer, wenn man sie vorher fragt. Sogar so Dinge wie Gummibärchen! Wagt man es aber, einfach etwas von ihr zu nehmen, bekommt man so richtig die Meinung gesagt! Recht hat sie! 😉

Neuestes Geburtstagshobby ist übrigens „Kerze pusten“. Das hätte sie am liebsten den ganzen Tag über gemacht! Aber mit den Geschenken konnte man sie ganz gut ablenken. Jeder hat tatsächlich nur das geschenkt, was ich vorgeschlagen hatte. Trotzdem häuft sich da echt was an. Wir freuen uns über eine Schaukel im Garten von Oma und Opa, über ein Laufrad von den andern Großeltern, einen Spielteppich mit Straßen drauf von Tante und Onkel sowie einen kleinen Basketballkorb für draußen.  Außerdem gabs ein Memori-Spiel, das wohl allerdings noch etwas auf seinen Einsatz warten muss, eine aufblasbare „2“ die sie aber blöderweise für eine Sieben hält, ein neues Puzzle mit einer Weltkarte und Tieren die auf ihren Ländern abgebildet sind, sowie einen wunderschönen Kuchen, von dem Sophia am liebsten die ganze Deko gegessen hätte: (Die Kuchenbäckerin findet ihr als Kris_Cakery bei Instagram!)

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Das war also die erste Feier mit der Verwandtschaft. Der zweite Teil folgte direkt am nächsten Tag: Kindergeburtstag! Eingeladen war das Muttigrüppchen, mit dem ich schon seit dem Geburtsvorbereitungskurs zusammen hänge, und zusätzlich dieses Jahr neu eine Kindergartenfreundin. Also 4 kleine Mädels plus Sophia! Der eine eingeladene Quotenjunge wurde leider kurzfristig krank. Das Wetter war leider nicht so toll, so konnten wir an diesem Tag nicht draußen feiern und ich hatte 5 Kleinkinder in der Bude rumspringen. Nun ja, was soll ich sagen, Wellness war es nicht! 😀 Und das mit der artgerechten Haltung im Alcatraz wie beim 1. Geburtstag, ging ja nun auch nicht mehr…

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Es war also unglaublich wild, unglaublich laut, und unglaublich lustig: vor allem als eine der kleinen Damen plötzlich ohne Socken da saß. Auf die Frage, was sie denn da mache, antwortete sie ganz gelassen: „Muss Fussel aus Füßen machen!“ und popelte sich die Flusen zwischen den Zehen raus. Worauf wir Mamis natürlich fast von den Stühlen kippten vor lachen. Es wurden die Kindertische beklettert, die Stühle herum getragen, sämtliches Spielzeug ausgeräumt und das mitgebrachte Schwesterbaby gestreichelt und versucht zu füttern. Eine rundum gelungene Feier an deren Ende ich das Gefühl hatte, nun 3 Wochen Urlaub und eine Putzkolonne zu brauchen! 😉 Geschenke gabs natürlich auch: Einen super coolen Kinder CD Spieler mit Micro für die angehende Sängerin, sowie eine seeeehr laute Tröte für ihr Laufrad!

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Nun ist es geschafft, alle Feierei liegt erst mal wieder hinter uns. Für nächstes Jahr muss ich mir wohl mal einen neuen Kuchen ausdenken, glaube nicht dass ich dann zum 3. Mal mit der Eisenbahn durchkommen würde. Vielleicht hat Sophia dann auch schon eine Idee für ein Motto! Das fände ich auch witzig. Ach ja, da kommt noch einiges auf uns zu. Nun allerdings, wenn man Sophia fragt wie alt sie denn ist, erhält man immer lustige Antworten:

„Sophia, wie alt bist du denn jetzt?“ – „Alt.“

„Sophia, wie alt bist du geworden?“ – „Vier.“

Ich glaube, das üben wir noch ein bisschen! Nun entschuldigt mich, ich muss noch Minimuffins backen, für die Krippe morgen. Ist mir grade eingefallen, Sonntagsabend nach dem Kindergeburtstag um 21 Uhr. Kann mir nichts schöneres vorstellen grade o.O

Das Geburtstagsshirt werf ich noch bei den üblichen Verdächtigen vorbei: Kiddikram, MeitlisacheSeasonalSewing.

Hummelschn trifft Nähfrosch

Wasn das? Es ist grün, hat vier Räder mit pinken Felgen. Alles klar. Sie ist daaaaa!!! Schnell die letzten aufräumarbeiten erledigen, Gemütlichkeits- gegen Vorzeigehose tauschen und schon klingelt das Handy. Denn an der Tür darf nicht geklingelt werden, das Chaoskind hält noch brav Mittagsschlaf. Treppe runter poltern und tadaaaa! Da isse. Die Jessi! Unbekannterweise wird erst mal in Hausflur geknuddelt, aber pssst! Leise. Oben angekommen nochmal ausführliche Begrüßung und ab dann bricht das Geschnatter nicht mehr ab. Klein Sophia gesellt sich mit einem geweinten „Mamaaaa“ übers Babyphone auch noch dazu! Wie schön, eine Party hihi. Anfangs ist Sophia noch etwas schüchtern, ist ja klar bei dem Farbflash. Obwohl sie das Bunte ja schon etwas gewöhnt sein müsste… Aber Jessi das Hummelschn macht ihrem Namen alle Ehre und hummelt herum, aufgekratzt fröhlich, ganz so wie ich es erwartet habe!

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Erst mal lecker Kuchen essen! Gehört sich ja so eigentlich nicht. So ein gekaufter Kuchen. Als Blogger. Da muss eigentlich ein ganzes Buffet aufgetischt werden, selbst gebacken und verziert mit Ganache, Fondant in den tollsten Formen und Cremes in verschiedenen Farben mit Glitzer. Cakepops, Muffins, Cupcakes, Torte. Schließlich sind wir Blogger! Naja, in der wirklichen Welt sieht es halt nicht ganz so aus wie Blogartikel und Instagram es uns glauben machen. Die perfekte rosa durchgestylte Welt gibts nur mal in einer kleinen Ecke fürs Foto! In der Ecke am besten, in die sich die Wollmäuse nicht zurück gezogen haben. 😉 Neben dem ganzen Nähen kommt man schließlich zu NIX.

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Tja und was haben Jessi und ich gemacht? Gequatscht und gequatscht. Über das Bloggen, über Linkpartys (da sind wirklich noch einige an mir vorbei gegangen, ich konnte es nicht fassen!). Wir haben uns über unsere Familien ausgequetscht, sind übereingekommen dass nur die harten in den Garten kommen (Stichwort Kanaldeckel, Jessi!), über selbstgerührten Haarfestiger für den ihr Freund sämtliche Beautyblogs besucht hat (Hauptzutat ist wohl Bier!), dass wir definitiv Stoffsüchtig sind und welche Nähmaschinen haben und auf dem Gewissen hatten. Darüber, dass es viel zu viele tolle Stoffe gibt, wir zu viel auf den entsprechenden Seiten surfen und der „Haben-wollen“ Drang immer überwältigend ist. Dass es manchmal auch Stoffe gibt, die so gehyped werden dass man, wenn man sie ergattern konnte, sie gar nicht vernäht sondern nur streichelt. Wenn ich das Hummelschn mal besuche muss ich auch mal den Flora Fox streicheln der angeblich ganz hinten bei ihr im Regal liegt!!! Wir haben mein Nähchaos besichtigt, aber nur kurz weil Jessi in ihrem schicken bunten Rangafly gefroren hat! 😉

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Ich hatte mich übrigens gefragt, wie Jessi das macht, beim Reden von Angesicht zu Angesicht die ganzen Emoticons, Smileys, Herzchen und andere Bildchen rüber zu bringen. Sie redet einfach schnell und verkörpert sie mit ihrer ganzen Art! Ein quirliges buntes Wesen, so hab ich mir das gedacht! *drück*

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Fazit: Wir sind beide internetsüchtig weil wir neben quatschen, Kuchen essen und noch mehr quatschen auch fleißig geinstagrammt haben, Facebook gecheckt und so weiter. Dem smarten Phone sei dank. Wobei, Jessi liest Blogs am liebsten auf dem Rechner, während ich faules Stück das am liebsten im Bett liegend auf dem Handy tue, schön gemütlich. Ansonsten befinden wir uns aber extrem auf einer Wellenlänge. Nähverrückt halt. Wobei es da wohl 2 Gruppen gibt, nämlich die „Bunten“ und die, die am liebsten so nähen dass es wie gekauft aussieht. Zu welcher Stofffanatikergruppierung wir gehören dürfte jedem ja klar sein hihi. Wir verkörpern ja wohl komplett dass Kinderstoffe nicht nur für Kinder sind! Ein nächstes Treffen wird es auf jeden Fall geben, hier haben sich zwei gefunden! Und weil mich das so freut, wandert dieser Artikel mal wieder zum Freutag!

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Stoffparadis

In diesem Post möchte ich euch im Rahmen meiner Urlaubsberichterstattung mitnehmen, auf eine Reise in ein Stoffparadis. Oder eventuell könnte man es auch Stoffhölle nennen, denn es war sehr heiß und außerdem gab es nur Baumwolle! 😉
(Wie viele wissen bin ich eher der Jerseytyp, arbeite aber aktuell an der Bekämpfung meiner Baumwollphobie!)

Es gibt ja viele tolle Einkaufsmalls in Surabaya (Indonesien), in denen die Besucher angenehm klimatisiert und teilweise schockgefrostet werden. Alles ist hell und glänzend. Und verhältnismäßig teuer. Aber es gibt auch eine andere Mall. Basar Atum. Es ist eine günstigere Mall, ohne die ganzen bekannten Marken. Es gibt viel Schnickeldi, einen ganz anderen Style als in den anderen Malls. Die Kleidchen für kleine Mädchen ähneln glitzernden Explosionen (und sind leider oft aus ziemlichem Plastik), es ist bunt und laut. Und warm. Zumindest in dem Teil, der klimatisiert ist. Der nicht-klimatisierte Teil… also wenn man durch die Tür rüber geht, denkt man man läuft gegen eine Wand. Feuchte heiße Luft, Menschenmassen die sich sofort um dich schließen, und mal wieder eine Lautstärke, die man in Deutschland sofort verbieten würde. Oder es würden an der Tür diese kleinen Behälter mit Oropax stehen… Hier finde ich es immer richtig exotisch. In den großen Malls könnte man sich auch vorstellen, z.B. in den USA zu sein. Aber hier in Basar Atum ist in jeder Sekunde klar, das ist Asien!

Wir schieben uns also mit ca. 10 Personen, davon 2 Halbe in Kinderwagen, durch das dichte Gedränge. Mir langt es schon wieder, allein der Gedanke an was gleich kommt bringt mich dazu, nicht im Auto zu warten 😉
Zunächst einmal durch die Tür in die „heiße Zone“. Uargh. Sophia findet es auch gleich nicht mehr ganz so lustig. Erst mal Mittagessen. In der Hitze??? Ja, hier gibt es das beste Pangsit Mie der Stadt. Aber heute ohne mich. Sophia mag die Hitze gar nicht und ich verziehe mich mit Begleitung wieder in den kühleren Teil, wo Sophia mich mit leckerem Hähnchen und Reis fröhlich vollkleckert. Danach treffen wir den Rest wieder, der zum Teil 2 Portionen gegessen hat und sich leicht überfressen fühlt… 😉

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