Erlebnisbericht Hotel Indigo Bali Seminyak Beach

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Bali! Die Insel der Götter. Gerade etwas aufgewühlt wegen des brodelnden Vulkans Gunung Agung. Doch bevor da die erste Aschewolke ausgestoßen wurde, waren wir da. Mit den Kindern (1 und 4 Jahre) haben wir insgesamt 3 Stationen auf Bali angesteuert, angefangen mit Seminyak.  Dieses ehemalige kleine Dörflein steht nun für „bezahlbaren Luxus“ im Touristenballungsgebiet im Süden Balis, der Übergang zu Legian und Kuta ist fließend. Hier haben wir unsere ersten Nächte verbracht, in einem brandneuen und kinderfreundlichen Hotel, dem Hotel Indigo Bali Seminyak Beach, welches ich euch heute mal vorstellen möchte. Kommt ihr mit? Es gibt pochierte Eier, einen Darth Vader und jede Menge Pool! 😉

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Herzlich Willkommen in der Nachbarschaft! So wird man im Hotel Indigo empfangen. Und man spürt wirklich, da ist noch mehr in der Nähe. Seminyak ist touristisch sehr erschlossen, aber (im Gegensatz vielleicht zu Kuta) hat die Gegend etwas Charme behalten und z.B. eine gute Restaurantszene entwickelt. Wer mehr über Seminyak und Ausgehmöglichkeiten erfahren möchte, sollte mal hier vorbei schauen. Wir haben allerdings ein paar Tage einfach nur die Ruhe genossen, denn in Surabaya bei der Familie war es natürlich sehr wuselig. Angekommen sind wir also nach kurzer Fahrt vom Flughafen (je nach Verkehr 30-45 Min) in einer total stylischen offenen Lobby. Das Design im ganzen Hotel ist wirklich toll, balinesische Elemente werden hier stilvoll kombiniert und geben dem Indigo ein ganz eigenes Flair. Ich machte also Sophia auf die vielen Lampen an der Decke aufmerksam, und auf die lustigen Sachen in den Schaukästen an der Wand zum Beispiel die balinesischen Masken… „Ja Mama. Da ist ein Darth Vader. Kann ich jetzt zum Pool?!“

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Hä? Darth Vader? Ach tatsächlich. In einem Regal stand wirklich eine goldene Figur vom Bösewicht aus Star Wars, und die Madame hat ihn sofort entdeckt! Ein Beispiel, wie liebevoll und mit wie vielen kleinen Details das Haus eingerichtet ist. Im Zimmer gibts auch viel zu entdecken, schon allein die kleinen Kaffeetassen… Für die Kinder war am Zimmer natürlich wesentlich interessanter, dass man vom großen Bett aufs Beistellbett hüpfen konnte. (Echtes Beistellbett, keine Klappcouch!)

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Das ganze Zimmer wurde erst mal gepflegt auseinander genommen, wie das halt so ist, wenn zwei kleine Kinder alles erforschen. Der Papa konnte kaum Fotos machen, bevor das gemachte Bett quasi „zerstört“ war! 😉 Zum Zimmer gehört ein Balkon, das geräumige Bad mit riesiger Dusche ist mit einer Schiebetür abgetrennt, was Alex mega klasse fand. Das Kind war den halben Tag damit beschäftigt, die Tür auf und zu zu schieben. Von der Dusche aus führt übrigens auch eine Glastür direkt auf den Balkon! Das war ganz witzig, da wir Eltern uns so abends durchs Bad nochmal raus schleichen konnten, ohne im Zimmer bei den schlafenden Kindern die Vorhänge und Balkontür öffnen zu müssen. Es gab auch einen „begehbaren Kleiderschrank“, wo man prima die Koffer verstauen konnte. Außerdem saß da an einem kleinen Schminktisch Abends der Papa und arbeitete am Laptop, während die Kinder (und ich) schon schliefen. Auf den anderen Balkonen konnte man erahnen, das da wohl draußen eine Badewanne steht. Das ist ja auch mal cool!

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Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht im großen Bett mit viel Platz – denn Sophia schlief tatsächlich auf dem Beistellbett – erwartete uns ein grandioses Frühstück. Bali ist für uns wirklich immer bewusst „Urlaub“. In der Stadt bei der Familie verpflegen wir uns auch selbst, vor allem beim Frühstück. So haben wir das Buffet natürlich sehr genossen! Eine riesige Auswahl an frischen Säften erwartete uns in praktischen Flaschen, die man mit zum Tisch nehmen konnte. Eierspeisen, Speck, sogar Käse und richtiges echtes dunkles Brot gab es! Das dunkle Brot wird selbst gebacken von (Küchen-)Chef Wolff aus Dänemark. Ich habe es sehr genossen, nach fast 4 Wochen mal wieder „ordentliches“ Brot zu essen, sehr zur Belustigung meines Mannes. Der konnte kaum glauben, dass ich ernsthaft bei all diesen Leckereien erst mal ne Scheibe Brot verdrücken musste!

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Beim Frühstück gab es natürlich noch viel mehr: Viel asiatisch-deftiges wie z.B. gebackener Reis, Bakso (so ähnlich wie unsere Hühnersuppe) und vieles mehr. Für mich ebenfalls interessant: Die Kaffeespezialitäten. Fun Fact: Ich habe in Indonesien weder in der Großstadt noch auf Bali einen Latte Macchiato bekommen. Das kennen die anscheinend (noch?) nicht. Deshalb bin ich auf Cappucchino umgestiegen, und der Kaffee Latte den es dort gibt der kommt dem Latte Macchiato sehr nahe. Für die Kinder wurde übrigens bestens gesorgt: Es gab extra Platzmatten im Kinderdesign, was meine Beiden extrem gefreut hat. Und weil es inzwischen sogar den gelb-blauen-Möbelschweden in Indonesien gibt, gab es auch das für uns gewohnte Kindergeschirr! Ist schon lustig, da fliegste fast um die halbe Welt und es ist ein bisschen wie Zuhause. So wohl haben wir uns dort aber auch gefühlt. Alle waren so aufmerksam, so nett und überhaupt.

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Eins noch zum Frühstück, weils so gut war und der Mann so mega begeistert: Eier Benedikt. Also pochierte Eier auf Toast. Mit Spinat oder sowas drunter und Speck. In einer Pfanne. Bei denen beim anschneiden das flüssige Eigelb heraus suppt. Da hätten wir uns echt reinlegen können. Kennt ihr Eier Benedikt?? Ich kannte das vorher noch gar nicht. Abends gibts übrigens natürlich auch in den Restaurants etwas zu essen. Wir hatten zum Beispiel Black Pepper Ribs (Schweinerippchen sind auf der hinduistischen Insel Bali sehr beliebt, der Rest des Landes ist hauptsächlich muslimisch und man bekommt kein Schweinefleisch), da reichte eine Portion bequem für 2 Erwachsene und war deshalb preislich völlig ok.  Die Kindergerichte im Restaurant waren allerdings schon ziemlich teuer mit umgerechnet beinahe 10€.

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Nach dem Frühstück cremten wir uns alle gut ein und hatten die Qual der Wahl zwischen Meer (auf dem unteren Bild gaaanz hinten), dem Infinity Pool (über Sophias Kopf) oder dem „geheimen“ Garten Pool (links im Gebüsch). Da Alex Angst vor den Wellen hatte, haben wir die ersten Tage mehr am Pool verbracht. Zuerst am Garten Pool, weil der so schön schattig ist, und später am Infinity Pool, weil man da den Sonnenuntergang so schön sieht. Zum Meer gelangt man aber auch ganz einfach, man überquert eine kleine „Straße“ und erreicht sofort ein Sonnendeck des Hotels mit schattigen Liegemöglichkeiten mitsamt Handtüchern und natürlich jede Menge Strand und Meer.

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Auf dem Weg wurden erst noch die Frangipani Blüten aufgesammelt. Die Kinder liebten es, sich eine Blüte hinters Ohr zu stecken. Oder am besten noch hinter beide. Noch heute sagt Alex, wenn er eine Blume sieht: „Buma Ohh!“ heißt übersetzt: Blume Ohr!!! Hach ja er kann inzwischen quasi schon 2 Wort Sätze. Besonders beliebt auch: „Fia Papa!“ bedeutet: Sophia gehst du bitte zu Papa damit Mama sich ausschließlich um mich kümmern kann?!

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Nun also Pool. Das Schwimmen fiel mir immer etwas schwer, weil wahlweise ein Klops mit langen oder kurzen Haaren an oder auf mir hing. Die Kinder hatten riesen Spaß im Wasser und wollten gar nicht mehr raus! Es gibt übrigens neben dem Infinity Pool auch einen richtig schattigen kleinen Kinderpool, also so ein Babybecken mit ein paar Zentimetern Wasser drin und „Wasserfall“ und so weiter. Für die ganz Kleinen in Alex Alter der Hit!

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Um die Mittagszeit hat Alex dann in ein Handtuch gekuschelt auf dem Papa geschlafen, und ich habe auf einer Liege mit Sophia gemalt oder ein Spiel gespielt. Es war so schön ruhig und entspannend, kaum zu glauben mit zwei Kindern. Das ganze Ambiente war aber auch so herrlich chillig. Überall Nischen mit Liegen oder so „Betten“, eine Hängematte und kein großer Trubel. Am Pool kam auch jeden Tag jemand vorbei und brachte uns eine Kleinigkeit. Das war mal ein frischer kalter Smoothie, mal eine kleine Schale Popcorn. (Wir hatten kein all-in oder sowas, nur Frühstück gebucht.) Solche kleinen Aufmerksamkeiten machen das Indigo irgendwie aus, man fühlt sich rundum umsorgt!

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Der Infinity Pool besteht übrigens sogar aus 2 Pools nebeneinander. Der vordere davon war so flach, dass Sophia grade so stehen konnte. Das fand sie natürlich klasse! Der integrierte Whirlpool war leider noch nicht in Betrieb, so neu ist das Hotel. Als wir im November dort waren, hatte es grade erst geöffnet, die große Eröffnung steht sogar noch aus! Neben dem Infinity Pool gibt es natürlich auch eine Bar mit Getränken und Cocktails, eine weitere Bar gibt es im Haupthaus, da steht sogar ein ganzer Baum drin und wächst durchs Dach. Aber schaut mal, was ich im Pool gefunden habe:

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Da planschte doch tatsächlich eine kleine kichernde Meerjungfrau herum! 😀 Das Kostüm hatten wir aus Surabaya mitgebracht, aber ähnliche habe ich auch auf Bali öfter mal gesehen. Ein riesiger Spaß für die Maus! Ich hätte ja selbst auch gern mal so ne Flosse probiert… Der Sonnenuntergang auf Bali ist übrigens kinderfreundlich schon am frühen Abend, so dass wir vom Infinity Pool einen richtig tollen Ausblick genießen konnten. Eine tolle Stimmung!

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Wart ihr schon mal auf Bali? In den nächsten Tagen erfahrt ihr noch mehr von unserem Trip. Wir waren z.B. auch in Ubud! Und ich erzähle demnächst warum wir in der Großstadt Surabaya überwiegend drinne sind. Ihr dürft gespannt sein 😉

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2017-12-27T14:23:02+00:00 14. Dezember 2017|Reisen|

Über den Autor:

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Obwohl ich diplomierte Mathematikerin bin, liebe ich es zu schreiben und zu nähen. Das ist mein kreativer Ausgleich zum turbulenten Leben mit den kleinen Chaoten!

2 Kommentare

  1. Frau Göllner 18. Dezember 2017 um 10:22 Uhr - Antworten

    „Fia Papa“ finde ich ja mal richtig witzig 🙂
    Meine Kinder (dieselbe Konstellation) sind ja quasi genauso alt wie Deine und das könnte auch von meinem Sohn kommen 😉 Allerdings ist er noch nicht bei Zwei-Wort-Sätzen angelangt, wir freuen uns momentan noch über „Babba“ (Bagger), „MIIIIIIIAAAAA“ (Ich will MEHR!) und „Kra“ (Kran).
    Deine Reiseberichte sind so spannend – bis jetzt haben wir noch keine große Reise mit den Kindern unternommen (sind maximal nach Dänemark gefahren) und jetzt hab ich richtig Lust gekriegt.
    Und die Bilder sind einfach mega schön.

    • Katja Czajkowski 19. Dezember 2017 um 14:34 Uhr - Antworten

      Danke für deine lieben Worte! Ja auf einmal geht das mit dem quasseln richtig los! 😉
      Oh Dänemark ist bestimmt auch toll! Meine Kids sind ja leider absolute Autofahr-Hasser… So ein Trip wäre für uns also derzeit undenkbar xD

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