Nähfroschfamilie im Palmenparadies der Thermen & Badewelt Sinsheim (*Kooperation*)

Von | 2017-08-18T21:19:40+00:00 April 7th, 2017|Familie, Reisen|0 Kommentare

 

Palmenparadies Thermen & Badewelt Sinsheim

Am ersten Samstag im April besuchten wir mit Baby und Kleinkind das Palmenparadies in der Thermen & Badewelt Sinsheim zum Erlebnis-Familientag.

Den Plan, besonders früh zur einstündigen Fährt nach Sinsheim aufzubrechen durchkreuzten die lieben Kleinen bereits in der Nacht. Abwechselnd verlangten sie gestillt zu werden (Alex), warme Milch in exakt der richtigen Temperatur (Sophia), wollten kuscheln (Sophia), oder waren einfach mal zwei Stunden wach (Alex). Dementsprechend später kamen wir Eltern aus dem Bett bzw. in die Gänge, die Kinder waren natürlich um 7 fit.

Das Palmenparadies erreichten wir gegen halb 11, und fanden auf dem riesigen Parkplatz problemlos eine Lücke. Zeitlich passte das perfekt, denn ab 11 sollte der Kinderspaß beginnen. Wie immer hat Alex die Fahrt über gebrüllt und Sophia ist irgendwann eingeschlafen. Also ab ins Schwimmbad! xD

Wir betraten das von Glas dominierte Gebäude und gelangten in die riesige Empfangshalle. An zahlreichen Kassen (die auch besetzt waren!) wurden die Besucher eingelassen und mit Armbändern ausgestattet, sortiert nach Schwimmbad, Palmenparadies und Thermenwelt. Denn alle 3 kann man auch einzeln besuchen! Innen drin kann man sich aber auch noch umentscheiden und einfach weitere Zonen über den Chip im Armband dazu buchen und über Drehkreuze die Bereiche wechseln. Den Armbändern ist auch je eine Spintnummer zugeordnet, die auch auf dem Band steht. In anderen Bädern habe ich Eule es schon geschafft, meine Nummer zu vergessen, das war ein Spaß. Kann hier jedenfalls nicht passieren. Im Badebereich benötigt man übrigens auch kein Bargeld, alles wird über das Armband abgerechnet. Das Armband sollte man dann aber auch dabei haben und nicht aus Bequemlichkeit dem Mann geben der dann mit 4 davon herumläuft und man selbst ist irgendwo „gefangen“ weil man nicht mehr durchs Drehkreuz kommt *hust*.

Nachdem wir sehr nett empfangen wurden, erreichten wir einen sehr großzügigen Umkleide Bereich. Neben den standardmäßigen Umkleiden waren die Spinte, aber jeweils nochmal mit Bänken davor! Seeehr praktisch. Bei Baby und Kleinkind schleppt man so viel mit: einiges braucht man dann im Bad, einiges erst Hinterher. Hier konnten wir in Ruhe und ganz bequem alles auseinander sortieren und verstauen. Kennt ihr auch diese Menge an Gepäck, oder?! 10 Handtücher dabei für 4 Leute und am Ende bekommt Muddi doch wieder keins.

Noch ein wichtiger Punkt für mich: Es gab nicht diesen typischen Schwimmbad-Umkleide-Nass-Käsefuß-Geruch bei den Umkleiden!!!! Ich mag diesen speziellen Mief echt gar nicht und das war jetzt das erste Bad bei dem mir direkt positiv das Fehlen eben dieses auffiel.

Auch die Duschen sind für mich eine Erwähnung wert weil sie mir gut gefallen haben. Es ist nämlich nicht so ein Duschraum (nennt mich gern verklemmt, aber ich mag es gar nicht mich da am Ende des Schwimmbadbesuchs nackig zu machen), sondern mehrere „Dusch-Schnecken“, jeweils mit großzügiger Ablage. Und es gibt in jeder Schnecke die normale Schwimmbad-Drauf-drück-Dusche, und zusätzlich auch eine ganz normale Handbrause! Perfekt um Kinder abzuduschen und die Haare gescheit abzuspülen. Ihr glaubt gar nicht, wie gut ich das als Mama finde.

Nach dem Duschen betritt man dann… Urlaub. Anders lässt es sich nicht beschreiben. Überall Palmen, Sonnenliegen, türkisfarbenes Wasser und – an diesem Tag – warmer Sonnenschein durch die große Glasfront und das Dach. Es stellt sich einfach unmittelbar ein Gefühl von Urlaub ein, wenn man das Palmenparadies betritt. (Das Dach kann sich übrigens im Sommer öffnen!)

Es gibt wirklich ausreichend bequeme Liegen, auch sehr viele Doppelliegen, was ja mit Baby sehr praktisch ist. Zusätzlich noch einen ganzen Bereich, in dem man keine Liegen vorher reservieren darf, so dass man dort immer eine freie findet.

Nachdem die Schwimmärmel aufgepustet und die Schwimmwindel hochgezogen war, ging es hinein in den Pool. Es ist wirklich alles wie eine tolle Hotelaussenanlage in irgendeinem Urlaubsparadies angelegt. Da darf natürlich auch die Poolbar nicht fehlen. Ich konnte nicht wiederstehen und habe mir einen Cocktail gegönnt, ohne Umdrehungen. Den hat Sophia dann eigentlich komplett weg gehauen wärend Alex mit allerlei lustigen Gesichtsausdrücken erst die Ananasscheibe verspeiste und dann den Strohhalm kaute.

Während Alex beschäftigt war (und der Papa MIT Alex) schwammen​ die kleine Meerjungfrau und ich durch die Drehtür (nix Plastikvorhang!) nach draussen zum „Strudel“. Holla die Wasserfee, das Ding hat ordentlich Zug! Die Maus war ganz begeistert. Und wir drehten ein paar Extrarunden bis ich den perfekten Ausstiegspunkt fand.

Sodann wechselten wir in den Schwimmbad-Bereich, in dem es neben dem Schwimmerbecken mit Sprungbrett einen​ Babyplanschbereich mit vielen bunten Wasserspielen sowie ein Nichtschwimmerbecken gibt. In ebendiesem fanden an diesem Tag verschiedene Bespaßungen für Kinder statt. Sophia machte beim „Quatschi-tanzen das die Mama macht“ mit, auch genannt Zumba für Kinder, beim anschließenden geschwommenen Eierlauf und beim Wasserball. Das war für mich auch bewegungsintensiv, denn die Madame kam mit den Füßen nicht auf den Boden und folglich musste ich sie im Rhythmus schwenken bzw. beim Eierschwimmen und Wasserball tragen.

Danach gönnten wir uns ein Mittagessen im Restaurant. Da gibts eigentlich nur eines zu sagen, alle Vegetarier/Veganer überspringen das jetzt Mal: Esst das Steak!!!
Das war sooo gut! Und ich bin wirklich wirklich pienzig mit Steak. Ich esse eigentlich nur die Filetsteaks für 25€ ohne Beilagen in einem speziellen Steakhaus, also so ein Mal in 3 Jahren hihi, aber anderes Steak mag ich halt nicht. Doch als ich mir einen Probierhappen beim Ehefrosch gemopst habe, war klar dass wir zum Abendessen bleiben würden. Sogar Sophia wollte immer wieder „probieren“. Dazu Salat oder Kartoffeln satt, Preis-Leistung super!

Zwischen Schwimmen und Essen flitzte Sophia immer wieder zu der extra an diesem Tag aufgebauten Bastelecke. Hier konnte sie Mandalas ausmalen und vor allem kneten! Perfekt. Im Badeanzug braucht man auch keine Rücksicht auf Klamotten nehmen. Es gab auch eine Button Maschine, an der Sophia Ostergeschenke – nämlich Anstecker – für alle Omas und Opas produzierte. Eine sehr nette Erzieherin betreut diesen Bereich an den Erlebnis-Familientagen.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, das das Palmenparadies an sich kein Spaßbad für Kinder ist. Es gibt keine Rutschen oder so, es gibt halt nur den „Pool“, Strudel und das Nichtschwimmerbecken. Kinder/Babys bis einschließlich 4 Jahre dürfen immer mit dabei sein (Gratis!). Unter der Woche haben Kinder zwischen 5-16 Jahren hingegen keinen Zutritt sondern nur am Wochenende. Dafür wird aber den Sommer über eben jeden ersten Samstag im Monat speziell Programm für Kinder gemacht zu wechselnden Themen.

Vielen Dank an die Thermen & Badewelt Sinsheim für die Einladung und die tolle Betreuung vor Ort! Die Fotos in diesem Beitrag wurden mir freundlicherweise von der Thermen & Badewelt Sinsheim zur Verfügung gestellt.

Über den Autor:

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Auf meinem Blog schreibe ich über unser Familienleben, das Mama-sein, Reisen und Ausflugstipps mit kleinen Kindern sowie natürlich über das Nähen. Du findest bei mir Inspiration, Witz, Unterhaltung und Freebooks!

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