PonyBloom galoppiert übers Feld

Nachdem ihr schon hier meine Lupita mit Ärmeln aus dem tollen Tic Tac Toe Jersey von Shalmiak im Feld bewundern konntet, möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und zeigen, wie das Outfit von Sophia aussieht, welches wir ebenfalls im Feld abgelichtet haben. Hier ist die süße Tunika und ich beginne direkt mit meinem absoluten Lieblingsbild:

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 Isses nich putzig??? Die Blumen, das Gras, die Maus, das Kleidtunikadings aus dem Stoff dessen rot-blaue Ponys perfekt zu den Mohnblumen und Kornblumen passen??? Na na na? Sagt schon! Schee isses. Hatte bei meinem Shirt noch das beerenfarbene Bündchen die farbliche Idylle etwas gestört, passt nun alles wie A… auf Eimer. Oder wie Pony im Feld.

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PonyBloom heißt das Stoff gewordene Träumchen und der ein oder andere wird das Design von Shalmiak schon kennen. Diesmal gibts die knuffigen Pferdchen auf leichtem Sommersweat und in zwei Farben, nämlich auf rosa Grund und auf türkishellblauem Grund. Wie ihr seht habe ich hier zunächst die rosa Ponys verarbeitet. Die Motive sind übrigens so richtig schön groß!

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Daher habe ich mir extra einen Schnitt ausgesucht, ohne viele Unterteilungen und Schnickschnack, damit die Ponys möglichst großflächig zur Geltung kommen können. Der Schnitt ist “Blå Blomma” aus der Ottobre 1/2016. Die Taschenbeutel und Bündchen an Ausschnitt und Ärmeln (mit Coverlock und Bandeinfasser) sind gelb, die Bündchen an den Taschen aus blauem Jersey (ebenfalls mit Bandeinfasser angenäht). Hatte ich schon erwähnt wie toll die roten Ponys zu den Mohnblumen passen? :D

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 Das Fotoshooting mit Sophia im Feld war jedenfalls sehr lustig. Sie hat Blumen gepflügt, gefragt wie sie heissen (alle paar Minuten) und sich ständig vor jeder Biene/Hummel erschreckt. Seit sie vorletztes Jahr zweimal hintereinander gestochen wurde, hat sie echt Panik vor den Viehchern. Wobei sie von einer Wespe gestochen wurde und die hab ich im Feld gar nicht gesehen glaub ich… Egal.

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 Dafür haben wir noch ein anderes Flügeltierchen gesehen, und vor dem hatte Sophia definitiv keine Angst. Klein, rot, schwarze Punkte: Ein Marienkäferchen! Sophia hat ihn sogleich auf ihre Hand bugsiert, genau wie die Feuerwanzen an der Mauer vorm Haus. Ohne mindestens eine Wanze auf der Hand gehabt zu haben, kommen wir nie die Tür Zuhause rein! xD

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Jedenfalls hat der kleine Kerl ihre Hand und das Kleidchen ausgiebig bewundert und krabbelte fröhlich (?) auf ihr herum, sehr zur Freude der kleinen Lady. Und farblich hat der Käfer natürlich auch einwandfrei zu den Ponys gepasst!!! Was will man mehr.

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Während ich das hier tippe, am smarten Phone um kurz vor 8 am Montag Abend, liege ich im Bett. Tagsüber habe ich es nicht geschafft, den Post fertig zu schreiben, aber ich will ihn unbedingt Dienstags posten. Also unkomfortabel am Handy. Rechts neben mir schnorchelt Sophia vor sich hin, nach einem schönen Nachmittag mit der besten Freundin auf dem Spielplatz.

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 Links neben mir im Beistellbettchen macht Alex seine Turnübungen. Die abendliche Bauchweh-Schreierei haben wir hinter uns gebracht, sie sucht uns zum Glück nicht mehr (?) jeden Abend heim. In unregelmäßigen Abständen wirft der kleine Kerl seine Beinchen samt Schlafsack in die Höhe und haut mit einem seeligen Seufzer Pupsis raus, die sich gewaschen haben. Erstaunlich, welche Geräusche ein 9 Wochen alter Säugling so produzieren kann. Dazwischen wird fleißig das Händchen angesabbert, denn seit neuestem findet es recht zielstrebig den Weg zum aufgesperrten Mündchen. Die überbesorgte Mama stellt sich natürlich die Frage, ob Alex jetzt auch einen Schnuller braucht oder ob wir es diesmal ohne “schaffen”? Sophia hatte damals angefangen sich mit Daumenlutschen zu beruhigen, also gaben wir ihr mit 3 Monaten einen Schnuller, was ich die erste Zeit einfach nur furchtbar fand. Entstellt das ganze Baby usw. Jetzt hat sie ihn immernoch, mit 3 Jahren, zumindest Nachts und tagsüber Zuhause wenn sie ihn erwischt. Nicht schön. Aber bevor Alex die Finger nimmt, bekommt er natürlich auch einen Schnulli… wie war das denn bei euren Kindern so?

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So, Alex wird langsam ruhiger, er hat wohl sämtliche Luft im Bauch abgelassen und macht sich nun zum Einschlafen bereit. Dann werde ich es ihnen mal gleich tun und auch schlafen. Gute Nacht!

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Tic Tac Toe Lupita Longsleeve mit Feldblumen

Höä? Wieder so eine geniale Überschrift oder? Den Nähnerds wirds was sagen, die wissen nun genau, was sie zu erwarten haben. Den Rest der Welt möchte ich gern aufklären. Zunächst fangen wir mal mit einem Foto an, anhand dessen sich alles genauer erklären lässt. Darf ich vorstellen, Nähfroschmuddi im Feld:

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Tic Tac Toe heißt der neue Stoff mit XO Design von Shalmiak! Ein finnisches Träumchen in gaaaanz hellem grau mit schwarz und weiß. Also wieder mal recht unbunte Farben, die ich gekonnt mit einem beerenfarbenen Bündchen an die Nähfroschfarbwelt angepasst habe. Gefällt mir richtig, richtig gut! Bei Kind 1 wurde ich immer bunter, jetzt bei Kind 2 scheine ich eine Art Balance zwischen unbunt und bunt zu finden. Hihi!

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Weiter im Text: Was ist Lupita Longsleeve? Wem Lupita noch nix sagt, vor dem verneige ich mich. Denn derjenige hat es drauf, die Social Medias auch mal gekonnt beiseite zu lassen :D Davon sollte ich mir dringend eine Scheibe abschneiden. Muss man denn immer über jedes neue Schnittmuster und jeden Stoff, jeden Shop und jeden Blog bescheid wissen? Eigentlich nicht. Warum hänge ich dann trotzdem so oft am Handy bis ich mich total gestresst fühle? Komplett bescheuert. Deshalb versuche ich jetzt immer öfter, das Handy mal Handy sein zu lassen und nicht als festgewachsenen Körperteil ständig in der Hand zu halten. Aber das wollte ich ja eigentlich gar nicht schreiben. Ich habe meinen rosa Faden verloren…

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Richtig, Lupita. Also Lupita heißt der neueste Schnitt vom Milchmonster. Eigentlich ein cooles Trägertop mit *räusper* Mordsausschnitt, der echt was her macht! Dazu gibt es nun seit einigen Tagen die von vielen gewünschte Ärmelerweiterung in kurz, 3/4 und lang. Hammerausschnitt das ganze Jahr also! :D

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Obenrum körperbetont – ok, mopsbetont, nennen wir es doch beim Namen. Nach unten hin mamabauchfreundlich ausgestellt. Der After-Schwangerschaftsrestbauch und die evtl. in Mitleidenschaft gezogene Hüft-Po-Partie wird also gekonnt flatterig umspielt und man kann in den Spiegel schauen ohne in Tränen auszubrechen oder so. ;) Der Ausschnitt lenkt eh alle Blicke auf die Still-Vorzüge. Die Coverlock kam auch zum Einsatz, nämlich unten am Saum und samt Bandeinfasser am Ausschnitt.Dazu habe ich hier 3/4 Ärmel mit kurzen Bündchen kombiniert, schließlich wars grade eben noch regnerisch und frisch im Schatten. Die Coverlock kam auch zum Einsatz, nämlich unten am Saum und samt Bandeinfasser am Ausschnitt.

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Inzwischen ist hier ja wieder eine Hitzewelle eingetroffen und man schwitzt sich kaputt! Mit 8 Wochen Baby find ich das eher mäßig lustig, der arme Kerl. Aber bei dem unbeständigen Wetter wird es nächste Woche sicherlich wieder einen Temperatursturz von 10-20 Grad geben. Das natürlich auch nicht lustig sondern verursacht eher Kopfschmerzen, nun ja.

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Meine Lupita aus dem tollen Jersey von Shalmiak find ich jedenfalls zum Springen gut! Fühle mich sauwohl damit sozusagen. Obwohl die erfahrene Stillmuddi schon wieder gemerkt haben dürfte: Das könnte schwierig werden. Beim Lupita Schnitt ist auch eine kleine Knopfleiste erklärt, die echt was her macht. Und mit der man vor allem auch stillen kann! Warum ich die nicht bei meiner Lupita umgesetzt habe? Mhh… ich würde sagen es war eine Mischung aus “Oh Oh, ob ich das hin bekomme?” + Faulheit + akuter Zeitmangel.

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Versteht mich nicht falsch, ich glaube nicht, dass die Knopfleiste schwierig ist. Ich müsste nur die Zeit finden, die Anleitung gescheit zu lesen und mich mal damit zu beschäftigen. Das man die in 5 Minuten runter näht beim ersten Versuch, das glaub ich halt nun mal nicht. Außerdem bin ich ja eine Einfass-Niete und würde die Knopfleiste daher gern mit dem Bandeinfasser der Ovi mal umsetzen. Doch wie gesagt, dazu bräuchte ich mal so 1-2 Std Zeit und zwar ohne quängeldes Baby im Tragetuch, das meine Maschinchen nicht mag. Geplant ist eine Knopfleisten-Lupita auf alle Fälle. Das ist einfach noch das Tüpfelchen auf dem i!

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Noch ein paar Takte zu den Fotos? Auf dem Weg zur Krippe komme ich immer an diesem tollen Blütenmeer vorbei. Mohnblumen, Kornblumen,… Einfach total hübsch anzusehen! Als ich dann überlegt habe, wo man die Lupita ablichten könnte, fiel es mir gleich ein. Auch wenn das Mohnblumenrot nicht ganz zu dem beerenfarbenen Bündchen passt. *hust* Also ab aufs Feld gedüst, die gut frequentierte Landstraße heil überquert und hinein… in den Matsch. Ja, so ein gut gelockerter Ackerboden nach mehreren nassen Tagen ist schon was feines. Egal, Schuhe und Jeans sind mental bereits abgehakt, da kann man sich ja nun auf schöne Fotos konzentrieren. Voller Einsatz mal wieder für den Blog! ;)

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Was die Insassen aus den vorbei rauschenden Autos wohl gedacht haben, als ne Muddi, ein kunterbuntes Kleinkind und ein Asiate mit Fotoapparat im Feld herum gehüpft sind?! Dürfte ein recht lustiger Anblick gewesen sein, aber angehalten hat keiner. Autogramme wollte auch keiner. Und ja, ihr habt richtig gelesen: Auch das Chaoskind war mit von der Partie. Aber von ihrem tollen Outfit erzähle ich euch beim nächsten Mal! Sonst wird dieser Artikel hier einfach zu lang. Wäre ja schade um meine wohlgewählten Worte (hahaha) und die tollen Fotos, wenn es kein Leser bis zum Ende schafft! ;)

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Meine Lupita werf ich noch schnell bei einigen Linkpartys vorbei:
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Geblümte Ballonhose mit Shirt ohne Bündchen

Manchmal brauch ich ein bisschen. Da muss ich erst eeeewig tolle Beispiele auf allen Social Media Kanälen bewundern und mir überlegen, ob ich das wohl auch so hin bekommen würde? Stoffe hätte ich ja. Aber noch ein Schnittmuster? Ich hab doch schon so viele. Aber das ist echt schön. Aber ist es so anders? Brauch ich das wirklich oder WILL ich bloß wieder? Liegt es am Ende ungenäht auf der Festplatte rum?

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Ich habe entschieden: Ich brauche es. Die Tuula Ballonhose ist einfach so süß anzusehen! Und so ein leichtes langes Höschen brauch die Maus. Fertig. Also hab ich eins genäht, wie ihr hier unschwer erkennen könnt. Beziehungsweise ein zweites, denn eines hatte ich euch schon mal gezeigt, in 3/4 Länge und quietschepink! Dieses hier ist aus einem blau-pink geblümten, ganz weichen luftigen Baumwollschätzchen, den ich aus Indonesien mitgebracht bekommen habe. Hier habe ich übrigens mal über das Stoffparadis dort geschrieben!

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Die Taschen vorne mit weißem Schrägband mit so einer Spitze dran eingefasst, die Taschenbeutel sind aus pink-blauem Schneckenstoff. Diesen hatte ich vor wirklich Ewigkeiten schon gekauft und nie verwertet weil ich nicht wusste für was. Als hätte er auf diese Hose gewartet, passte er doch perfekt zum Blümchenstoff! Die Passe ist aus dunkelblauem Stoff mit weißen Punkten, Gürtelschlaufen hab ich auch mit drauf genäht. Nur noch keinen Gürtel rein gemacht. Und oben mit Gummibund. Die Taschen hinten sind auch aus dem Schneckenstoff, mit dunkelblauem Schrägband eingefasst. 

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Damit die Hose nicht so allein ist, habe ich ein Shirt dazu genäht. Aus pinkem Viskosejersey, gemixt mit den süßen blauen und pinken Birnen und Äpfeln des Sanetta Jerseys, den ich von meiner lieben Aefflyn bekommen habe. Der Schnitt ist das Hemlock Top, dass es bei Nähconnection auf deutsch übersetzt gibt. Hier hatte ich auch schon eines genäht, mit doppelten Ärmeln und Glitzermuffin!

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Diesmal habe ich nur einfache Flügelärmel genäht, nicht gedoppelt da der Jersey von beiden Seiten gut aussieht. Einfach Rollsaum dran, fertig. Genauso unten am Saum des Shirts. Vorder und Rückteil habe ich geteilt wie man sieht, und eine kleine Paspel aus einem gefalteten Jersey Streifen zwischen gefasst. Und weil ich diesmal ganz ohne Bündchen nähen wollte, habe ich mir einen Beleg dazu gebastelt für den Ausschnitt und habe sogar ein kleines “Loch” mit Knopf hinten eingearbeitet, nach diesem Tutorial von Pattydoo für einen Tropfenverschluss. Definitiv aufwändiger als nur ein Bündchen ran zu tackern, aber macht echt was her! Und schwer oder kompliziert wars nun auch nicht. 

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Wie man sieht post die Maus wieder hervorragend für den Fotografenpapa! :) Ach ich könnte sie auffressen. Sie ist so groß und noch so klein, meine Schnuckelmaus. Im Alltag mit Babybruder muss ich echt aufpassen, dass ich nicht zu viel von ihr verlange, weil sie ja die “Große” ist. Und es ist ein Balanceakt, beiden Kindern die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie brauchen! Wenn Alex grade sein Grinsen übt, oder versucht, mit offenem Mund ein vorbei huschendes Fäustchen zu erwischen, entgeht mir manchmal was von Sophia. Und wenn Sophia ruft (z.B. weil sie auf dem Klo sitzt) da möchte ich mich gern zerteilen! Aber das liegt wohl in der Natur der Sache… Beide fordern jedenfalls meine Aufmerksamkeit mit Geschrei ein, wenn sie zu kurz kommen! xD

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Diese Sommerkombi kommt noch zu ein paar Linkpartys:

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Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

Heute gehts ENDLICH weiter mit der Serie “BBB – Bessere Blog Bilder”! Unserem kleinen “Handbuch” der Fotografie. In dieser Folge gibt mein Fotografen-Ehemann Stefan der diese Serie für euch bei mir gastbloggt, eine kleine Entscheidungshilfe für den Objektivkauf. Kit Objektiv? Zoom oder lieber Festbrennweite und was ist das überhaupt? Falls also jemand gerade überlegt was er für ein Objektiv braucht, könnte dieser Artikel helfen sich klar zu werden! Im Übrigen freut sich Stefan sehr über eure Likes auf seiner Facebookseite oder Instagram!!!

Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

In der letzten Folge von BBB habe ich die Bildwirkung von verschiedenen Brennweiten erklärt. Wie bei einem Weitwinkel viel von der Umgebung aufs Bild kommt – dafür aber ein von nahem fotografiertes Gesicht eine dicke Nase bekommt, oder dass man mit einem Tele hervorragend Portraitfotos schießen kann ohne dicke Nase – dafür aber mit sehr engem Blickfeld. Beide Brennweiten-Arten haben also ihre verschiedenen Einsatzzwecke, soweit so gut. Was sollte man sich aber nun als Blogger zuhause hinlegen? Ganz viele verschiedene Festbrennweiten (also für jede Brennweite ein extra Objektiv), oder lieber ein Zoom (kann aus- und einfahren und deckt so eine ganze Spanne von Brennweiten ab)? Auf den ersten Blick als Laie könnte man meinen: Prima, ein großes Zoom-Objektiv und meine Kamera kann alles, Problem gelöst. So einfach ist es nun leider nicht, und darum soll es heute gehen.

Ein gutes Objektiv ist fast wichtiger, als der Kamerabody.
Heißt: Mit einer günstigeren Kamera aber einem guten Objektiv kann man super Fotos schießen! Wohingegen einem bei einem schlechten Objektiv auch die absolute Oberklasse Kamera nichts bringt. Warum ist das so?

Gute, also hochwertige Objektive zeichnen sich durch ihre Bildschärfe, bessere Farbdarstellung und weniger Abbildungsfehler aus. Abbildungsfehler sind beispielsweise sogenannte “chromatische Aberrationen”; damit ist dieser seltsame lila/grün-Schatten gemeint, den man manchmal bei Farbübergängen wie z.B. Baumäste mit blauem Himmel drumherum bekommt. Dies entsteht durch unterschiedliche Lichtbrechung und minderwertige Linsen in Objektiven kommen damit einfach nicht klar.

Außerdem zeichnen sich hochwertige Objektive meist durch wesentlich besseres und schnelleres Fokussieren aus. Dies ist besonders wichtig z.B. wenn man kleinen Kindern hinterher-fokussiert! Jeder kennt Fotos, wo man einen Moment einfangen wollte und sicherheitshalber eine ganze Reihe Fotos schießt, das Kind aber dabei auf einen zu- oder weggelaufen ist und dann sind die Bilder alle unscharf. Hochwertige Objektive schaffen es hier i.d.R. schneller zu fokussieren.

Wenn man sich nun eine Spiegelreflexkamera anschafft, gibt es eigentlich immer zum Kamerabody noch ein “Kit Objektiv” dazu im Angebot. Diese Set Angebote sind prinzipiell ganz gut, das Objektiv ist für den verhältnismäßig niedrigen Preis schon ok, aber man kommt wirklich schnell an die Leistungsgrenze. Mein Tipp lautet hier deshalb ganz klar: Lieber das Geld für das Kit Objektiv sparen und stattdessen eine Festbrennweite kaufen! (z.B. 50mm, das ist meine “Universal-Linse” und meist auch sehr kompakt gebaut). Aber nun widmen wir uns mal der generellen Frage:

Heute- Festbrennweite vs. Zoom-Objektiv

Zoom oder Festbrennweite?
Wie alles im Leben hat auch jede Objektivart seine Vor- und Nachteile, die ich euch hier mal ganz knapp auflisten möchte.

Zoom Vorteile
Ganz klar, man hat ein universell einsetzbares Objektiv mit dem man schnell von kurzer zu langer Brennweite wechseln kann, ohne die Kamera “umzubauen”. Das ist beispielsweise im Urlaub sehr praktisch, wenn man nicht einen extra Koffer für sein Fotozubehör mitschleppen möchte oder wenn ein Wechsel des Objektivs bspw. in der Wüste die Gefahr der Verschmutzung durch Eindringen von Sand in das Kamera-Innere birgt.

Zoom Nachteile
Die ganze Bequemlichkeit hat den Nachteil, dass die Bildqualität eines Zooms im Vergleich zur jeweiligen Festbrennweite meist nicht so gut ist. Es sind mehr Komponenten beweglich verbaut, was das Objektiv “fehleranfälliger” machen kann. Außerdem ist ein Zoom meist nicht so lichtstark wie eine Festbrennweite, d.h. im Normalfall ist bei f2.8 Schluss, selten auch bei f2.0, wohingegen bei Festbrennweiten auch bspw. f0.95 möglich ist.

Ein weiterer Nachteil: Man lernt das Fotografieren einfach nicht so schnell. Man steht an einer Stelle und zoomt hin und her, statt sich zu bewegen und zu erfahren was für eine Bildwirkung der Standortwechsel und die jeweilige Brennweite hat. Denn GANZ WICHTIG: Man benutzt das Zoom bzw. die lange Brennweite als erfahrener Fotograf nicht, weil es so schön ist, entfernte Dinge bequem nahe ranholen zu können! (Die Ausnahme bilden bspw. Sportfotografen, die nicht näher an die zu fotografierenden Spieler ran kommen weil sie sonst den Fußballern auf dem Platz ganz schön im Weg stünden). Sondern man benutzt ein Zoom, um schnell viele Brennweiten abdecken zu können, da diese jeweils völlig verschiedene Bildwirkungen haben und man vielleicht aufgrund der Situation nicht ständig das Objektiv wechseln kann. (Hier gehts nochmal zum Artikel über Bildwirkung!).

Tamron 24-70mm f2.8

Tamron 24-70mm f2.8

Festbrennweite Vorteile
Vorteil einer Festbrennweite ist zunächst mal, das solch ein Objektiv meist günstiger ist als ein Zoom. Zudem ist die Bildqualität besser und es ist lichtstärker als ein Zoom (hat also eine bessere Blendenzahl, f1.4, f1.2, etc.). Unter Umständen braucht man erst viel später eine zusätzliche Lichtquelle wie einen Blitz.

Außerdem lernt man eine Menge über die Bildwirkung, wenn man mit Festbrennweiten fotografiert und kann seine Fähigkeiten da wirklich schnell verbessern! Der Look eines Fotos welches mit einer Festbrennweite gemacht wurde, ist häufig viel “schöner” als mit einem Zoom. Es ist schwer zu beschreiben, aber manchmal haben die Fotos dann einfach etwas an sich, was man als “schön” wahr nimmt: das weiche Bokeh (hier gehts zum Artikel über Bokeh!), die Farben, ein dreidimensionaler Look. Man spricht hier in Fotografenkreisen vom “Charakter” einer Linse ;)

Festbrennweite Nachteile
Natürlich hat auch ein Objektiv mit Festbrennweite Nachteile, ihr merkt es schon: es ist nämlich nur EIN Objektiv mit EINER Brennweite. Man ist also verhältnismäßig unflexibel, man muss “manuell” (nämlich durch hin und her laufen) den Abstand zum Objekt ändern und manche Fotos “geh’n einfach nicht”. Das bringt meine Frau dann auf die Palme, wenn wir Fotos für den Blog machen und sie hat plötzlich eine Idee und ich sage, ja aber du kannst dich jetzt nicht auf die andere Seite vom See stellen ich hab nur die und die Brennweite dabei, dann bist du zu weit weg! ;) Man braucht also für verschiedene Anlässe und Begebenheiten verschiedene Objektive, die man dann auch wechseln muss. Oder man braucht zwei Bodys, also zwei Kameras! ;)

Sigma 50mm f1.4 Art

Sigma 85mm f1.4

Wie man sieht, muss man also abwägen, welches Objektiv in welcher Situation für einen persönlich am besten funktioniert. Wenn ich in den Urlaub nur ein Objektiv mitnehmen könnte, würde ich wohl eine 35mm Festbrennweite (weil nicht zu nah und nicht zu weit) oder ein Standardzoom (z.B. 24-70mm) wählen. Will man aber z.B. in einer “düsteren” Kirche oder einem anderen Bauwerk ohne Blitz fotografieren, dann bekommt man definitiv bessere Bilder mit einer Festbrennweite. Will man lernen und sich verbessern, dann definitiv mit Festbrennweiten fotografieren, weil man sich mehr bewegt und die Bildwirkung wesentlich schneller versteht.

Mein Tipp: Wenn man eh schon das Kit Objektiv besitzt, dann könnte man gut ein 50mm dazu kaufen, gibts beispielsweise mit f1.8 von Canon für um 100€ (für Nikon und andere gibts sowas auch). Dann hätte man für den Preis eine unschlagbar günstige und gute Festbrennweite, mit Blende bis 1.8 und man kann schön mit der Schärfentiefe spielen.

Hätte ich mein 50mm f1.8 nicht mitsamt Kamera Body runter geworfen, würde ich es zu einigen Anlässen immer noch verwenden. Ich habe es nach dem “Unfall” noch ein wenig zurecht gebogen und versucht zu retten, und konnte es sogar noch mit manuellem Fokus benutzen, aber irgendwann ist das Vorderteil dann einfach abgefallen… ;)

Wenn man das Kit Objektiv nicht gekauft hat, lautet mein Tipp:  Auf jeden Fall das 50mm f1.8 kaufen! Noch besser wäre es, wenn der Geldbeutel ein bisschen was hergibt, ein 35mm f1.8, da die 35mm besonders auf einer Cropkamera (APS-C bei Canon, DX bei Nikon) doch etwas universeller einsetzbar ist. Die f1.4er Objektive sind zwar noch um eine zweidrittel Blende lichtstärker und i.d.R. in der Farbdarstellung und Fokus besser, allerdings sind sie im Vergleich zu den f1.8er Objektiven auch um einiges schwerer, größer und teurer! Für den Anfang genügen 1.8.

Wenn man seeehr nah fotografieren möchte, benötigt man ein sogenanntes Makro Objektiv. Damit werden z.B. Insekten fotografiert oder ganz kleiner Kleinkram eben. Es ist eher ein spezielles Objektiv. Die “normalen” Objektive fokussieren ab einer zu kleinen Distanz zwischen Objekt und Objektiv nicht mehr (dies ist die sogenannte Naheinstellgrenze, ab da wird es einfach nicht mehr scharf). Das erlebt meine Frau öfter, wenn sie mit dem Handy ein Rezept aus einer Zeitschrift abfotografieren möchte – erst ist sie ganz nah dran mit dem Handy und geht dann ein Stück weiter weg bis der lustige grüne Kasten erscheint und anzeigt, dass es jetzt scharf sein sollte. Makros setzen also genau dort an, sie schaffen es nämlich, bis auf wenige Zentimenter zwischen Objektiv und Objekt zu fokussieren. Im Normalfall braucht man aber kein Makro. Die Detailaufnahmen, die ich für Katja mache, schieße ich mit einer ganz normalen Festbrennweite von 50mm.

Noch ein ganz wichtiger Tipp von mir: Macht bloß nicht den Fehler, euch einen ganzen Park an Objektiven zuzulegen! (Die Stoffsucht sollte sich nicht zur Objektivsucht erweitern.) Wenn man nur eines oder zwei hat, hat man auch nicht die Qual der Wahl und kann stattdessen seine Energie in kreative Ideen umwandeln. Ich fotografiere momentan 90% der Zeit bei meinen Hochzeitsreportagen mit nur zwei Objektiven! Und da habe ich ja auch viele wechselnde Situationen und Motive.

Fazit: Wenn ihr die Flexibilität eines Zooms nicht zwingend benötigt, fotografiert lieber mit Festbrennweiten.

Und noch eine letzte wichtige Sache: Beachtet den Cropfaktor!
Alle Brennweitenangaben beziehen sich auf das Vollformat, die meisten werden aber eine Cropkamera (hier gehts zum dem Blogartikel  über Sensorgröße, also Vollformat vs. Crop) besitzen. Das bedeutet, ihr bekommt auf einer Cropkamera mit 50mm Objektiv einen anderen Bildausschnitt als auf einer Vollformatkamera mit dem gleichen 50mm Objektiv. Wenn ihr eine Cropkamera mit APS-C Sensor habt (Canon), so ist der Cropfaktor 1,6. Das bedeutet ihr multipliziert die 50mm mit diesen 1,6 und tada, ihr wisst, wie sich dieses 50mm Objektiv auf eurer Cropkamera verhält, nämlich wie ein 80mm Objektiv (50 x 1,6 = 80). Wenn ihr sowieso nur mit Cropkameras fotografiert habt, dann werdet ihr sowieso schon wissen, wie sich 50mm auf eurer Kamera anfühlen. Jedoch müsst ihr beachten, dass egal wo ihr was über Fotografie/Kameras lest (Blogs, Zeitschriften, Bücher, etc.) immer von den Brennweiten auf Vollformat die Rede ist. Da bin ich auch anfangs drüber gestolpert, dass ein 14mm Weitwinkel auf Vollformat viel weiter ist als auf Crop. Oder die klassische Reportagelinse mit 35mm doch nicht mehr so reportagegeeignet auf Crop ist, da sie 56mm entspricht und somit viel enger ist.

Beispielbilder
Hier noch einige Bilder. In der Bildunterschrift seht ihr mit was für einem Objektiv sie aufgenommen wurden. Könnt ihr einen Unterschied erkennen? Alle Bilder wurden mit maximaler Blendenöffnung fotografiert (also f1.4 bzw f2.8).

Tamron 24-70mm f2.8

Tamron 24-70mm f2.8

Tamron 24-70mm f2.8

Sigma 85mm f1.4

Sigma 50mm f1.4 Art

Nikon 85mm f1.4

Nikon 85mm f1.4

Sigma 50mm f1.4 Art

Sigma 50mm f1.4 Art

Tamron 70-200mm f2.8

Dusty Stripes stehen im Wald

Schwarz-weiß, da denkt man ja jetzt nicht sofort an Nähfrosch oder?  Aber auch vor mir macht der schwarz-weiß Trend nicht halt. In Form von breiten Streifen zog dieser Trend in mein Stoffregal, beziehungsweise so weit hat er es gar nicht geschafft. Er wurde “sofort” vernäht. Ich präsentiere Nähfroschmuddi mit 2 Kaulquappen im Matching Outfit:

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

Es sei angemerkt, dass “sofort vernäht” momentan einen Zeitraum von ca. 2 Wochen beschreibt. Alex wird nämlich gern getragen, mag aber die Ovi (noch) nicht. Also das Nähen mit Tragetuch fällt flach. Und Abends nähen ebenfalls, weil er da gern abwechselnd schreit und trinkt, also muss die Milchbar natürlich bei ihm im Familienbett bleiben. Somit ist die Nähzeit arg begrenzt, obwohl mir der Kopf vor Ideen schwirrt! Aber das wird schnell genug wieder anders, die Babyzeit werde ich also lieber genießen (und meine Insta und FB Sucht reduzieren).

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

Der schwarz weiße Streifen Jersey heißt “Dusty Stripes” von Shalmiak und ist echt toll. Die Streifen sind schön breit und durch das “Punkte Muster” interessant anzusehen. Halt nicht akkurat gestreift sondern ein bisschen Vintage, wobei der Begriff schon arg abgenudelt ist in der Stoffsuchtiszene. Qualitativ ist es ein Jersey, also luftig leicht, perfekt für den Sommer, aber rollen tut er sich wie alle Jerseys ein wenig. Das ist aber halt so, kann man nix machen. Ich mag ihn trotzdem totaaaal gern und er ließ sich gut vernähen.

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

 Ein halber Meter von dem schwarz weißen Streifen Jersey “Dusty Stripes” von Shalmiak kleidet nun 3/4 der Nähfroschfamilie. Tatsächlich war die erste Frage der Maus, wo denn der Papa sein Streifenshirt gelassen hätte??? Aber für ihn hats einfach nicht mehr gereicht. Ich hatte extra schon stoffsparsame Schnitte ausgesucht und die Rückseite von Sophias und meinem Shirt ist aus schwarzem Jersey. Aber nun, da muss ich halt nachordern! ;P

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

Genäht habe ich für mich ein ganz simples Shirt mit überschnittenen Ärmeln nach dem Freebook Kimono Tee von MariaDenmark. Ratzfatz fertig weil es ja nur aus 2 Teilen besteht. Am Ausschnitt habe ich mit Beleg gearbeitet und die Cover mal drüber rutschen lassen, so dass man den Greiferfaden rechts sieht mit dem typischen Muster. Ich finde zu dem Stoff passt der cleane Schnitt total gut, deshalb hab ich auch mal kein Getüddel ran gemacht. Der Mann war ganz begeistert: Endlich mal ein “schickes” Shirt! Hmpf.

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

Für die Große gabs ein Raglanshirt von Klimperklein, beplottet mit einem Neonpinken Tintenfisch von Kleine Göhre aus der Küstenjunge bzw Küstenmädchen Serie. Als ich Sophia das fertige Shirt zeigte, warf sie sich schreiend auf den Boden. Anscheinend mag sie keine Tintenfische. Am gleichen Tag kam sie total aufgeregt mit einem Buch aus der Krippe heim. Sie wollte mir unbedingt was tolles zeigen! Sagte sie, schlug ein Bild von einem Tintenfisch auf und rief: “Ein Oktopus! Der ist toll!” o.O Inzwischen jedenfalls trägt sie das Shirt sehr gerne.

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

Für Baby Alex habe ich mal wieder nach dem Freebook Strampelhose Mickey von Le-Kimi einen Strampler genäht, irgendwie genieße ich bei Kind Nr. 2 die Stramplerzeit mehr als beim ersten. Sophia hab ich schnell in Hose und Shirt oder Kleidchen gesteckt, aber diesmal wird es ausgekostet! ;) Roomper, Jumper und co. sind ja sowieso grade total in. Auch der knuffige Krebs ist eine Plotterdatei von Kleine Göhre aus der Küstenjunge bzw Küstenmädchen Serie.

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

Die Fotos sind bei einem unserer ersten Familienausflüge zu 4 entstanden (den ganz ersten hat der arme Kerl ja in einen Indoorspielplatz gemacht, weil das Wetter an Sophias Kindergeburtstagsparty so schlecht war!). Wir waren im nahegelegenen Wildtierpark und haben die Wildschweine, Rehe, Wildkatzen und so weiter besucht. Sogar einen Dachs haben wir eine ganze Weile beobachtet. Er hat sich allerdings verzogen, als Sophia lauthals sang: “…sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr…” o.O

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

 Hinter uns sieht man übrigens die Silhouette von einem Wiesent. Aber Sophia sagt gerne Biesont dazu, das passt bestimmt auch. Am liebsten mag unser Chaoskind dort das kleine Häusschen mit den Mäusen drin und die Ziegen die man normalerweise streicheln und füttern kann (zur Zeit ist leider das Streichelgehege geschlossen, wahrscheinlich weil die armen Viecher sonst von den Kindermassen zu sehr gemästet und genervt werden, trotzdem schade.)

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

 Auch der tolle Spielplatz gegenüber von den Rehen wird gern von ihr Beturnt. Und noch lieber mag sie das Eisauto, das meistens am Spielplatz steht. Häufig bekommt sie da auch ein Eis, weil wir selbst nicht widerstehen können. Erst war ich ja skeptisch, was das wohl für Eis sein mag, aber es ist superleckeres selbst gemachtes. Sahnekirsch schmeckt so gut dort, also legen wir bei gutem Wetter eine Eispause ein. Bei mittelschlechtem Wetter wie an diesem Tag, ist das Eisauto leider nicht da…

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

 Mittelschlechtes Wetter? Genau. Es hat nämlich immer mal wieder genieselt und Madame hat ihre Gummistiefel und ihren lila Regenschirm ausgeführt. Leider haben wir kein gescheites Bild davon hihi. Das Wetter hat uns nicht vom Besuch des Tierparks abgehalten, dank Dauerkarte hätten wir auch nach einem kurzen Besuch ohne “Verlust” wieder heim fahren können wenn das Wetter ganz schlecht geworden wäre. Aber so hat es nur ab und zu etwas geregnet und ich hab mir eben Bänke gesucht, die geschützt unter Bäumen standen um zu stillen.

Nähfrosch näht Dusty Stripes von Shalmiak

 Dank des mittelschlechten Wetters waren wenige Besucher dort, und ich konnte mich schnell hinter einem Baum umziehen. Wir haben nämlich noch ein Outfit dort fotografiert, das zeige ich euch aber das nächste Mal. Und natürlich hat der Stillprofi bereits erkannt: Mit dem Kinomo Tee kann die doch gar nicht so gut gestillt haben??? Ja genau. Ich habe das Shirt nur für die Fotos getragen und dann schnell wieder zu einem Stillshirt gewechselt. Macht das stillen halt doch einfacher, als wenn man das ganze Shirt hochziehen muss, das mag ich gar nicht. Das Streifenshirt kommt also diesen Sommer bei mir nur sporadisch zum Einsatz, aber ich wollte unbedingt den Schnitt zu dem Stoff hihi.

Naehfrosch-Stripes4

Und mit diesem letzten Foto der 3/4 Nähfroschfamilie möchte ich diese Fotoflut nun beenden. Ich hoffe die Bilder werden bei allen Lesern richtig geladen, ich habe sie extra verkleinert da es da neulich mal Probleme bei einigen gab! Natürlich wird dieser streifige Beitrag auch noch verlinkt: Coverliebe, PlotterliebeSewMiniMade4BoysSöhne&KerleMeitlisacheKiddikramRUMSCrealopeeSeasonal Sewing und zu meiner Kostenlose Schnittmuster Linkparty!

Blabla ich will hüpfen und schaukeln!

“Daraus ein Kleid, Mama! Aber mit so kleine Ärmel für wenn Sommer ist! Aber mit Blablabla drauf! Und daraus eine Leggins.” Eine ganz klare Bestellung gab es von der Maus, als sie die neuen Stoffe von Astrokatze aus dem Karton zerrte. Pakete auspacken ist sowieso immer toll, aber wenn dann noch ein LILA Stoff von Astrokatze drin ist, dann gibt es einen Freudenschrei.

Blabla1

Warum Blabla drauf soll? Die Madame blättert gern mal die Nähzeitschriften durch. Viele hab ich ja gar nicht, aber eine neuere Ottobre ist darunter. Und da ist vorne drauf ein Shirt mit Blabla Appli. Als Sophia das Shirt gesehen hat, fragte sie, was denn da steht und ihre Reaktion war folgende: “Blablabla sagt die Mama auch immer!” und dann lachte sie sich kaputt.

Blabla3

Bei der Bestellung des Kleides war ihr sehr wichtig, dass 3 Mal Bla drauf kommt und nicht wie in der Zeitschrift nur Blabla. Da legte sie wirklich großen Wert drauf. Also hab ich recht stümperhaft ein eigenes Plottmotiv gemalt und das dann auch noch vergessen zu spiegeln muähhh! Aber letztendlich hat es die etwas krumme Sprechblase doch richtig rum aufs Kleid geschafft. Dass die Sprechblase so rum ist, dass das Blablabla quasi vom Chaoskind gesprochen wird, ist reeeeiner Zufall ;)

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Nun mal ein paar Worte zu den Stoffen: Es sind zwei lila Bio Sommersweats von Astrokatze mit ovalen Mustern. Der OvalWaves Mini hat kleine, dezente Ovale drauf in einem ähnlichen Farbton wie die Grundfarbe und der OvalWaves hat das gleiche Muster in größer und cremefarben, was sich stärker von der Grundfarbe abhebt. Es gibt den OvalWaves auch noch in mint, dunkelblau, braun und antrazit. Der fliederfarbene Jersey ist aus meiner Restekiste.

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Der Schnitt der Leggins ist das Freebook LittleLegLove von Nemada und das Kleid ist grundsätzlich das Raglankleid von Klimperklein. Aber weil ich nur ein kleines Stück von dem lila Stoff mit den kleinen Mustern hatte, habe ich einen gedoppelten Rock dran gebastelt. Der besteht aus 2 (bzw 4, je 2 für Vorne und 2 für Hinten) langen Stoffstücken (Länge hab ich willkührlich gewählt) die oben eingekräuselt sind und unten einfach einen Rollsaum haben. Das weiße “Band” ist eigentlich ein Fehler, denn ich wollte den Stoff vom Oberteil auch als Rüsche unten abschließen. Aber irgendwie haben sich diese 3-4 cm so eingerollt, dass es total doof aussah. Also habe ich das eingerollte einfach festgenäht. Das sichtbare weiße Band ist also einfach die linke Stoffseite des Sommersweats!

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Die Fotos von der Chaosmaus im Prinzessinnenkleid sind auf dem Weg zu einem Fest hier in unserem Ort entstanden. Auf dem Weg liegt auch der kleine Spielplatz, wo die Stoffe einem wilden Schaukeltest unterzogen wurden. Auch im Sandkasten saß die Madame und rennen musste sie sowieso.

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Und hüpfen! Zuerst wurde einfach auf dem Weg gehüpft…

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Und dann auf der kleinen Hüpfburg auf dem Fest.

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Wir können also behaupten, das Kleid und die Leggins haben wir bis zum Geht-nicht-mehr auf Spieltauglichkeit getestet. Und auf Esstauglichkeit auch. Am Ende des Tages hatte das Kleid neben der Sprechblase auch noch eine zusätzliche Ketschup-Appli. Die Madame hat Pommes mit Ketschup gemampft und dann dem Papa die Bratwurst vom Teller geklaut. Als die leer war, kam sofort der Schlachtruf: “Neue Bratwurst, neue Bratwurst!” Die hat der Papa pflichtbewusst sogleich geholt, doch als sie dann da war, war die Maus doch satt. Immer das selbe! :D

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Die Madame hatte jedenfalls sehr viel Spaß, und die Bilder sind mal wieder schön nebenbei entstanden. Da gibt es eigentlich immer die schönsten Motive, vor allem wenn das Wetter auch so gut mit spielt. Wobei knalliger Sonnenschein ja auch wieder kontraproduktiv ist, wegen den harten Schatten, aber ich finde die Fotos echt schön. So, das war jetzt das Schlusswort. Ich muss gleich nochmal lesen, ob ich totalen Mist geschrieben habe. Denn Alex hat zwischendurch die Windel voll gebollert (der Mann wickelt gerade) und die Madame sitzt neben mir und quatscht mich schwindelig. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hat sie den Frosch angeschaltet. Den hat sie zum Geburtstag bekommen und ich muss mich unbedingt mit etwas Batteriebetriebenem bei der Schenkerin revangieren. Der Frosch kann nämlich reden. Genauer gesagt ist es ein “Nach-äff-Frosch”. Heißt, jemand redet und der Frosch babbelt es nach, mit verzerrter Stimme. Die Maus lacht sich ständig schlapp, und ich bekomme nervöse Kopfschmerzen ach ich weiß schon gar nicht mehr was ich schreiben wollte, sie hat grade 4 Packungen Kornflakes aus dem Schrank geholt, wo kommen die überhaupt her??? Entschuldigt mich, ich muss da mal eingreifen. Sie redet irgendwas von Hundefutter.

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Die Leggins und das Kleid schauen noch bei ein paar Linkpartys vorbei:

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Astromaus auf Baby

Einen der neuen Astrokatze-Stoffe, nämlich der mit den Astrokätzchen,  habe ich zu einem Strampler für klein Alex vernäht. Doch auch der tollste Stoff und der passendste Schnitt helfen manchmal nicht, denn manchmal hat das Model einfach keine Lust!

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Keine Lust umgezogen zu werden, keine Lust irgendwo hin drapiert zu werden, und schon gar kein Bock süß auszusehen! Deshalb müsst ihr nun mit diesen Bildern aus dem wahren Leben vorlieb nehmen. Ja, auch der liebe Alex schreit mal. Momentan vor allem beim/zum Einschlafen. Ob Bauchweh, zu viel Action am Tag oder der sich ankündigende 5.Woche-Schub – wer weiß das schon. Ist auch völlig egal, das Resultat ist das Gleiche nämlich schreien. Es bleibt einem nix anderes übrig, man tröstet, trägt, schuckelt, wickelt und stillt, bis Baby (und Mama) einschlafen. Zum Glück dauert dieser Ausnahmezustand vom ansonsten echt pflegeleichten Baby bei uns nur ca. 1-3 Std. Und zum Glück schläft Sophia davon völlig unbeeindruckt trotzdem in unmittelbarer Nähe (nämlich im gleichen Bett) ein. Insofern ist das alles gut zu verkraften, auch wenn ich natürlich hoffe, dass das abendliche Theater bald wieder weniger wird. Außerdem lässt sich der Zwerg seit 2 Tagen nicht mehr ablegen, und so tragen Mama und Papa ihn halt abwechselnd den ganzen Tag herum. (Nein, ich glaube trotzdem nicht, dass wir ihn “verwöhnen”.) Is halt so, kannste nix machen ausser dich damit arrangieren.

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Die Mäuse werden so schnell groß… beim Zweiten fällt einem das wohl noch viel mehr auf. Beim ersten weiß man es ja noch nicht, bekommt es nur zu spüren, wenn man schon wieder eine Klamottengröße in Kisten packt und in den Keller trägt… Doch seit Alex da ist, kommt mir Sophia noch viel größer vor. Wann ist das denn bitte passiert??? Gefühlt habe ich sie eben noch gestillt und sie hat auf Bali im Sand ihre ersten Schritte gemacht, immer unterbrochen von “Da” rufen, weil sie wieder eine Muschel gesehen hat??? Nun ist sie schon 3 und hat heute morgen ALLEIN die Spülmaschine ausgeräumt. Inklusive die Sachen abzutrocknen. Nur die “scharfen Messer” hat sie mir übrig gelassen und ich stand staunend daneben. Wahnsinn!!! Da war ich vielleicht platt. Und nun werden dem Kleinen die ersten Strampler auch schon zu knapp. Gut, dass ich eigentlich überall einen extra Snap angebracht und die Bündchen recht lang gelassen habe, denn so können die Strampler noch ein wenig mit wachsen.

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Der Strampler hier ist schon in Gr. 62 genäht, ein wenig Platz hat er noch zum rein wachsen, auch wenn man es auf den Bildern gar nicht so sieht. Der Schnitt ist aus der Ottobre 1/2016 und heißt Koala Overall. Im Gegensatz zu den bisherigen Stramplern die ich so genäht habe, hat er oben an den Trägern keine Knöpfe sondern man muss ihn durch die Wickelöffnung unten anziehen. Vorteil: Keine Belege oder umständliches Einfassen der Träger (die Cover schafft so enge Kurven wie an den Trägerenden nicht) nötig! Dafür entscheidender Nachteil: Anziehen ist doof, denn die Wickelöffnung ist recht knapp bemessen, die könnte echt größer sein und dafür die Bündchen halt einen Tick kürzer. Die Tasche habe ich komplett aufgenäht, sie hat also keine Funktion, die braucht der Zwerg ja eh noch nicht. Obendrauf habe ich eine ganz einfache Maus appliziert mit Knicköhrchen! Und dazu gabs noch ein paar Katzenpfötchen: Nach dem Freebook Tippi Toes von Am liebsten Sorgenfrei in der 2. Größe, da die erste auch schon auf Anschlag sitzt… der Herr lebt auf großem Fuß.

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Noch ein paar Worte zum Streichelstöffchen: Die Kätzchen sind wie immer bei Astrokatze natürlich Bio, es handelt sich um einen Jersey und er ist nicht richtig schwarz sondern dunkel anthrazit und wirklich sehr cool!

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 Nun werfe ich meinen kleinen Schreihals in seinem coolen Outfit noch bei ein paar Linkpartys vorbei:

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Mr Fuchs auf Alma

Heute gibts nochmal was langärmeliges zu sehen, bevor der Sommer endgültig da ist! Es ging ja hier die letzte Zeit schon von Eiskalt direkt auf 26 Grad und Eis-ess-Wetter, dann wieder kühler… Egal, wir machen das beste draus! Als ich den rosa Mr. Fuchs Stoff von dem grandiosen Event bei Anke von CherryPicking nach Hause brachte, zog ihn die Maus ganz begeistert sofort aus der übervollen Tasche.

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“Daraus ein Kleid Mama!” Alles klar, wird gemacht. Also haben wir zusammen die Schnittmuster durchgeschaut und die Wahl fiel auf die Alma von Hedi. Prima, das wollte ich doch eh schon lange mal nähen! Außerdem wünschte sich die Madame lange Ärmel, sonst hätte ich es wohl eher für den Sommer genäht. Aber gut, wenn sie so genaue Vorstellungen hat, dann setz ich die besser mal um! ;)

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Ich habe Vorder und Rückteil an einem Stück zugeschnitten, im Schnitt bestehen die Teile jeweils aus 3 Teilen, nämlich der Mittelteil mit den Riegeln, der ist eigentlich abgesetzt. Funktioniert aber auch prima ohne Teilung, wenn man sich die Position der Riegel markiert. Ich wollte das Fuchsmuster nicht so unterbrechen… ok und ich war faul. :) Die Riegel sind komplett angenäht, damit die Maus beim spielen und toben nicht hängen bleibt.

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Ärmel und Halsbündchen sind bequem mit dem Bandeinfasser der Coverlock angenäht, und die Streifen sind sogar fast grade geworden. Ich finde bei Ringelbündchen ist das echt schwierig. Man hat elendig viel Verschnitt, wenn man versucht entlang der Ringel einen Streifen zum Einfassen zuzuschneiden. Und wenn man “Endlosstreifen” zuschneidet, ist sowieso alles schief, geht ja gar nicht anders. Also von Ringelbündchen komme ich grade total weg. Längsstreifen wären mal cool! Kann man nicht Bündchen mit etwas breiteren Längsstreifen anbieten?? Da wäre ich sofort dabei.

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Die Madame hatte wieder mal viel Spaß beim Fotoshooting, wie sie immer herum post ist einfach zuckersüß. Und die Rutschsocken passen farblich auch fast dazu! ;) Genauso süß ist Sophia übrigens mit ihrem neuen kleinen Bruder Alex. Da wird Spielzeug in den Stubenwagen gepackt, sofort gestreichelt wenn er motzt, kaputt gelacht wenn er “in die Windel bollert”. Da geht einem echt das Herz auf! <3 Soweit also immer noch alles rosarot hier bei uns, bis auf gelegentliches Abend-Bauchweh des kleinen Mannes. Natürlich sind manche Situationen auch echt stressig, ich werde hektisch und das Ohr beginnt zu pfeiffen – das kennt wohl jede (Zweifach-)Mama? Am meisten Abends, wenn es schon wieder nach 8 ist, die Maus keine Zähne putzen will und gleichzeitig das Baby Bedarf anmeldet, da flattern einem schon mal kurz die Nerven bis sich alles wieder entspannt. Sprich die Maus halt erstmal noch ne Runde spielt während Mama stillt und dann gehen halt alle um 9 oder halb 10 ins Bett… was soll man auch anderes machen? Ich bin ja mal gespannt wie das wird, wenn ich künftig mal mit beiden allein in der großen DRAUSSEN-Welt unterwegs bin, ohje ohje! ;) Bisher schleife ich den Ehefrosch noch überall mit.

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Das fuchsige Kleidchen schick ich bei den üblichen Verdächtigen vorbei: CoverliebeHandmade on TuesdayDienstagsdingeMeitlisache KiddikramCrealopeeSeasonal Sewing

Hier kommt Alex!

Hey, hier kommt Alex! Vorhang auf… – nein, natürlich nicht für seine “Horrorshow”, ab hier passt also der bekannte Liedtext natürlich nicht mehr. Vielmehr Vorhang auf, für das selbstverständlich süßeste Baby in seinem löwenstarken Strampler aus coolem Delta3 Stöffchen von Astrokatze!

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Hi ihr da! Ich bin Alexander. Mein Papa möchte gern dass immer der ganze Name gesagt wird, aber meine Mama sagt trotzdem immer Alex. Ich möchte mich und meinen super bequemen Strampler heute mal ein bisschen Vorstellen. Meine Mama näht nämlich ganz viel und zieht mir das dann immer an. Wehren kann ich mich ja noch nicht, aber bisher war das auch noch nicht nötig. Ausser vielleicht neulich Nacht, als alle meine Schlafanzüge in der Wäsche waren und meine Windel übergelaufen ist. Alles nur, weil ich über 4 Stunden geschlafen habe ohne Buxenstopp! Da will man der Mama mal was Gutes tun… Jedenfalls hat Mama mich dann in einen rosa geringelten Schlafanzug gesteckt den meine Schwester als Baby immer an hatte… hmpf.

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Aber mein Strampler ist eindeutig für Jungs, coole Kerle wie ich einer bin. Der Bio-Sommersweat ist totaaaaaal weich aber nicht zu dick und heißt Delta3 weil da Dreiecke drauf sind und hier gibts den. Mama hat für mich den Blauen ausgewählt, wie auch für ihren Alegra Cardigan. Auf den Fotos bin ich noch in ihrem Bauch, 2 Tage später war ich dann aber da und nun können wir im Partnerlook gehen!

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Inzwischen bin ich schon 3 Wochen alt und trage gut die 56. Bin ja auch ein starker Typ! Deshalb hat Mama auch den tollen Löwen von Kleine Göhre auf den Strampler geplottet. Der Schnitt ist übrigens das Freebook Strampler “Warme Füßchen” von YvaR. Mama näht den meistens mit der praktischen Wickelöffnung, mit Belegen statt einzufassen und macht an die Träger also an die Zipfel vom Vorderteil immer 2 Knöpfe, damit er noch ein bisschen mit wächst. Das ist auch gut so, denn mit dem ersten Knopf bin ich schon fast auf Anschlag!

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Auch die Bündchen an den Beinen macht sie etwas länger, die kann man dann erst noch krempeln. Die Füßchen lässt sie weg, und macht lieber extra Schuhe, aber hier auf den Fotos habe ich lieber Nacktfüßchen. Genau wie meine große Schwester Sophia! Die liebt ihre “Bambifüße”, und meine auch wie man sieht.

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Sie hat sich hier einfach mitten in meinem Fotoshooting neben mich gelegt! Schon mit Schlafanzughose! Aber sie wollte halt mit ihrem süßen Bruder kuscheln, kann man ja verstehen. Mir kann ja eh keiner Widerstehen! Bin halt ein toller Typ. Und Sophia ist eine tolle Schwester. Wenn ich weine kommt sie immer angeflitzt und beim Wickeln sitzt sie entweder oben neben mir oder steht auf ihrem Hocker nebendran. Neulich Abend sind wir sogar Hand in Hand eingeschlafen! Das Familienbett ist wirklich klasse. Mama ist direkt bei mir wenn ich Hunger habe und morgens kuscheln wir alle 4! Das ist so schöööön!

Delta7

 So nun reicht es aber für heute. In Zukunft werdet ihr mich ja hier öfter mal sehen und von mir lesen. Langsam bekomme ich Hunger, ich werd mal Mama rufen. Es reicht Papa, bitte keine Fotos mehr!

Delta3

Der Strampler strampelt noch bei ein paar Linkpartys vorbei:

SewMiniHandmade on TuesdayDienstagsdingeBio-LinkpartyMade4Boys, Söhne&KerleKiddikramCrealopeeSeasonal Sewing und zu meiner Kostenlose Schnittmuster Linkparty, und Plotterliebe.

Kindliches Schneckentempo und Wickeletui

Der Titel sagt eigentlich schon alles! Es ist nicht nur - wie gestern erörtert – manchmal schwer, als Mama ein Zeitfenster für die tägliche Körperpflege zu finden, nein, da geht noch mehr. Heute morgen trug sich hier mal wieder was zu, das mich zu diesem Blogpost inspirierte. Ok, es war so absurd und typisch “Papa”, ich MUSS es einfach niederschreiben – einhändig während des Stillens. Also falls komische Tippfehler vorkommen, ihr wisst Bescheid. Ich bräuchte so ne Diktiersoftware… ;) Oh die Hebamme kommt auch gleich, wir wollen den Zwerg heute mal durch die Badewanne ziehen! Das wird lustig! Zurück zum Thema. Erst mal kurz ein paar Fakten zum thematisch gut passenden Wickeletui mit Schnecken-Stickereien:

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Genäht nach der kostenlosen Anleitung von Nähte für Käthe aus seltsamen Leinen (?) Stoff außen vom blau-gelben Möbelschweden, der echt blöd war, da er sich ständig verzieht und bewegt. Die süßen Doodle Schneckchen zum sticken sind wieder mal von Kerstin Bremer und sind wie gewohnt blitzschnell gestickt, wenn man sich mal für Stoffreste zum auflegen entschieden hat. ;) Innen kam normale Webware zum Einsatz. Ein bisschen krumm und schief ist das Etui geworden, aber es passen prima ne normale Packung Feuchttücher und ein paar Windeln rein, und eine Wickelunterlage kann man auch mit rein legen und dann den Knopf schliessen.

So und was will ich euch nun erzählen über Schneckentempo und typisch Papa? Ganz einfach. Der Papa hatte einen Frisörtermin. Heute. Um halb 9 morgens. (Die ersten Leser beginnen zu Schmunzeln.) Und er meinte, es locker flockig zu schaffen, die Chaosmaus vorher in die Krippe zu fahren. (Die erfahrenen Mamas grinsen stark, die ein oder andere wälzt sich bereits von Lachkrämpfen geschüttelt über den Boden.) Ich solle mal nicht nerven. Hier sei angemerkt, dass wir es an guten Tagen mit der Langschlafmaus schaffen, sie grade rechtzeitig zum Singen um 8:45 Uhr in den Gruppenraum zu schieben. Das klappt so in etwa 3 Mal die Woche, an den andern Tagen muss sie aufs gemeinsame Singen wegen Bockigkeit und/oder Trödelei leider verzichten. Es bringt auch nichts, sie eine Stunde oder so früher zu wecken, daher habe ich beschlossen mich da gar nicht zu stressen. Nun kam noch erschwerend hinzu, dass die Madame sich gestern bei dem tollen Wetter nicht vom Spielplatz losreißen konnte, auf der Heimfahrt noch dringend einen Kinder-Döner einforderte (den sie auch fast ganz wegputzte) und anschließend noch unter die Dusche musste. Fazit: Sie war um halb 10 erst im Bett!

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Für heute früh hätte ich mir dann einen Kinosessel, ein Kaltgetränk mit Strohhalm und eine Tüte Popcorn gewünscht, so hätte ich stillend und snackend die Geschehnisse beobachten können. Stattdessen beschloss ich, früh aufzustehen, den Frühstückstisch zu decken und Klamotten für die Maus raus zu legen, um dem Mann (der noch schlief) unter die Arme zu greifen. Dann stand der Papa auf, machte sich fertig und weckte dann das Töchterlein. Der Frisörtermin konnte noch eingehalten werden, sofern Sophia sich zügig an den Tisch setzen und frühstücken würde, danach ohne Drama Zähne putzt und sich anziehen lässt. Aus Mama-Augen gesehen hatte der Papa also schon jetzt keine Chance mehr, aber das wusste er ja nicht. Denn wenn die Mama sonst immer ca. 2 Std vor einem Termin bereits hektisch wird und verlauten lässt, dass es nun aber WIRKLICH knapp wird, dann stresst das holde Weib ja nur unnötig rum (verpasst den Termin dann aber immerhin nur haarscharf). Jedenfalls wollte Sophia dann warme Haferflocken essen und keinen schnellen Joghurt und das Ganze außerdem auf dem Sofa weil sie schlimme Bauchschmerzen hätte. Es folgten Diskussionen und der erste Schweißausbruch des Papas an dessen Ende die Prinzessin auf der Couch saß, warme Haferflocken löffelte und der Papa ihr Küchentücher anreichte. Als sie dann lieber spielen oder alternativ ihre Tüte mit Faschingsumzugssüßkram (am Wochenende wurde hier der damals abgesagte Umzug nachgeholt) auskippen wollte, statt anstandslos Zähne zu putzen, fühlte sich der Mann gezwungen, seinen Unmut etwas lauter kund zu tun. Es ginge ja schließlich nicht, dass er an Sophias Kindergeburtstagsfeier nächstes Wochenende SO aussieht und einen anderen Frisörtermin gab es wohl nicht. Ich überlegte kurz, ihn darauf hinzuweisen, dass nicht er seinen 3. Geburtstag feiern würde und es daher nicht so schlimm wäre (und er sowieso HINTER der Kamera steht), aber ich riss mich des lieben “Friedens” wegen am Riemen. ;) Stattdessen schlug ich vor, die bockige Dame damit zu locken, dass sie mit zum Frisör gehen darf um zuzuschauen und eben erst danach in der Krippe eintrudelt. Mit einigen Bestechungsgummibären einiger Überredenskunst waren der wutschäumende Papa und die Maus dann um 8:35 Uhr aus der Haustür.

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Und jetzt mal bitte Hand hoch, wem das auch öfter mal so geht??? Mit Baby und Kleinkind aus der Tür zu kommen ist ja sogar noch schwieriger. Ist der eine fertig, bockt die andere bis ersterer eine neue Windel braucht oder wieder Hunger hat. So begannen wir beispielsweise um 10 Uhr mit dem fertigmachen, weil wir zwischen 12 und 13 Uhr bei den Großeltern sein wollten. Angekommen sind wir um 14 Uhr. ;)

Das Wickeletui kriecht im Schneckentempo noch bei ein paar Linkpartys vorbei:
Handmade on TuesdayDienstagsdingeMeitlisacheKiddikramKostenlose Schnittmuster Linkparty.