Knebelknopf DIY und Rosa Cowgirl mit Blümchen

Von | 2017-08-20T21:13:54+00:00 Juli 20th, 2017|0 Kommentare

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Die Modal-Sweats aus der Serie „Loves to Paint“ von Cherry Picking (Swafing) gefallen mir ja nun ausnehmend gut, wie ihr schon bei unseren Shirts im Palmengarten oder den Kleidern „zum niederknien“ mitsamt super Outtake Foto festellen konntet. Heute also nochmal volle Flower Power mit einem Set aus Hose und Bolero für die Maus und einem Kleid für mich! Außerdem erkläre ich kurz, wie ich einen schicken Knebelknopf DIY ganz einfach selbst gebastelt habe!

Die Bilder entstanden ebenfalls im März, mit super Wetter wie man sieht! Ich tippe das übrigens an einem Tag mit 34 Grad im Juli – ich schwitze! Trotzdem möchte ich euch diese „dicken“ Klamotten zeigen. Winterlich dick sind sie natürlich nicht, der Modal-Sweat ist ein Sommersweat, also nicht angeraut, sondern nur etwas dicker als Jersey und durch den Modal-Anteil hat er einen unglaublich tollen weichen Fall und fasst sich super an!

Für Sophia habe ich aus den braun grundigen Millefleur in Watercolor Optik eine Kombination bestehend aus der Hose Three Pieces aus der Ottobre 4/2015 und einem Bolero nach dem Freebook Babou von Nemada in Gr. 110. Die Hose habe ich z.B. hier schon genäht (Ach herje, da war ich ja noch schwanger!), und sie ist noch immer Sophias liebste „bequeme Hose“, auch wenn sie mittlerweile recht kurz ist. Beim Bolero habe ich am Ausschnitt mit einem Bündchen aus dem Millefleur Modal Sweat gesäumt und den unteren Saum mit elastischer Spitze verziert und selbst einen Knebelknopf gebastelt.

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Knebelknopf DIY

Wie bastelt man nun einen Knebelknopf? Das geht eigentlich ganz einfach. Man benötigt für mein Knebelknopf DIY nur 3 Dinge:

  • länglichen Knopf
  • einen oder zwei Haargummis der aufgeschnitten durch die Löcher des Knopfes passt
  • Stoffstücke oder SnapPapp

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Und so geht es:
Den Haargummi aufschneiden und durch die Knopflöcher fädeln. Nun merkt man auch, ob ein Haargummi reicht, oder ob man zwei benötigt. Bei großen Knöpfen braucht man bestimmt eher zwei, hier hat einer gereicht. Die Enden des Haargummis werden nun schon mal fest genäht, so dass der Knopf aber noch Spiel hat und je nachdem welche „Entfernung“ es zu überbrücken gilt. Auf der anderen Seite wird nun aus dem Rest des Haargummis oder eben einem Zweiten, eine Öse gelegt und diese angenäht. Vorher natürlich abmessen und ausprobieren, wie weit die Öffnung sein muss damit der Knopf durch passt und der Abstand stimmt.
Als letzten Schritt näht man Stoffstücke oder wie ich es gemacht habe, SnapPapp über die Gummienden. Den Stoff könnte man z.B. mit dem doppelseitig klebendem Appliziervlies schon mal aufbringen, oder vorher mit Vlies verstärken, das kommt auf den Stoff an.

So nach dem kleinen Knebelknopf DIY gehts nun weiter im Text, ich möchte euch ja noch mein Kleid vorstellen. Für mich habe ich mir den rotgrundigen Modal-Sweat mit den großen Blüten von Cherry Picking ausgesucht. Was sind das eigentlich? Auf dem andern Muster bei meinem Shirt bin ich mir ziemlich sicher dass es Ranunkeln sind. Aber hier? Orchideen vielleicht? Naja, große Blumen halt. 😉 Botanikerin werde ich wohl nicht mehr.

Genäht habe ich mir meinen derzeit liebsten Frühjahr/Winter/Herbst – Kleiderschnitt: eine Nike von Fadenkäfer, wie auch schon hier mit blauen Ankern, wo ich die Ösen mangels Hammer sogar mit der Axt eingeschlagen habe hahahahaha! Inzwischen liegt im Nähzimmer griffbereit ein Hammer, mein Mann hat wohl doch Angst um mich. Ja, auch diese Nike hat riesige Ösen bekommen und eine Kordel durch, deren Enden ich diesmal mit SnapPapp eingenäht habe. Ich bin noch auf der Suche nach dem perfekten Abschluss für solche Kordelenden, jemand Tipps?

Aus einem Meter von dem Stoff habe ich also meine Nike mit 3/4 Ärmeln heraus bekommen. Nur für den Kragen hats leider nicht mehr gereicht. Deshalb habe ich für diesen einen pinken Jersey verwendet, ich mag es eh am Hals nicht so arg warm. Den Kragen habe ich mir auch wieder ordentlich in der Höhe gekürzt, bestimmt die Hälfte! Das langt mir. An den Ärmeln habe ich auch Bündchen aus dem Jersey angenäht, ich wollte ein bisschen einen Pulli Look und ich hatte keinen Bock die Cover umzufädeln, wenn ich ehrlich bin.

Auch deshalb hat die Nike unten ein Bündchen getarnt aus dem Blumenstoff bekommen, statt einem normalen Saum. Ich wollte ein stabiles Kleid, das die Kinder gut übersteht. Denn die sitzen nun mal gern bei mir auf dem Schoß und turnen herum und haben es tatsächlich schon geschafft, so blöd dabei auf den Saum eines Kleides zu treten, dass die Saumnaht gerissen ist! Solche Kräfte halten die Fäden dann auch nicht aus… Deshalb Bündchen, ist robuster.

Mit diesem vom Winde verwehten Foto fliegt dieser Beitrag nun bei folgenden Linkpartys vorbei und ich geh mir mal was zu trinken holen, es sind immer noch knapp 30 Grad!
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Über den Autor:

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Obwohl ich diplomierte Mathematikerin bin, liebe ich es zu schreiben und zu nähen. Das ist mein kreativer Ausgleich zum turbulenten Leben mit den kleinen Chaoten!

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