Hells Ferienresort im Zillertal – Erlebnisbericht

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Direkt vom Strand des tropischen Indonesiens ging es für uns – nach Zwischenstop für ein bisschen Weihnachten Zuhause – in den Schnee. Das Zillertal in Österreich mit seinem großen Skigebiet kennen wir schon lange, bereits als Paar noch ohne Kinder fuhren wir hier her. Meine erste Bekanntschaft mit dem Snowboard machte ich hier – reden wir nicht drüber. Jedenfalls war uns bekannt, dass es hier familienfreundlich zugeht, wir von uns aus eine nicht all zu lange Anreise haben würden (ca. 5 Std) und so brauchten wir nur noch eine familienfreundliche Unterkunft.

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Über Instagram war mir das Hells Ferienresort in Fügen bekannt, also schaute ich die Homepage mal genauer an. Wow, Familienfreundlichkeit wird hier groß geschrieben! Klar, dass wir das selbst mal genauer überprüfen mussten und so mieteten wir uns in einem der Appartements ein. Neben den Appartements und Chalets in variierenden Größen möchte ich erwähnen gibt es auch einen Campingplatz, für alle Campingbegeisterten und Wohnmobilurlauber!

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Die Kinder hielten uns wie immer auf der Autofahrt auf Trap. Ehrlich, da fliege ich lieber mit den Beiden, es sind einfach keine Auto-Kinder. Trotz der „langen“ Fahrt und dass es über Mittag ging – also perfekte Zeit für ein Nickerchen – machte keiner der beiden Chaoten ein Auge zu. Stattdessen mussten wir zig Mal anhalten weil der Herr seinen Socken ausgezogen hat und er ihn UNBEDINGT wieder an haben wollte… Nachdem der dann wieder am Käsefuß war und wir zurück auf der Autobahn, hat er ihn direkt wieder ausgezogen. Ich wäre fast verrückt geworden! Auch eine Rast mit dem Lieblingsessen aller Kinder (Pommes und Nuggets), welches für Bettschwere sorgen sollte, hat nichts gebracht. So war ich dann unglaublich froh, endlich das Tor zum Ferienresort zu erblicken!

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Es folgte erst mal Verwirrung meinerseits, da die Rezeption quasi an der Einfahrt zum Campingplatz ist und ich nicht gecheckt habe, dass es natürlich nur EINE gemeinsame Rezeption gibt. Aber ich bin ja lernfähig und so bekamen wir unseren Parkplatz zugewiesen und die Keycard zum Appartement. Gegenüber der Rezeption, im gleichen Gebäude wie die Appartements, befindet sich noch ein Restaurant, welches wir 2 Mal abends besucht haben. Dort gibt es total leckere Gerichte, von Tiroler Spezialitäten über mega gute Pizzen, hin zu Nudeln und Schnitzeln. Das Wiener Schnitzel war so gut, die Panade so knusprig und kross, nicht fett-triefend… hach ich hab schon wieder Hunger. Für die Kinder gibts natürlich auch allerlei Gerichte. Den Unterschied zwischen „Kinder Wiener“ und „Kinder Würstel“ mussten wir uns allerdings erklären lassen. Bei ersterem handelt es sich nicht etwa um Wiener Würstchen sonder um ein Wiener Kinder Schnitzel! Wieder was gelernt, Alex fand es lecker. Sophia hat sich mehr an die Kinderpizza „mit ohne Grünzeug!“ gehalten. Jedenfalls gut da, lohnt sich hinzugehen.

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Das Hells Ferienresort bietet so viel für die ganze Familie. Es gibt einen „Spa Bereich“ in dem Massagen angeboten werden und eine Saunalandschaft, es gibt ein Fitnessstudio und ein Aktivprogramm z.B. mit Pilates und Rückenkurs. Außerdem gibt es einen tollen Indoor Pool! Sophia und Stefan haben ihn ausgiebig getestet, ich musste mit Alex leider verzichten weil der sich glatt schon wieder eine Bronchitis eingefangen hatte. (Ärzte gibts übrigens auch im Zillertal, falls sich das einer fragt.)

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Aber für Kinder gibts noch mehr! Und zwar für Große und für Kleine. Einen Indoor Spielbereich! Getrennt für die Großen mit Kletterwand, riesigem Trampolin und einer Rutsche die man erst mal erklimmen muss. Für die Kleinen gibt es oben einen Spielbereich mit dem roten Bus und einem gemütlichen Lesebereich mit vielen tollen Büchern (Olchis, Astrid Lindgren, Christian Andersen,…) in dem auch manchmal Kinderkino ist. Sophia hat drauf bestanden, der „Spielbespaßung“ täglich einen Besuch abzustatten – egal wie kaputt sie eigentlich vom Skifahren war. Das sagt schon mal einiges aus! Gesellschaftsspiele kann man sich übrigens auch bequem an der Rezeption leihen. Draußen gibt es auch noch vieles für die Kids, was dann eher im Sommer interessant ist, zum Beispiel ein schöner Spielplatz auf dem Campinggelände.

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Unweit befindet sich auch die Erlebnistherme Zillertal wo man die Kids gut auspowern kann. Wir haben unsere allerdings täglich auf den Berg getrieben und dort bespaßt! 😀 Genau genommen war Alex nicht jeden Tag mit oben, weil er echt ein paar Tage richtig krank war. Da war es wirklich gut, dass wir ein Appartement hatten und ich ihm mal einen Tee kochen konnte und so! Gekocht haben wir auch so ein paar Mal zum Abendessen, der Hofer (östereichischer Aldi) ist in 10 Minuten zu Fuß erreichbar, ansonsten gibts noch Spar und MPreis in Fügen. Fürs Frühstück haben wir uns abwechselnd ganz faul die Brötchen direkt ans Appartement bringen lassen (kann man bequem bis zum Vorabend per Zettel bestellen), und im Minimarkt am Restaurant selbst ausgesucht. Den oberleckeren Käse und Honig für aufs Brötchen hatten wir von der Erlebnissennerei Zillertal, über unseren Ausflug dorthin erzähle ich nochmal extra! 😉

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Der Skibus hält übrigens natürlich sehr nah am Ferienresort, was wir auch gern genutzt hätten. Aber mit kränkelndem Alex und weil wir immer mal Abends eh noch einkaufen wollten, sind wir dann doch mit dem Auto zur Spieljochbahn rüber gefahren. Über das Skifahren mit Kindern würde ich dann auch nochmal gesondert erzählen, das sprengt sonst hier völlig den Rahmen!

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Erwähnenswert am Hells Ferienresort finde ich noch, dass man 2 Elektroautos mieten kann, die für die Gäste bereit stehen, und kostenlos für den kleinen Einkauf stehen Fahrräder bereit. Allgemein wird hier viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, was man im ganzen Resort spürt: Photovoltaik, Niedrigenergiebauweise, biologisch abbaubare Reinigungsmittel, Bienenweide auf dem Dach,… und trotzdem muss man als Gast „auf keine Annehmlichkeiten verzichten“.Zillertal 075

Ach ja, ein extra „Babypacket“ bietet das Ferienresort ebenfalls (ohne Zusatzkosten). Solche Kleinigkeiten erleichtern einem den Alltag im Urlaub enorm. So hatten wir für Alexander einen Hochstuhl, einen Windeleimer und ein Babybett, und Sophia hat sich über den Hocker im Bad sehr gefreut, der ihr das Händewaschen erleichtert hat. So macht das Reisen mit kleinen Kindern Spaß!

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Andere Erlebnisberichte über von uns getestete Unterkünfte in Deutschland, Europa und aller Welt findest du hier!

2018-01-30T14:55:45+00:00 28. Januar 2018|Reisen|

Über den Autor:

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Obwohl ich diplomierte Mathematikerin bin, liebe ich es zu schreiben und zu nähen. Das ist mein kreativer Ausgleich zum turbulenten Leben mit den kleinen Chaoten!

2 Kommentare

  1. scrapaustria 29. Januar 2018 um 11:29 Uhr - Antworten

    Hahaha gleiche Sprache und doch so viele Unterschiede, nicht wahr? Ich habe herzhaft gelacht bei dem Kinder Wiener… für unsereins völlig klar Schnitzel, weil die Wiener Würstchen bei uns Frankfurter heißen. Danke für den Bericht. Ich bin immer froh um Urlaubstipps mit Kindern!!!

    • Katja Czajkowski 29. Januar 2018 um 21:44 Uhr - Antworten

      Siehst du mal, für uns aus der Nähe Frankfurt heißen die Würstchen eher Wiener als Frankfurter. xD
      Heißt der Hamburger in Hamburg auch anders? xD

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