Epic Pool Fail – Ein Drama in 3 Akten

Manchmal denke ich so für mich, ach, ich weiß gar nicht, worüber ich mal wieder bloggen soll! Und dann passiert etwas, das mir genug Stoff für gefühlt 5 Artikel liefert. Das Leben schreibt die besten Geschichten, oder so. Mein Leben, die Daily Soap. Sowas KANN man sich gar nicht ausdenken. Auf sowas kommt kein Mensch. Das muss man erlebt haben. Und deshalb lasse ich euch heute an unserem Epic Pool Fail teilhaben. Das Drama in 3 Akten. Oder um es mit den packenden Worten eines bekannten Onlinemagazins zu sagen:
„Was dann passierte, ist einfach UNGLAUBLICH“!

Pool

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5 Herausforderungen bei Babys erstem Freibad Besuch und ein Outfit mit Möwen

Das Meer haben wir leider nicht bei uns in der Nähe. Einen See allerdings, doch der bietet  wenig Schatten. Also Freibad. Aufgewachsen in unmittelbarer Nähe von 3 Badeseen (mit vielen Bäumen, also Schatten) bin ich nicht so der überzeugte Freibadbesucher. Das ganze Chlor zum Beispiel. Schwimmbadkinder bemängeln am See allerdings oft das Fischwasser, so hat wohl beides seine Vor und Nachteile. Nun ist ja Sommer und die Dreijährige will beschäftigt werden, also ging es ins Freibad. Schließlich war die letzten 2 Tage die Temperatur auch dem Sommer entsprechend, was ja dieses Jahr eher Mangelware ist. Fürs 11 Wochen Baby finde ich die gemäßigten Temperaturen diesen Sommer echt super, in der Dachwohnung wirds nämlich sonst ordentlich heiß. Aber für die Große ist es schon schade, sie geht nämlich gern schwimmen! Da der Sommer 2016 auf einen Tag fiel, an dem der Nähfroschmann auch Zeit hatte, machten wir uns also zu 4 auf, zu unserem ersten Freibadbesuch. Allein mit Baby und Kleinkind hätte ich mich nämlich nicht getraut, ich kann mich ja nicht zerteilen. Aber auch wenn genug „Betreuungspersonal“ mitkommt, stellen sich noch einige Fragen.

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Badekleid beim Chlorwassertest

Zum neuen Streichelstöffchen „Heavy Rotation“ von der Astrokatze in der knallerfarbe Aqua fiel mir sofort ein Wort ein: SOMMER!
Der Stoff schreit förmlich danach, finde ich. Stellt euch vor, dieses herrliche türkis mit weißen Kreisen auf einem sommerlichen Kleid. Ihr schwebt in Flipflops durch die Hitze, an der Hand ein niedlich gekleidetes Mausemädchen, um euch herum tropische Vegetation. Ein Papagei schreit, ein Äffchen schwingt sich über eure Köpfe hinweg auf die andere Seite auf eine große Palme. Ihr geht weiter, gelangt an einen strahlend weißen Strand an dem leise Wellen anschlagen, das Meer hat die gleiche Farbe wie das Kleid.

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So, habt ihrs? Quasi habe ich es mir wie im Indonesienurlaub vorgestellt. Genau das hatte ich also vor Augen als ich den Stoff auspackte. Klar, also Kleid für mich, Kleid für Mausi, kurze Ärmel, kombiniert mit rosa, etwas bestickt, ein Traum. Dann gings ans Fotos machen. Ähm ja. Mit dem Sommer vor Augen. Schon mal raus geschaut? Es ist JANUAR! Nix mit Sommerfotos! Tagelang habe ich überlegt. Ich wollte mir meinen Luxuspopo nicht draußen abfrieren, zumal ja das Licht auch bei Sonnenschein net ganz so supi ist. Plus leere Bäume, keine Blumen und allgemeine Winterlandschaft ohne Schnee. Was tun? Ohje. Ich wollte doch schöne Sommerfotos. Wo ist denn im Januar Sommer??? Ich hatte schon versucht mich mit meinem Zimmerbenjamini als Palmenersatz vor grauer Hintergrundwand anzufreunden, da kam mir der rettende Einfall und eine unglaubliche Gelegenheit. Muahahaha!

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Ein ganzes Hallenbad haben wir uns für 20 Minuten unter den Nagel gerissen. Es musste ganz schön schnell gehen! Zum Glück kann der Nähfroschmann richtig gut fotografieren, so als Hochzeitsfotograf. So haben wir trotz der mega kurzen Zeit eine stattliche Auswahl an Fotos, mit denen ich euch nun belästigen werde. 🙂

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Übrigens ist der Nähfroschmannfotograf seit neuestem auch Gastblogger bei mir und schreibt für euch eine kleine Serie mit Namen „BBB – Bessere Blog Bilder“! Schaut gern mal rein. Fragen könnt ihr ihm natürlich auch stellen!

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Zurück zum Thema. Wie ihr sehen könnt habe ich aus dem tollen Interlock eine Toni von Milchmonster für mich genäht. Der Schnitt ist einfach super! Hier seht ihr übrigens meine erste Toni, die fällt ein kleines bisschen schlichter aus, hat aber dafür einen Bubikragen.

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Meine türkise Sommer-Toni habe ich mit einer Doodle Eule bestickt, diese stammt von Stickdesign Kerstin Bremer. Bereits auf diesem Shirt konntet ihr die Eule bewundern! Damals hatte ich mein Make-up auf das Shirt abgestimmt, nämlich Flieder trifft Minze! Auch dieses Mal gab es ordentlich bunt auf die Augen.

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Kombiniert habe ich das Türkis mit einem schönen rosa Bündchen, ich finde zusammen knallt das so richtig toll sommerlich hihi. Mehr braucht das Kleid gar nicht an Schnickeldi. Viel ist also nicht dran, aber „schlicht“ würde ich es dennoch nicht nennen! Den Stoff von der Astrokatze bekommt ihr übrigens hier! Den gibts auch in schwarz übrigens.

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Sophia war hin und weg, dass Mama sich „bun“ (=bunt) gemacht hat. Auf die Augen kam passend zum Kleid eben türkis und ein bisschen rosa! Für den Alltag definitiv zu viel, ich hab mich kaum aus dem Auto getraut als wir noch Zeit totschlagen mussten bis wir ins Bad konnten. Der Nähfroschmann hat dann freundlicherweise Essen auf die Hand geholt und wir haben gediegen im Auto gespeist. Ich mit Jacke bis obenhin zu, damit ich ja nicht das noch zu fotografierende Kleid einsaue!

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Wie ihr seht, ich habe es geschafft das Kleid unbeschadet ins Schwimmbad zu tragen. Ihr seht auch, ich habe es sogar auf das Sprungbrett geschafft, ohne runter zu fallen! Was ein Akt sag ich euch! Das Ding WACKELT!!!

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Ich habe diesmal versucht, auch mal ein paar andere Gesichtsausdrücke hervor zu bringen. Man selbst findet es ja schnell komisch da zu sitzen (in einem Schwimmbad) und rum zu posen. Komisch? Ok untertrieben. Man kommt sich seltsam dämlich vor, weiß plötzlich nicht mehr wohin mit den Armen, Beinen und wie man den Kopf halten soll. Und wie muss man den Körper verbiegen damit man schlank aussieht? Ach ja, das Kleid sollte auch nicht zu verknittert sein und wie zum Geier soll ich meine Finger halten???

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Am schönsten werden die Bilder wenn man einfach macht und den Kopf ein bisschen ausschaltet. Zumindest geht es mir so! Und während der Kopf so ein bisschen aus ist, da kreisen die Gedanken und kommen auf ziemlichen Mist. Soll ich wirklich???

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Der Fotograf nickt die Idee ab, ich stehe da und überlege ob ich das jetzt WIRKLICH tun soll. Ok, ich hatte Wechselklamotten eingepackt und so weiter. Aber… Jetzt so echt? Mit Klamotten? Ob das Make-up wirklich hält? Und, entschuldigung aber wie ist bitte die Wassertemperatur??? Nicht das ich jetzt einen Schock bekomme oder so. Und eigentlich hab ich ja grad erst gegessen… Jaja Herr Fotograf ich weiß, wir haben keine Zeit! Also hopp! Und immer schön lächeeeeeln!!!

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PLATSCH! Erster Gedanke: Ach schau an, so kalt ist das Wasser gar nicht. Gedanke Nr. 2: Das Lächeln hat prima geklappt. Eventuell hätte ich den Mund zumachen können BEVOR ich im Wasser landete. Und einatmen wäre auch nicht verkehrt gewesen! *Luftschnapp*

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Hahaha das war lustig! Uff, das Kleid ist ganz schön hinderlich beim schwimmen! Und die Augen darf ich mir auch nicht wischen. Hindernis über Hindernis. Nochmal? Jaaaaaaaa!!! *renn*

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Es ist unglaublich witzig, wenn man mit Klamotten ins Wasser springt! Ehrlich! Solltet ihr mal probieren. Ich bin aus dem Lachen gar nicht mehr raus gekommen. Es ist irgendwie total bescheuert weil das „macht man ja nicht“ und genau deshalb ist es so lustig!!!

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An dieser Stelle möchte ich mitteilen, das mein BadeKleid den Chlorwassertest bestanden hat! Damit kann man also ruhig mal rein hüpfen, ins kühle Nass! 🙂

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Ein völlig beklopptes Fotoshooting geht seinem Ende entgegen, die 20 Minuten sind so gut wie um. Ich werd mich jetzt mal umziehen gehn. Den Artikel mit den vielen vielen Fotos lasse ich bei den RUMS Mädels vorbei schwimmen, sowie bei Crealopee. Hat mal jemand ein Handtuch?