Ehrliche Worte aus dem Mama-Chaos

Von | 2017-08-21T12:18:24+00:00 August 15th, 2017|33 Kommentare

Naehfrosch SuperMom

Auf eines meiner letzten Fotos bei Instagram erhielt ich den Kommentar: „Ich bewundere dich. Ich komme zu nichts. Ich weiß nicht, wie du das alles mit 2 Kleinen schaffst.“ Das hat mich dermaßen von den Socken gehauen, und zu diesem heutigen Blogpost mit UNGESCHÖNTEN Handyfotos inspiriert. Denn gefühlt bekomme ich kaum was auf die Reihe und ganz bestimmt geht es anderen genauso. Doch von Außen sieht es vielleicht so aus, als hätte man das Ruder fest in der Hand und steckte nicht kopfüber mit verhedderter Schwimmweste in einem sich drehenden Kanu das rückwärts auf einen Wasserfall zusteuert während man mal aufs Klo muss?!

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Alles perfekt?!

Auf Fotos in Social Medias zeigt man natürlich in erster Linie schöne Dinge. Zum Beispiel präsentiert man stolz die genähten Klamotten. Die Fäden, die man vergessen hat abzuschneiden, wurschtelt man spontan beim Fotoshooting im Garten außer Sichtweite. Gerne wäre man an eine tolle Location gefahren, doch wohin mit den zwei Chaoten in der Zeit?! Der Mann versucht sodann einige Fotos zu schießen, auf denen nicht ein Kind mit aufs Bild wackelt. Meistens sitzt mindestens ein Kind brüllend daneben, oder klettert irgendwo rauf wo es schleunigst runter geholt werden muss. Es ist immer wieder erstaunlich, dass bei diesem völligen Chaos schöne Bilder raus kommen. Also, dass der Fotograf die Kamera lange genug hoch halten kann damit sie fokussiert und ich einigermaßen unangestrengt in die Linse schaue! Ein riesiges Dankeschön an der Stelle an den Ehefrosch der mich regelmäßig an die Wand klatschen möchte. 😉

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Fotogenes Chaos?!

Es gibt aber auch noch eine andere Art von Fotos, die man vielleicht auf den Social Medias zeigt. Nämlich die vom absoluten Chaos. Wenn also die Kinder zum Beispiel ihr KOMPLETTES Spielzeug auf den Boden schütten, oder das Wohnzimmer völlig im Chaos versinkt weil man „mal schnell“ das zu kleine Bücherregal durch einen ordentlichen Schrank mit Stauraum (und GESCHLOSSENEN Fronten um das Chaos zu verbergen) austauscht. Diese Aktion hat bei uns geschlagene 5 Tage gedauert in der unsere Wohnung aufgrund des ganzen Mists aus dem alten Regal welcher überall verstreut war, sowie der riesigen Kisten mit dem neuen Schrank nicht bewohnbar war.

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Normalzustand?!

Nur dieses alltägliche Chaos, diesen „Normalzustand“, den zeigt man eigentlich nicht. Das Durcheinander ist nicht „groß“ genug um für Aufsehen zu sorgen, es ist unfotogen, lässt sich gar nicht so richtig einfangen. Es ist einfach nur die normale Härte. Die Spielsachen, die überall ein bisschen liegen. Die Reste vom Mittagessen, die unter dem Tisch auf dem Boden kleben. Der allgegenwärtige Sand, den die Kinder anschleppen. Der bunte Fußboden, weil der Kleine die Stifte erwischt und erst ein bisschen gegessen und dann alles angemalt hat.

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Aufgeweckte Kinder?!

Überhaupt, die Kinder. Ich liebe meine zwei Chaoten, keine Frage. Aber genauso wünsche ich sie mir manchmal auf den Mond. Oder besser noch mich selbst, denn da hätte ich wirklich mal meine Ruhe. Mindestens ein Kind folgt einem ÜBERALL hin, das kennt wohl jede Mama. Aber das ein Kind wirklich ununterbrochen quasselt, das kennt nicht jede Mama. Die Mamas der Freundinnen sind oft beeindruckt. Ich meine, ich finde es ja toll dass sie so einen unglaublichen Wortschatz hat und so viel erzählt und ihre Ideen und alles! Sie ist so schlau, so gewitzt, so wortgewandt, so schnell in ihrer Auffassungsgabe, das ist der Knaller! Aber manchmal brummt einem einfach nur der Kopf von der Dauerberieselung. Manchmal schaffe ich es nur noch zu brummen als Antwort weil ich einfach nicht mehr denken kann. Mit dem Mann wechsle ich manchmal tagelang keine Sätze sondern wir rufen uns nur einzelne Worte zu und kommunizieren das nötigste per Whatsapp, weil wir einfach nicht zu Wort kommen! Kein Scherz! Wenn die Große nicht quasselt, schreit der Kleine, so will es das Gesetz.

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Aktiv sind beide. Bei Sophia dachte ich schon, dass wir da wirklich eine Maus mit Hummeln im Hintern erwischt haben.  Keine Pause, nur Ideen, nur unterhalten werden, hierhin, dorthin, alles, nur nicht stillsitzen. Und dazu kommt sie total nach mir, das ist echt erschreckend.Wir bekommen uns mindestens ein Mal am Tag so richtig in die Haare weil wir beide richtig Stur sind und eine kurze Zündschnur haben. Sie wälzt sich dann schreiend am Boden und ich äh stehe und schreie. 😉

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Und Alex setzt dem ganzen Wahnsinn noch die absolute Krone auf. Ist Sophia schon echt fordernd und aktiv, so ist Alex… ich weiß es nicht! Mir fehlen die Worte! Er braucht NOCH mehr Beschäftigung. NOCH mehr Mama. NOCH mehr alles! Er hält NIE still. Ihn zu wickeln ist ein absoluter Albtraum. Wir können seit Monaten nur noch „Hochzieh-Windeln“ verwenden, weil wir sie sonst überhaupt nicht an seinen Hintern bekommen! Auch nicht wenn einer ihn festhält und der andere wickelt! Es GEHT einfach nicht. Wurde durch verschiedene Personen bestätigt.

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Bin ich zu blöd?!

Ich meine, manchmal denke ich ja, ich bin einfach zu blöd und andere bekommen es bestimmt besser hin. Besser mit meinen Kindern, ohne auszuflippen. Besser mit dem Haushalt, in dem ich nur das absolut nötigste irgendwie auf die Reihe bekomme um alles irgendwie am Laufen zu halten. Besser mit der gesunden Ernährung, denn die Große ist in der „Ich will nur blanke Nudeln oder einen Döner!“ Phase. Besser mit… einfach allem. Dann fühle ich mich als beschissenste Mutter der Welt, alle paar Tage. Bestätigung oder irgendeine Anerkennung bekommt man ja so im Alltag nicht. Nur wenn was nicht läuft, dann bekommt man das gesagt: „Mama du bist eine blöde Mama!“, „Also wenigstens ein bisschen Ordnung…“.

Dabei rotiere ich wirklich wie eine Bekloppte. Jeden Tag. Jede Nacht, da der Zwerg sich ja nicht abstillen lassen will. Einfach jede Minute. Dann fühle ich mich so fremdbestimmt. So nicht Herr über mich! So im Hamsterrad! Und suche nach meinen Fehlern: Bin ich zu perfektionistisch? (Wo denn bitte?!), Bin ich nicht taff genug?, Muss ich mich mehr zusammenreissen, mehr geben, mehr organisieren, mehr einfach hin kriegen? Oder sind meine Kinder wirklich im Vergleich zu anderen „anstrengender“? Ich habe gehört es gibt welche, die bleiben eine verdammte Minute auf ihrem Hintern sitzen so dass Mutti mal an ihrer Kaffeetasse nippen kann ohne ein Unglück verhindern zu müssen?! Ist es einfach jetzt die Zeit, mit zwei kleinen Kindern, in der es völlig drunter und drüber geht und das völlig normal ist? Fehlt einfach dem Umfeld ein bisschen das Verständnis für die chaotische Zeit die man da durchlebt?

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Wie macht ihr das?!

Ich habe nicht den leisesten Hauch einer Ahnung. Wahrscheinlich ist es von allem ein bisschen, wie immer. Was kann man also tun, um nicht völlig Gaga zu werden? Wahrscheinlich inne halten, den verdammten Kaffee einfach leer trinken wenn er noch lauwarm ist und wenn einer schreit dann steckt man sich 5 Minuten lang Watte in die Ohren und macht einfach mal kurz Pause? Wie macht ihr Mamas da draussen das? Wie besteht ihr euren Alltag? Seid ihr alle gechillt und wuppt das mit links? In einer Hand das Baby, in der anderen die Fondant-Einhorn-Torte ohne Zucker, die Nägel frisch lackiert und BEIDE Augen geschminkt?! Bitte sagt mir, dass es bei euch genauso chaotisch ist?! 😉

Über den Autor:

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Auf meinem Blog schreibe ich über unser Familienleben, das Mama-sein, Reisen und Ausflugstipps mit kleinen Kindern sowie natürlich über das Nähen. Du findest bei mir Inspiration, Witz, Unterhaltung und Freebooks!

33 Kommentare

  1. Katrin 15. August 2017 um 12:15 Uhr - Antworten

    Ja es ist normal, dieses Gefühl das einem alles über den Kopf wächst. Ja es ist normal das Frau vergisst sich fertig zu schminken, die Bude aussieht wie ein Krisengebiet und Frau sich manchmal verstecken muss um nicht vollends wahnsinnig zu werden. Du wolltest mir es damals ja nicht glauben ^^

  2. Dani 15. August 2017 um 12:55 Uhr - Antworten

    Herrlich, wie bei uns 😂 Ich bin mittlerweile sehr egoistisch geworden und trinke meinen Kaffee (manchmal auch zwei oder drei) in aller Ruhe aus und ignoriere alle Dramen um mich herum. Ich nehme mir fast täglich Zeit für Freeletics o.ä. Dafür habe ich seit 3 Tagen bunte Kinderbesendingens im Teppich stecken, weil der Junior daran rumgeschnippelt hat und das Spielzeug schneller wieder herumliegt als ich den Staubsauger hervorholen kann. Die Dinger hätte ich vorhin bei den Pushups auch fast eingeatmet. Insgesamt müsste ich mal wieder von oben bis unten gündlichst aufräumen und sauber machen. Aber ich fürchte bis zum Ende der Ferien leben wir hier im Ausnahmezustand. Dann kommt endlich der Zwerg in den Kiga und ich kann mich um den Haushalt kümmern – wenn ich nicht vorher über die Nähmaschine stolper 😎

  3. Arlette 15. August 2017 um 12:57 Uhr - Antworten

    Hier sind es vier, zwischen zwei und acht Jahren. Und ja, manchmal bleib ich einfach sitzen und trink den laukalten Kaffee aus, in der Hoffnung, dass sich in der Zwischenzeit keines um Kopf und Kragen bringt. Das Chaos macht mich wahnsinnig, aber nun. Ich habs ja so gewollt, näch? *gg*

    Was mir hilft: ein dickes Fell, keine Fotos von superperfekten Wohnungen angucken, laut lachen und das Wissen, es geht vorbei. Und zwar schnell…

    Du bist nicht allein 🙂

    • Katja Czajkowski 15. August 2017 um 14:25 Uhr - Antworten

      Und immer Fotos machen… Wenn die Kinder Mal 18 werden… *Teuflisches grinsen*

      • Heidi H. 15. August 2017 um 16:35 Uhr - Antworten

        Ich will Dich ja nicht demotivieren – aber wenn sie 18 sind – dann finden sie die Fotos süß und stellen ganz andere Dinge an …
        Als Mama bist Du dann immer noch doof und so was von Out – der Zeit und dem Leben hinterher .. und wenn Du sie daran erinnerst, dass ihr Zimmer etwas Ordnung vertragen würden (wenn sie schon neue Möbel bekommen wollen/haben) – dann erinnern sie dich daran, daß das Wohnzimmer und die Küche auch noch nicht aufgeräumt sind … wo doch dort die Socken, Handys, Ladekabel, Laptops, Schulunterlagen, die private Post .. und dazwischen die Aussortieren Dinge von drei (jetzt noch zwei) Töchtern gelagert sind/waren …

        Lieben Dank für diesen Blogpost … auch zu empfehlen ist da „Das Pubertier“ im Kino …
        wir waren zu dritt und danach wanderten drei Töchter – gefolgt von Vatern und Muttern – aus dem Kino …. und ich war wieder so peinlich … mußte ich doch da lachen, wo die Jugend nicht gelacht hat … .

        LG aus Oberbayer von Heidi H.

  4. Nicole G 15. August 2017 um 13:02 Uhr - Antworten

    Hallo Katja,

    ich habe nur eine davon und kenne das trotzdem. Es gibt Tage da sehnt man sich wirklich total nach dem Mond, da wird einem alles zufiel. Andere Tage wuppen wieder ohne Probleme. Wir stecken zur Zeit mitten im Umzug, bzw. der eigentliche Umzug hat noch gar nicht begonnen, aber Hektik herrscht jetzt schon. Wenn Mausi dann ständig kommt und was anderes will, dann weiß ich nicht mehr wo mir der Kopf steht. Also alles ganz normal :-).

    Liebe Grüße, Nicole.

  5. pamelopee 15. August 2017 um 13:15 Uhr - Antworten

    Glaub mir: Bei UNS ist das GANZ!!! GENAU!!! SO!!!
    Sowas sieht nach außen immer keiner (Hoffe ich!!!) und mein Mann ist der festen Meinung, bei UNS stimme was nicht!? 😀
    Ganz liebe Grüße aus meinem Chaos hier hinter dem pamelopee-Blog sendet dir Pamela!

    • Katja Czajkowski 15. August 2017 um 14:24 Uhr - Antworten

      Mein Mann bekommt das zum Glück hautnah mit und ist genauso ratlos wie andere das machen wie ich 😂

  6. Anja 15. August 2017 um 13:18 Uhr - Antworten

    Neeeeiiin, diese Probleme kenne ich gaaaar nicht! *hust*
    Bei uns kann man vom Boden essen (vermutlich kommt so rund um den Esstisch sogar eine vollwertige Mahlzeit zusammen).
    Die Kinder gehorchen auf’s Wort (ich hab nur noch nicht herausgefunden auf welches).
    Und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen (wenn die Kinder schlafen).

    Tatsächlich habe ich auch so zwei Kamikaze-Kinder, bei denen man ständig die Luft anhält, ob auch alles gut geht bzw. man schnell genug zum auffangen in Reichweite ist. Dass sie innerhalb weniger Minuten das Wohnzimmer in absolutes Chaos verwandeln können, ist sowieso normal… Die dritte ist NOCH friedlich – aber das kommt auch noch, jetzt ist sie erst 2,5 Wochen alt. Ihre beiden großen Schwestern werden ihr das Chaos-stiften schon noch beibringen…

  7. Claudia 15. August 2017 um 13:38 Uhr - Antworten

    Liebe Katja!!
    Auch ich kann dich absolut beruhigen! Bei uns sieht es nicht anders aus. Auch wenn meine. Großer schon 6 fast 7 ist und der kleine etwa wie deiner. Sie haben beide genauso Hummeln im Po. Und ich hoffte immer, beim kleinen wird es nicht so schlimm! Aber er steht dem Großen in nichts nach!! Er klettert gerade mit voller freue auf allen Stühlen und Tischen herum und manchmal hilft nur ein „alles fallen lassen und Hechtsprung“ um das schlimmste zu verhindern!

    Oft denk ich ähnlich wie du: „Bin ich eine schlechte Mutter? „, „Warum bekommen ich nix gebacken?“… jetzt kommt noch ein „Bist du wahnsinnig auch noch arbeiten zu gehen?“ Aber da bekommt man wenigstens etwas Anerkennung für das was man tut…

    Ich hoffte immer es kommen auch wieder bessere Zeiten so muss ich jetzt an das Spühlbecken, um wenigstens in einem Raum Ordnung zu haben (zumindest für die nächsten paar Stunden! ?) 😉

    Liebe mitfühlende Grüße
    Claudia

    • Katja Czajkowski 15. August 2017 um 14:23 Uhr - Antworten

      Uha ja das arbeiten… Entweder wird’s dann besser weil in der Zeit ja auch keiner Chaos machen kann theoretisch oder …. 🙈😂

  8. Claudia 15. August 2017 um 13:40 Uhr - Antworten

    Hallo Katja,
    so wunderbar herrlich geschrieben. Ich hab 3 von der Sorte (14, 8, 4) und unser Pubertier ist der Hammer. Die 4 jährige Prinzessin toppt aber echt alles. Dramen ohne Ende….und hier herrscht ständig Chaos. Nicht umsonst hängt ein Schild an der Wohnungstür „Hinter dieser Tür herrscht das Chaos von Familie Ungefehr“ 😉
    Ein mittleres Drama hier, ein paar neue Möbel hier (ein paar Kinderbetten haben kürzlich das zeitliche gesegnet) und Mutti will ja noch nähen… Mein Motto nicht unterkriegen lassen und sich selbst kein Druck aufbauen aufgrund von Social Media geschönten Bildern….
    Wir schaffen das. Tschaka

    Drück dich (unbekannter Weise)

    Liebe Grüße Claudi

    • Katja Czajkowski 15. August 2017 um 14:21 Uhr - Antworten

      Hahaha hier hängt ein Schild:
      Entschuldigt das Chaos aber ihr seid trotzdem willkommen! 🙈😂

  9. Mel 15. August 2017 um 13:42 Uhr - Antworten

    Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: „Es könnte schlimmer kommen “
    …und es kam schlimmer. 😂
    Jetzt stehen zusätzlich noch Babysachen überall zum verstreuten Spielzeug vom Grossen und zum Aufräumen kommt man mit Baby aufm Arm auch schlecht. Was mich aussaugt, auf mir schläft oder wahlweise ne neue Windel braucht.
    Der Große hatte auch so ne Phase, wo Windeln wechseln ne Tortur war. Ein bisschen half sein Babyhandy, was er nur aufm Wickeltisch bekam. Aber nur im Stehen.
    Gefühlt komm ich auch grad kaum zu was. Also auch hier nix mit perfekt und so…
    Glg und Durchhalten! Solang kein Blut fließt, einfach den Kaffee noch lauwarm runterstürzen.
    Lg Mel

  10. kreatives Tohuwabohu 15. August 2017 um 13:45 Uhr - Antworten

    Danke danke danke für deine ehrlichen Worte! Du sprichst mir aus dem Herzen!
    Fast immer lesen wir nur von den wunderbaren oder den superkrassen Momenten, aber nie von ganz normalen Alltagswahnsinn.
    Bei mir lief und läuft es immer wie bei dir. Ich hab auch schon von Kindern gehört, die angeblich schon mit einem Jahr trocken waren (meine beiden kleinen, vier und sechs Jahre alt, sind immer noch mehrheitlich zwar ohne Windeln, dafür aber nass), die friedlich und ruhig miteinander spielen, statt sich zu kloppen… und wenn ich wenigstens knapp die Haustür öffnen kann, bin ich schon einigermassen zufrieden.
    Ich muss zugeben, es wird langsam besser. Der Jüngste, wie gesagt gerade vier Jahre alt, ist nicht mehr so anstrengend. Die schlimmste Zeit war wirklich mit Baby und Kleinkind. Die grossen „Nagetiere“ brauchen mich auf eine andere Art, aber langsam bekomme ich mein Leben zurück.
    Fühl dich einfach ganz lieb von mir gedrückt!
    Liebe Grüsse,
    Regula

    • Katja Czajkowski 15. August 2017 um 14:20 Uhr - Antworten

      Mit einem Jahr trocken… Naja ich hab auch gehört das manche Babys durchschlafen. Genau so ein Mythos 😂

  11. Mandy 15. August 2017 um 13:59 Uhr - Antworten

    Meine Zwerge sind mittlerweile schon erwachsen(18 und 21). Tochterkind war/ ist auch so eine Quasselstrippe, bei ihr kam noch dazu das sie sich mit einem morgendlichen mhm… nicht abspeisen lies, sie erzählte dann noch einmal alles damit ich ihr eine Antwort geben kann.
    Die Zeit geht so schnell vorbei, auch wenn es schwer manchmal schwer fällt, genieße die Zeit. Eines Tages stehst Du da und überlegst wohin die Zeit gerannt ist.

    Und ja, Du darfst auch Deinen warmen Kaffee trinken, daß müssen sie mal kurz warten, schaden wird es nicht.

  12. Elke Störk 15. August 2017 um 15:33 Uhr - Antworten

    Das ist das wahre Leben (lach), alle Mama´s die behaupten das sie das nicht kennen machen sich nur was vor. Meine waren auch immer sehr aktiv, hatten nur dummes Zeug im Kopf, ich war voll Berufstätig (Schichtdienst), zwischendurch noch eine 2. Ausbildung gemacht, großes Haus mit Garten, Sohn sehr viel krank und heute frage ich mich oft wie ich das alles geschafft habe – aber es ging. Ich gebe zu das mein Haus heute sauberer und aufgeräumter ist, der Garten ist keine „Arbeit“ mehr sondern Hobby und ich habe (seid ich Rentnerin bin) endlich Zeit für meine Hobbys. ABER :Meine Beiden ( eigendlich drei) sind zwar schon 34 und 36 plus Schwiegersohn 30 aber ich muß euch hier und jetzt alle Illusionen nehmen das sich das “ Kinderchaos“ irgend wann ändert (lach noch mehr). Egal wer von den dreien zu „Besuch“ kommt, sofort herrscht wieder Unordnung im Haus, Anrufe fast täglich “ Mama kannst du mal ….gestern wäre gut, Mama – Hilfe mein Kleid sitzt nicht kannst du das ändern, geht auch schnell – dauerte natürlich den ganzen Tag (wollte eigendlich eine Tasche nähen) und wenn mal keiner von den Kindern anruft, kommt einer von meinen Geschwistern vorbei und die sind alle viel jünger wie ich -und keinen Deut besser wie die „Kinder“ ( Tränen lach). Mein Fazit: behaltet immer euren Humor und nehm nicht alles zu ernst, lasst die Socken unterm Sofa ( solange noch welche im Schrank sind) und wenn es jemanden nicht gefällt das bei euch nicht Staub gesaugt ist, drückt ihm/ihr den Sauger in die Hand – soll er/sie doch selber machen. Geniesst lieber die Zeit mit den Kindern, die werden viel zu schnell groß .

  13. Simone 15. August 2017 um 19:37 Uhr - Antworten

    Ach Katja….danke für deinen wahrheitsgemäßen Bericht! Und danke allen Kommentaren. Sehr beruhigend zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, doe Mühe hat das Familienchaos zu bändigen.
    Wir haben uns nun eine Putzfrau gegönnt. Eine wirkliche Entlastung, physisch und besonders psychisch, da ist es zumindest ein Tag die Woche ordentlich…manchmal sogar zwei Tage *lach*

  14. Kerstin 16. August 2017 um 7:44 Uhr - Antworten

    Bei uns ist es ganz genauso. Dann arbeite ich noch auf 80% inkl. Jedes zweite Wochenende, haben neben den beiden Kindern (4 und fast 2) noch 2 Hunde (die fleißig helfen, die Wohnung auch mit Haaren zu verschönern) und fahre Abends wenn alle schlafen zum Pferd 😜. Es ist ja selbstgewähltes Leid und man darf wohl nicht meckern, aber manchmal möchte ich schreiend loslaufen. Kaffee einmal warm und nicht nur lau, weil man wieder versucht „noch eben schnell“ was zu erledigen….! Bei uns hilft nur, zurücklehnen und mit den Kindern drüber lachen. Wir wohnen ja nicht im Möbelhaus 😋, alles wird besser….oder anders….

    • Katja Czajkowski 16. August 2017 um 7:50 Uhr - Antworten

      Also EINEN hund hätte ich auch gern, muss sowieso mit den Chaoten schon alle 5 Minuten saugen. Aber der Mann schießt noch quer!
      Allerdings auch noch ein pferd! Ohje! Das „frisst“ ja auch ordentlich Zeit 😱

      • Anja 17. August 2017 um 12:52 Uhr - Antworten

        Zumindest rund um den Esstisch müsstest du dann sogar weniger saugen… 🙂

  15. Sylvia 16. August 2017 um 13:44 Uhr - Antworten

    Liebe Katja, das ist war das normale Leben mit kleinen Kindern.Ich hatte auch zwei kleine Chaoten aber das Glück das beide Mittags so ausgepowert waren das sie 2 h in Worten zwei Stunden geschlafen haben. Ich habe diese Zeit genutzt und 1 1/2 Stunden geschlafen und dann in Ruhe einen Kaffee getrunken.🙃 Hätte ich wie irre geputzt und aufgeräumt wie manche Freundin, wäre ich ständig fix und fertig gewesen und meine Anstrengungen wären Abends eh nicht mehr sichtbar gewesen. 😛 In dieser Zeit habe ich mit dem Nähen begonnen, abends zur Entspannung und nur für mich! Die Mutter / Kind Kur habe ich vor der Einschulung des Kleinen gemacht und die war so furchtbar das ich erst wusste wie gut ich es zu Hause habe, wo ich einfach Mal die Kinder bei einer Freundin abgeben konnte, wenn gar nichts mehr ging und sie bei mir wenn es ihr so ging. 👍 Das sind alles nur Äußerlichkeiten, wichtig ist daß man selbst überlebt als Persönlichkeit und es den Kindern gut geht. Den Kindern geht es gut, wenn es der Mama gut geht und nicht wenn die Wohnung blitz blank ist.😉😘

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