Magnolien in voller Blüte – oder ein stilltaugliches Toni-Kleid

Na, wer will mal wieder Bilder von mir sehen? Ah, keiner. Und vom Kugelbauch? Aha, ich sehe einige Meldungen! 😉 Nagut, dann zeige ich euch heute mal die Kugel in der 34. Woche, gut bedeckt mit einem absoluten Traumstöffchen: Magnolia von Astrokatze!

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Weihnachtskleid aus Glitzersweat

Ach du liebe Zeit, ich bin euch noch mein Weihnachtskleid schuldig! Beziehungsweise ist es ein „schickeres“ Allzweck-Kleid. Denn die momentane Kleidungsauswahl beschränkt sich auf Latzhose oder Kleider. Haha. Von wegen KleidER! Ein Kleid, nämlich genau dieses. Alle andern werden sonst ja ausgeleihert! Wirklich, inzwischen bin ich in der 26. Woche und der Umfang beträgt 103 cm!!! Jedenfalls dieses Kleid passt prima, ist ja auch extra eine Babydoll Version.

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Mama-Tochter-Partnerlook und Heubälle

Kommt mit! Aufs Feld! Mit den „Heubällen“ (eigentlich sind es Strohballen) spielen! Das ganze stilecht im Mama-Tochter-Partnerlook in aprikot-rosa gestreift und mit Spitze. So gehts raus aufs goldgelbe Stoppelfeld bei herrlichem Wetter. Ok, viel zu heiß mit tagelang 35 Grad, aber auf den Fotos siehts einfach nach nem tollen Sommertag aus. Da muss man ja auch nicht schwitzen! 😉

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Ihr bemerkt natürlich sofort Sophias Schuhwerk. Farblich passt es einwandfrei! Da kann man ihr echt nix vorwerfen. Sie sucht sich immer Sachen aus, die perfekt zueinander passen. Auch wenns eine Wintermütze zum Sommerkleid ist. Oder die Gummistiefel bei 35 Grad. (Die sie dann mitten auf dem Feld ausziehen wollte.)

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Letztendlich hat sie aber echt die bessere Wahl getroffen, was die Fußbekleidung anging. Schon mal mit Riemchensandalen über nen stoppeligen Acker gelatscht??? Das piekst sag ich euch!!! Da habe ich sie dann doch um ihre Stiefelchen beneidet. Und wären es Cowboystiefel gewesen, dann hätte das doch sowas von perfekt zu der Kulisse gepasst oder? Noch ein Pferd und nen Cowboyhut dazu…

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Die Chaosmaus trägt übrigens ein Mix-Me-Girl Shirt von Nemada, ein Freebook möchte ich da noch erwähnen. Ich habe einfach vorne frei Schnauze eine Passe eingebaut und diese aus elastischer Spitze genäht. Die Naht habe ich dann mit einer von mir so geliebten Jerseynudel überdeckt. Einfach ein bisschen auseinanderrollen, aufnähen und dann schnurrt die wieder zusammen und man sieht keine Naht.

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Ja, auf den Gummistiefeln sind Hasen drauf. Die Madame sucht sich halt echt immer nur das Beste aus! 😉 Tanzen kann man damit auch ganz hervorragend. Sie hält sich öfter für eine Ballerina (ich halte sie öfter für Balla-Balla, das ist quasi fast dasselbe hihi) und tanzt auf Zehenspitzen durch die Gegend, streckt dann am Ende das Beinchen (angewinkelt) nach hinten in die Luft und lässt sich als großes Finale auf den Boden plumsen bevor sie beifallsheischend in die Runde schaut. Und wehe da klatscht einer nicht!

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Zurück zu den „Heubällen“, die eigentlich Strohballen sind, die findet Sophia nämlich auch große Klasse. Erst wird stets dran geklopft und dann muss Mama die Muskeln spielen lassen und die kleine Dame drauf setzen. Hier sieht man das mit dem Spitzeneinsatz auch nochmal gut! Hinterlegt habe ich die Spitze nicht, das wäre mir zu dick gewesen. Es ist ja warm. *hust*

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Man kann von dort oben auch prima Stroh herauszupfen und auf die Mama werfen, jaja. Die Mama trägt übrigens eine abgewandelte Toni vom Milchmonster, meinen Lieblingskleiderschnitt. Ich habe einfach die untere Unterteilung für „mit Bauchbündchen“ als Trennlinie gewählt und oben den Streifenjersey und unten einen in Uni ausgesucht. (Beziehungsweise aussuchen lassen, denn die beiden Stoffe hat mir Evi vom Blog Aefflyns-to-go zukommen lassen! Einfach so als Überraschung. Lass dich mal drücken Evi!!! 🙂 Nachdem die Vorderseite und Hinterseite jeweils aus Streifen und Uni zusammen genäht war, habe ich ein 0,5 cm breites Gummiband leicht gedehnt auf jede Seite angenäht. Den Gummi hatte ich vorher an mir abgemessen, damit es nicht zu eng wird. So entstand ein völlig anderer Look für die Toni!

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Fast wie ein taillenhoher Rock mit Shirt. Macht jedenfalls ne gute Figur. Auch wenn man kaschieren muss *hust*. Den Rockteil von der Toni habe ich verlängert, der ist mir nämlich für ohne Leggins sonst zu kurz. Mit kleinem Kind muss man sich ja irgendwie dauernd bücken oder auf dem Boden rumkriechen, da ist „knieumspielend“ echt die bessere Wahl für mich. Und ein bisschen verschmälert hab ich den Rockteil, damit er nicht ganz so weit fällt. Hätte ich es unten noch ein bisschen mehr zusammen laufen lassen, wäre es ein „Bleistiftrock-Look“ geworden, das probiere ich vielleicht nächstes Mal. Vielleicht noch mit kleinem Schlitz hinten oder so…

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Um die Strohballen herum kann man übrigens ganz hervorragend Fangen spielen! Vor allem wenn man Gummistiefel trägt und nicht alle paar Schritte aufjault weil man das Gefühl hat, der Fuß wurde durchbohrt! Tja, so ist das mit den Mamas. Die meinen sie wissen alles besser, dabei sind die Kinder einfach nur praktisch veranlagt. 😉 Mit einem letzten Foto möchte ich dann so langsam das Ende finden:

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Ich werde quasi von der Bühne geschoben. Oder mit so einem Haken runter gezogen. War ja nun auch lang genug, der Artikel. Und ganz schön viele Fotos mal wieder! Aber wie soll man sich da auch immer entscheiden?? Und das sind nur die Bilder, bei denen man Sophia nicht richtig erkennen kann. Nun ratet mal, wie viele wir noch MIT Gesicht haben! Uhi uhi. Der Fluch der digitalen Fotowelt. So, nun ist aber Schluß. Ich freue mich auf KÜHLERES Wetter und auf Regen, damit ich nicht mehr gießen muss. Wenn ihr das hier lest, ist es bei uns wahrscheinlich kühler. Ich tippe das grade um 21 Uhr Abends bei immernoch kuscheligen 34 Grad!

Das Shirt von der Maus werf ich noch rüber zu meiner Linkparty für Werke nach kostenlosen Schnittmustern und Kiddikram sowie Meitlisache. Mein Kleid natürlich zu RUMS und beides zum Kopfkino da ich ja fröhlich die Schnitte verändert habe.

 

Mono Blossom in Mint als Toni Kleid

Der Blick in den Kleiderschrank verriet: Bäh! Nix gescheites drin! Jedenfalls nichts ausgehtaugliches auf das ich Lust hatte. Was also nun? Der neue Stoff von Astrokatze namens „Mono Blossom“ hat die Farbe, die ich an diesem Tag für mich passend fand. Nämlich ein geniales Mint! Mit großen weißen Blumen, nicht zu dicht und nicht zu kitschig. Ich liebe zwar meine „Kinderstoffe“, aber zum Ausgehen Abends (ja! Wir hatten mal wieder „Freigang“!) kann es manchmal etwas … äh … dezenter sein.

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Richtig dezent ist es natürlich auch irgendwie nicht, aber passend für einen sommerlichen Abend (der ja plötzlich gestern da war) auf einer tollen Terasse einer Lokalität in der Nähe. Tja, was macht man, wenn man nix zum anziehen hat aber einen tollen Stoff? Man schaufelt sich 2 Stündchen Zeit frei (indem man die Wäscheberge gekonnt ignoriert und beschließt das der Boden auch noch einen Tag ohne Staubsauger aushält) und flitzt an die Maschine.

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In so kurzer Zeit und mit so tollem Stoff habe ich keine Experimente gewagt und einen mir bestens vertrauten Schnitt raus gesucht, der ohne viel Schnickeldi und tausende Nähte auskommt. Eine Toni von Milchmonster mal wieder, diesmal mit Taillenbündchen aus Jersey und einem geflochtenen Gürtel aus Jerseynudeln. Und mit kurzen Ärmeln. Die andern sind alle Langärmelig, deshalb hatte ich ja nix zum anziehen. (Andere Tonis von mir gibts hier mit pinken Erdlöwen und hier mit großem Kuschelkragen in grau und hier in maritim mit Streifen und Bubikragen!) Naehfrosch-Toni1 Das tolle frische Mint vom Blumenstoff  habe ich mit einem dunkleren Mint/Petrol mit Pünktchen kombiniert, den ich auf dem letzten Stoffmarkt mitgenommen hatte. Die Farben ergänzen sich ganz toll, wie ich finde! Farbenfroh und doch Ton in Ton. Und das gewisse Extra sitzt unten am Saum, eine feine weiße Spitzenborte! Am Ausschnitt fand noch ein kleiner Marienkäfer seinen Platz: ein kleiner Stoffrest von meiner Damenhose RAS (Freebook) eingesetzt als Nahtverstecker des Bündchenstreifens! Naehfrosch-Toni4 Zugeschnitten und genäht in genau 2 Stunden, den Gürtel habe ich zwischendurch mal geflochten. Und was sagte der Mann? „Ja kannste anziehen. Das ist endlich mal ein gutes Kleid!“ Äh ja, danke. Oder so. 😉 Mein Traum in Mint fliegt jedenfalls rüber zu den Mädels von RumsSeasonalSewing und OutNow!

Pinker Erdlöwe trifft Toni Kleid

Der Titel hätte auch lauten können: Feuerteufel spielt Rauchmelder! Aber zunächst mal gibts was für die Nähbegeisterten:
Die neuen Stöffchen von Astrokatze sind richtige Farbknaller! Der Erdlöwe in pink mitsamt geringeltem Kombistoff sind Digitaldruckjerseys und natürlich hab ich sie mir geschnappt. Den Erdlöwen gibts aber auch noch in anderen tollen Farben! Anfang der Woche hatte ich bereits das neue Ringelkleid mit Rüschen für die Maus gezeigt, auf dem ein geplottetes Einhorn mit glitzerndem Horn prangt. Auf dem letzten Foto sah man bereits mein neues Kleidungsstück hervor blitzen, um das es heute gehen soll!

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Darf ich vorstellen? Eine pinke Toni! Tarnen kann ich mich mit den farbenfrohen Erdlöwen alias Chameleon zwar wohl eher nicht, aber mit so einem tollen Kleid will ich das auch gar nicht! Den Bubikragen hätte ich eventuell noch bügeln können vor den Fotos, das denkt ihr euch einfach mal! 😉
Der Saum unten ist übrigens ein normaler Saum, also ich bin mit der Ovi drumrum gerannt, hab dann zweimal eingeschlagen und festgenäht. Ich hätte lieber einen Rollsaum machen sollen, oder irgendwie den Saum stabilisieren sollen. Denn der wellt sich fröhlich vor sich hin. Naja, ist halt ein ganz spezieller Look, und wenn jemand fragt ist das eine ganz moderne komplizierte Saumlösung! xD

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Ich finde mein Gesicht sieht seltsam aus auf diesen Bildern, deshalb habe ich meistens die ausgewählt, auf denen ich weg schaue. Der Grund: Mal wieder eine dicke Erkältung! Zwar hab ich gutes Makeup, aber dass ich völlig fertig bin und ne dicke Nase hab sieht man halt doch… Kann man nix machen. Jetzt ist ja endlich super tolles Wetter (heute, am Mittwoch wo ich das schreibe sind 25 Grad und Sonnenschein, da kann man im April nicht meckern), da sollten die Bazillen sich doch langsam mal verkriechen bis zum nächsten Winter. Mein pinkes Kleidchen habe ich trotzdem noch mit langen Ärmeln versehen, dann kann ich es auch gleich anziehen. Ein weiteres Erdlöwen-Stück hat dafür kurze Ärmel bekommen, das seht ihr nächste Woche dann bei Rums!

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Ich erzähle euch noch ein bischen was von Ostern. Sophia hatte viel Spaß daran, Ostereier im Garten zu suchen. Das Wetter lies dies zum Glück zu, auch wenn der Rest des Kaffeetrinkens drinnen stattfand. So warm zum draußen sitzen war es dann doch nicht. Sophia suchte also Ostereier, alles andere wurde konsequent ignoriert oder wieder aus dem Körbchen raus geschmissen. Sie wollte tatsächlich nur die Eier haben! Gut, der kleine Schokohase durfte mit rein, aber sonst nix. Klingt also nach einem unaufregendem normalen Ostersonntag. Dafür war es einige Tage zuvor sehr aufregend. Chaoskind und ich waren bei meinen Eltern zu besuch, es wurde gespielt und Sophia machte sich einen Spaß daraus, vom „Eisenbahn“ Zimmer in dem Opa mit ihr puzzelte, rüber ins andere Zimmer zu laufen, in dem meine Mutter versuchte mir stricken bei zu bringen. Während ich so nach und nach alle Maschen fallen lies und gar nicht kapierte wo ich jetzt reinstechen soll und den Faden rumwickeln, rief Sophia irgendwann „Feuer!“. Nix weiter dabei gedacht, das ruft sie eigentlich immer wenn sie einen Schornstein rauchen sieht draussen vor dem Fenster. Nachdem sie das zweite Mal „Feuer“ rief, schlenderte ich mal raus, in die Küche (Durchgangszimmer) und stand erst mal ganz kurz sprachlos da. Dann schnappte ich die Maus, schubste sie ins Zimmer in Sicherheit, knallte die Tür zu und rief dabei „Scheiße es brennt wirklich!!!“ (Hier sei Angemerkt: Es war eine total blöde Idee, sie ins Zimmer zu bringen! Ich hätte mit ihr ins Treppenhaus laufen sollen. Zum Glück is nix weiter passiert.)

In dem Moment sprang dann auch der Rauchmelder an und hektisch wurde der Herd gelöscht. Merke: nasses Tuch hilft da besser als trockenes. Zum Glück war alles nicht so dramatisch, lediglich ein Holzbrett, ein bisschen Plastik, ein Geschirrtuch und ein halb gegessener Panetone-Kuchen kamen im Feuer um. Wie kam es nun zu den Flammen auf dem Herd?

Hier kommt wieder der wandelnde Feuermelder ins Spiel. Madame hatte an der lustigen Weckerdingsuhr am Herd gedreht und fand es lustig wenn es klingelte. Da waren wir noch dabei. Als wir uns dann auf die verschiedenen Zimmer aufteilten und Sophia immer mal hin und her lief, hat sie wohl im vorbeilaufen auch mal an den anderen Knöpfen gedreht. Und nach einer Weile hat der Kram der auf dem Ceranfeld stand halt Feuer gefangen! Ein großer Schreck, und ich bin echt froh, das Sophia so perfekt reagiert hat. Sie kam weder auf die Idee die lustigen Flammen mal anzufassen, oder zu versuchen sie auszupusten wie sie es bei Kerzen (im Restaurant, zuhause haben wir keine mehr) gern mal tut. Sie hat uns einfach gerufen!

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Hier seht ihr die kleine Heldin auf dem tapferen Ross. Mehr Chaoskindergeschichten von Sophia findet ihr übrigens hier! Und damit beende ich diesen aufregenden Post und werfe ihn rüber zu RUMS, Seasonal Sewing und Out Now.

 

Blümchen Toni

Auf Ringeltoni mit Bubikragen folgt geblümte Toni mit Bubi-Schalkragen. War ja klar, das meine erste Toni nicht die letzte blieb, wo mir der Schnitt doch so zugesagt hat. Beim örtlichen Stoffdealer hat mich so ein Jersey angelacht, ganz weich, ziemlich teuer aber ich musste ihn haben. Ich hatte direkt die Toni vor Augen und habe gleich noch den passenden Kombistoff eingepackt. Falls ihr euch fragt wie die Stoffe heißen oder von welchem Hersteller muss ich leider passen. Kein Schimmer.

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Lange lagen die guten Stöffchen dann auf meinem Stoffstapel (in den Kisten ist kein Platz mehr…) und warteten dass ich endlich den Rollschneider in die Hand nehmen und sie anschneiden würde. Ich weiß auch nicht, manchmal vernähe ich die Stoffe sofort, die schaffen es nicht mal auf den Stapel. Und manchmal muss ich sie erst ein bisschen Streicheln und anschauen, obwohl ich sogar schon das geplante Werk vor mir sehen kann.

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Sehr gemütlich ist die Toni wieder, war ja klar. Der Bubikragen in groß hat sehr gut geklappt, Probleme wie beim normalen Bubi bei der ersten Toni hatte ich diesmal nicht. Sehr gut! Den Knopf habe ich nachträglich angefügt, er dient nur zur Zierde. Unter dem Knopf habe ich die Kragenseiten mit ein paar Stichen aneinander fixiert damit sie nicht auseinander fallen. Der Knopf ist ein Fundstück aus dem geerbten Nähkästchenimperium der Schwiegeroma und war wohl mal ein Mantelknopf. Jedenfalls passt er farblich perfekt!

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Hab ich nich wieder tolle Selbstauslöserfotos gemacht? Auf den oberen 3 seht ihr mich mit einem Drehwurm. Ich dachte es sieht vielleicht toll aus, wenn die Toni mal schön schwingt. Ähm ja. Es sieht wohl eher lustig aus. Vor allem war es für mich sehr „lustig“ mich gefühlte 2 Millionen Mal vor der Kamera zu drehen und den richtigen Moment zu erwischen! Puh war mir schwindelig. Da stolperte die Nähmuddi in Schlangenlinien durch den Keller hihi. Ich gebe hier alles für gute Fotos! ;P

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Und mit diesen letzten Fotos beende ich meinen Beitrag zu meiner neuen geblümten Toni und schicke sie rüber zu den Mädels bei RUMS!

Badekleid beim Chlorwassertest

Zum neuen Streichelstöffchen „Heavy Rotation“ von der Astrokatze in der knallerfarbe Aqua fiel mir sofort ein Wort ein: SOMMER!
Der Stoff schreit förmlich danach, finde ich. Stellt euch vor, dieses herrliche türkis mit weißen Kreisen auf einem sommerlichen Kleid. Ihr schwebt in Flipflops durch die Hitze, an der Hand ein niedlich gekleidetes Mausemädchen, um euch herum tropische Vegetation. Ein Papagei schreit, ein Äffchen schwingt sich über eure Köpfe hinweg auf die andere Seite auf eine große Palme. Ihr geht weiter, gelangt an einen strahlend weißen Strand an dem leise Wellen anschlagen, das Meer hat die gleiche Farbe wie das Kleid.

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So, habt ihrs? Quasi habe ich es mir wie im Indonesienurlaub vorgestellt. Genau das hatte ich also vor Augen als ich den Stoff auspackte. Klar, also Kleid für mich, Kleid für Mausi, kurze Ärmel, kombiniert mit rosa, etwas bestickt, ein Traum. Dann gings ans Fotos machen. Ähm ja. Mit dem Sommer vor Augen. Schon mal raus geschaut? Es ist JANUAR! Nix mit Sommerfotos! Tagelang habe ich überlegt. Ich wollte mir meinen Luxuspopo nicht draußen abfrieren, zumal ja das Licht auch bei Sonnenschein net ganz so supi ist. Plus leere Bäume, keine Blumen und allgemeine Winterlandschaft ohne Schnee. Was tun? Ohje. Ich wollte doch schöne Sommerfotos. Wo ist denn im Januar Sommer??? Ich hatte schon versucht mich mit meinem Zimmerbenjamini als Palmenersatz vor grauer Hintergrundwand anzufreunden, da kam mir der rettende Einfall und eine unglaubliche Gelegenheit. Muahahaha!

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Ein ganzes Hallenbad haben wir uns für 20 Minuten unter den Nagel gerissen. Es musste ganz schön schnell gehen! Zum Glück kann der Nähfroschmann richtig gut fotografieren, so als Hochzeitsfotograf. So haben wir trotz der mega kurzen Zeit eine stattliche Auswahl an Fotos, mit denen ich euch nun belästigen werde. 🙂

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Übrigens ist der Nähfroschmannfotograf seit neuestem auch Gastblogger bei mir und schreibt für euch eine kleine Serie mit Namen „BBB – Bessere Blog Bilder“! Schaut gern mal rein. Fragen könnt ihr ihm natürlich auch stellen!

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Zurück zum Thema. Wie ihr sehen könnt habe ich aus dem tollen Interlock eine Toni von Milchmonster für mich genäht. Der Schnitt ist einfach super! Hier seht ihr übrigens meine erste Toni, die fällt ein kleines bisschen schlichter aus, hat aber dafür einen Bubikragen.

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Meine türkise Sommer-Toni habe ich mit einer Doodle Eule bestickt, diese stammt von Stickdesign Kerstin Bremer. Bereits auf diesem Shirt konntet ihr die Eule bewundern! Damals hatte ich mein Make-up auf das Shirt abgestimmt, nämlich Flieder trifft Minze! Auch dieses Mal gab es ordentlich bunt auf die Augen.

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Kombiniert habe ich das Türkis mit einem schönen rosa Bündchen, ich finde zusammen knallt das so richtig toll sommerlich hihi. Mehr braucht das Kleid gar nicht an Schnickeldi. Viel ist also nicht dran, aber „schlicht“ würde ich es dennoch nicht nennen! Den Stoff von der Astrokatze bekommt ihr übrigens hier! Den gibts auch in schwarz übrigens.

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Sophia war hin und weg, dass Mama sich „bun“ (=bunt) gemacht hat. Auf die Augen kam passend zum Kleid eben türkis und ein bisschen rosa! Für den Alltag definitiv zu viel, ich hab mich kaum aus dem Auto getraut als wir noch Zeit totschlagen mussten bis wir ins Bad konnten. Der Nähfroschmann hat dann freundlicherweise Essen auf die Hand geholt und wir haben gediegen im Auto gespeist. Ich mit Jacke bis obenhin zu, damit ich ja nicht das noch zu fotografierende Kleid einsaue!

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Wie ihr seht, ich habe es geschafft das Kleid unbeschadet ins Schwimmbad zu tragen. Ihr seht auch, ich habe es sogar auf das Sprungbrett geschafft, ohne runter zu fallen! Was ein Akt sag ich euch! Das Ding WACKELT!!!

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Ich habe diesmal versucht, auch mal ein paar andere Gesichtsausdrücke hervor zu bringen. Man selbst findet es ja schnell komisch da zu sitzen (in einem Schwimmbad) und rum zu posen. Komisch? Ok untertrieben. Man kommt sich seltsam dämlich vor, weiß plötzlich nicht mehr wohin mit den Armen, Beinen und wie man den Kopf halten soll. Und wie muss man den Körper verbiegen damit man schlank aussieht? Ach ja, das Kleid sollte auch nicht zu verknittert sein und wie zum Geier soll ich meine Finger halten???

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Am schönsten werden die Bilder wenn man einfach macht und den Kopf ein bisschen ausschaltet. Zumindest geht es mir so! Und während der Kopf so ein bisschen aus ist, da kreisen die Gedanken und kommen auf ziemlichen Mist. Soll ich wirklich???

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Der Fotograf nickt die Idee ab, ich stehe da und überlege ob ich das jetzt WIRKLICH tun soll. Ok, ich hatte Wechselklamotten eingepackt und so weiter. Aber… Jetzt so echt? Mit Klamotten? Ob das Make-up wirklich hält? Und, entschuldigung aber wie ist bitte die Wassertemperatur??? Nicht das ich jetzt einen Schock bekomme oder so. Und eigentlich hab ich ja grad erst gegessen… Jaja Herr Fotograf ich weiß, wir haben keine Zeit! Also hopp! Und immer schön lächeeeeeln!!!

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PLATSCH! Erster Gedanke: Ach schau an, so kalt ist das Wasser gar nicht. Gedanke Nr. 2: Das Lächeln hat prima geklappt. Eventuell hätte ich den Mund zumachen können BEVOR ich im Wasser landete. Und einatmen wäre auch nicht verkehrt gewesen! *Luftschnapp*

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Hahaha das war lustig! Uff, das Kleid ist ganz schön hinderlich beim schwimmen! Und die Augen darf ich mir auch nicht wischen. Hindernis über Hindernis. Nochmal? Jaaaaaaaa!!! *renn*

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Es ist unglaublich witzig, wenn man mit Klamotten ins Wasser springt! Ehrlich! Solltet ihr mal probieren. Ich bin aus dem Lachen gar nicht mehr raus gekommen. Es ist irgendwie total bescheuert weil das „macht man ja nicht“ und genau deshalb ist es so lustig!!!

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An dieser Stelle möchte ich mitteilen, das mein BadeKleid den Chlorwassertest bestanden hat! Damit kann man also ruhig mal rein hüpfen, ins kühle Nass! 🙂

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Ein völlig beklopptes Fotoshooting geht seinem Ende entgegen, die 20 Minuten sind so gut wie um. Ich werd mich jetzt mal umziehen gehn. Den Artikel mit den vielen vielen Fotos lasse ich bei den RUMS Mädels vorbei schwimmen, sowie bei Crealopee. Hat mal jemand ein Handtuch?

Ringeltoni mit Bubikragen

Heute dürft ihr meine Ringeltoni mit Bubikragen bewundern! Auf dem Stoffmarkt habe ich den Ringelstoff mitgenommen, ohne Plan wofür. Aber der war so weich, der musste mit! Dunkelblau-grau geringelt, da wird sich schon was ergeben. Auch ich brauch vielleicht mal was weniger farbintensives im Kleiderschrank??? 😉

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Ergeben hat sich nun meine erste Toni! Ich liebe ja schon den Schnitt Martha vom Milchmonster und nähe ihn rauf und runter. Klar, dass ich auch mal die Toni probieren musste! Ringelkleidchen mit grauen Raglanärmeln und einem total coolen Bubikragen, der mich fast den letzten Nerv gekostet hat. Irgendwie war am Ende vom Kragen noch zu viel Ausschnitt übrig oder so. Jedenfalls hab ichs dann noch irgenwie hin bekommen. Was mein Fehler war, weiß ich immer noch nicht!

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Die Mitte vom Bubikragen habe ich seitlich angebracht, mir war gleich klar dass ich eh nicht die vordere Mitte vom Kleid treffen würde. Also statt ein bisschen ungewollt krumm lieber gleich richtig schepp. Ich finde das hat was! Verziert mit Jerseynudelschleifchen und einem schlichten Knopf. Muss ja nicht immer knallen! 😉 Die Fotos sind schon wie bei der Astronauten-Martha in unserem kleinen Kellerstudio entstanden. Ich weiß die Hintergrundrolle und die vielen vielen Blitzdingse echt zu schätzen bei dem unberechenbaren Wetter draussen. Klar, Fotos an ner schicken Location bei Tageslicht oder sogar goldener Stunde sind wesentlich schöner und stimmungsvoller. Aber man kann ja als Blogger nicht wochenlang warten ob das Wetter mitspielt und man gleichzeitig Zeit zum fotografieren hat. Und dazu hätte ich mir in dem dünnen Kleidchen ohne Jacke wohl den Popo abgefroren. Und das wollen wir ja nich, gell? 😉
Apropo schöne Fotos. Wie siehts denn aus, hättet ihr Interesse an Foto Tipps von meinem Mann??? Der hat sich angeboten ein bisschen bei mir Gast zu bloggen.

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Und was sagte der Nähfroschmann zu meinem Kleidchen? „Das ist mal cool“. Und ich darf es tragen wenn wir zusammen vor die Tür gehen. Das ist doch mal was! 😉
Die Toni lässt sich schnell nähen und ich mag den Schnitt sehr. Schlicht, viel Platz zum verzieren und experimentieren. Aber mit Bubikragen ist auch so schon das gewisse Etwas beim Schnitt dabei! Wird nicht die letzte gewesen sein. Diese Toni werf ich jetzt jedenfalls mal rüber zu RUMS und Crealopee!